diff --git a/contents/slides/swl_ionosphaere.md b/contents/slides/swl_ionosphaere.md
new file mode 100644
index 0000000..c999962
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_ionosphaere.md
@@ -0,0 +1,62 @@
+--- style="font-size: smaller;"
+
+## Ionosphäre und Kurzwelle
+
+
+[picture:732:swl_ionosphaere_brechung:Brechung von Kurzwellen an der Ionosphäre]
+
+
+* liegt im oberen Bereich der Erdatmosphäre
+* Sonnenstrahlung erzeugt dort elektrisch geladene Teilchen
+* Kurzwellen werden gebrochen und zur Erde zurückgelenkt
+* die zurückkehrende Funkwelle heißt *Raumwelle*
+* große Empfangsentfernungen werden möglich
+
+
+
+Physikalisch handelt es sich um eine Brechung beziehungsweise Refraktion. Für den Einstieg genügt die Vorstellung, dass die Funkwelle durch die Ionosphäre wieder zur Erde gelangt.
+
+
+---
+
+[question:NH101]
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+### Ausbreitung und Sonnenzyklus
+
+
+[picture:729:swl_ionosphaere_sonnenzyklus:Die Zahl der Sonnenflecken schwankt über den elfjährigen Sonnenzyklus]
+
+
+* Bedingungen ändern sich mit Tageszeit, Jahreszeit und Frequenz
+* wesentlicher langfristiger Einfluss: der ungefähr elfjährige Sonnenzyklus
+* hohe Sonnenaktivität bedeutet mehr Sonnenflecken
+* höhere Kurzwellenfrequenzen werden häufiger über große Entfernungen nutzbar
+
+
+
+Der Sonnenzyklus ist nur einer von mehreren Einflüssen. Gute oder schlechte Bedingungen lassen sich damit nicht für einen einzelnen Zeitpunkt garantieren.
+
+
+---
+
+[question:NH201]
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+### Wann und wo hören?
+
+
+[picture:741:swl_ionosphaere_tote_zone:Brechung an der Ionosphäre sowie die tote Zone zwischen Boden- und Raumwelle]
+
+
+* niedrige Kurzwellenbänder sind oft abends und nachts interessant (z.B. $\qty{80}{\meter}$)
+* höhere Kurzwellenbänder öffnen eher am Tag (z.B. $\qty{20}{\meter}$)
+* zwischen Boden- und Raumwelle kann eine *tote Zone* liegen
+* dadurch ist manchmal nur eine Station eines QSO hörbar
+
+
+
+Die Angaben zu Tageszeit und Band sind Faustregeln. Gerade die wechselnden Bedingungen machen die Beobachtung für SWLs interessant.
+
diff --git a/contents/slides/swl_sporadic_e.md b/contents/slides/swl_sporadic_e.md
new file mode 100644
index 0000000..080cc58
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_sporadic_e.md
@@ -0,0 +1,38 @@
+--- style="font-size: smaller;"
+
+## Sporadic-E
+
+
+[picture:733:swl_sporadic_e_ausbreitung:Brechung von Funkwellen an einem stark ionisierten Bereich der E-Region]
+
+
+* oberhalb von $\qty{30}{\mega\hertz}$ breiten sich Funkwellen normalerweise eher geradlinig aus
+* vorübergehend entstehen kleine, stark ionisierte Bereiche in der E-Region
+* Funkwellen werden dort gebrochen
+* auf dem $\qty{2}{\meter}$-Band werden plötzlich große Reichweiten möglich
+
+
+
+Über Sporadic-E können auf dem 2-m-Band Stationen aus etwa 1000 bis 2000 km Entfernung hörbar werden.
+
+
+---
+
+[question:NH306]
+
+---
+
+### Sporadic-E erkennen
+
+* tritt besonders häufig in den Sommermonaten auf
+* Öffnungen beginnen und enden manchmal sehr plötzlich
+* weit entfernte Stationen werden unerwartet stark hörbar
+* Ort und Zeitpunkt lassen sich nicht zuverlässig vorhersagen
+
+
+Bei einer Öffnung Frequenz, Uhrzeit und gehörte Rufzeichen im Logbuch festhalten.
+
+
+
+Eine Sporadic-E-Öffnung eignet sich besonders gut als praktische SWL-Beobachtung, weil sich die Ausbreitungsbedingungen innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern können.
+