diff --git a/contents/sections/reihe_parallel_widerstandsnetz_2.md b/contents/sections/reihe_parallel_widerstandsnetz_2.md
index 2c6d384..bb506e2 100644
--- a/contents/sections/reihe_parallel_widerstandsnetz_2.md
+++ b/contents/sections/reihe_parallel_widerstandsnetz_2.md
@@ -1,98 +1,28 @@
-Die folgenden Aufgaben erfordern mehrere Rechenschritte bis zur Lösung. Dazu zerlegt man die Aufgabe in Teilbereiche, die zuerst berechnet und danach zusammengefasst werden. Bei dieser Vorgehensweise benötigt man keine großen Formeln und gelangt zuverlässig zu dem richtigen Ergebnis.
+In der Klasse E haben wir bereits Widerstandsnetzwerke analysiert. Die meisten Aufgaben ließen sich noch recht einfach im Kopf lösen. In der Klasse A wird dieses Thema nun weiter vertieft. Die folgenden Aufgaben erfordern mehrere Rechenschritte bis zur Lösung. Dazu zerlegt man die Aufgabe in einzelne Teilbereiche, die zunächst berechnet und anschließend zusammengeführt werden. Auf diese Weise benötigt man keine komplizierten Formeln und gelangt zuverlässig zum richtigen Ergebnis.
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[question:AD106]
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-Wenn alle Widerstände gleich groß sind und durch $R_3$ ein Strom von 1mA fließt, dann muss durch $R_2$ auch der gleiche Strom fließen, also auch 1mA. Beide Ströme müssen in der Summe durch $R_1$ fließen.
-Alles klar?
-Wie komme ich nun auf die Gesamtspannung $U$?
-Diese Spannung muss so groß sein, dass durch den Gesamtwiderstand auch der Gesamtstrom fließen kann. Der Gesamtstrom entspricht dem Strom durch $R_1$.
-Eine kleine Formel hilft nun bei der Berechnung. $U = I \cdot R = \qty{2}{\milli\ampere} \cdot \qty{15}{\kilo\ohm}$
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[question:AD107]
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-Dieses Mal ist die Gesamtspannung angegeben und der Strom durch $R_3$ ist gesucht. Da alle Widerstände wieder $\qty{10}{\kilo\ohm}$ betragen, ergibt sich ein Gesamtwiderstand wie in der vorherigen Aufgabe.
-Der Gesamtstrom lässt sich mit der bekannten Formel $I = \frac{U}{R}$ ermitteln.
-Durch $R_3$ fließt wieder die Hälfte des Gesamtstroms, da $R_2$ und $R_3$ gleich groß sind.
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[question:AD108]
-Achtung: Hier werden Kiloohm mit Milliampere multipliziert. Die Lösung ist aber in Milliwatt angegeben.
-Hinweis: $\qty{1}{\milli\watt} = \qty{\frac{1}{1000}}{\watt} = \qty{0,001}{\watt}$; $\qty{1}{\watt} = \qty{1000}{\milli\watt}$
-
-Jetzt wird es etwas schwieriger, da nach der Leistung an $R_2$ gefragt wird.
-Die Gesamtspannung und die Widerstandswerte entsprechen der vorherigen Aufgabe, deshalb fließt durch $R_2$ der gleiche Strom wie durch $R_3$ und entspricht dem halben Strom wie durch $R_1$.
-Es ist zuerst der Gesamtstrom zu berechnen. $I = \frac{U}{R_{\mathrm{ges}}}$; danach $I_2 = \frac{I}{2}$
-Die Leistung berechnet man mit der Formel $P = U \cdot I$. Hier müssen die Werte, wie sie an dem gesuchten Widerstand auftreten, eingesetzt werden.
-Also $P_2 = U_2 \cdot I_2$
-Oh, eines neues Problem. $U_2$ ist noch nicht bekannt, lässt sich aber berechnen. $U_2 = R_2 \cdot I_2 = \qty{10}{\kilo\ohm} \cdot \qty{0,5}{\milli\ampere}$
-$P_2 = \qty{10}{\kilo\ohm} \cdot \qty{0,5}{\milli\ampere} \cdot \qty{0,5}{\milli\ampere}$; Da steckt doch die bekannte Formel $P = I^2 \cdot R$ dahinter.
-(siehe Formelsammlung Seite 235 Mitte links - Stichwort: Leistung)
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-
In der folgenden Widerstandsschaltung ist ein veränderbarer Widerstand (Potenziometer) eingebaut.
-Der Widerstandswert kann von $\qty{0}{\kilo\ohm}$ bis auf maximal $\qty{1}{\kilo\ohm}$ verändert werden. Egal in welcher Stellung sich der Schleifer des Potenziometers befindet, der Gesamtwiderstand muss immer kleiner als $\qty{300}{\ohm}$ sein!
+Der Widerstandswert kann von $\qty{0}{\kilo\ohm}$ bis auf maximal $\qty{1}{\kilo\ohm}$ verändert werden.
+Um den Bereich des Eingangswiderstands zu bestimmen müssen wir also zwei Grenzfälle betrachten: Zum einen, wenn der Schleifer des Potenziometers auf $\qty{0}{\ohm}$ steht, zum anderen, wenn er auf $\qty{1}{\kilo\ohm}$ steht. Also quasi zwei Aufgaben in einer.
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-[question:AD109]
-Lösung mit Rechnung:
-$\qty{100}{\ohm}$ mit $\qty{200}{\ohm}$ parallel (Potenziometer steht auf $\qty{0}{\ohm}$) ergibt einen Gesamtwiderstand von $(\qty{100}{\ohm} \cdot \qty{200}{\ohm}) / (\qty{100}{\ohm} + \qty{200}{\ohm}) = \qty{67}{\ohm}$
-$\qty{100}{\ohm}$ mit $\qty{1200}{\ohm}$ (Potenziometer steht auf $\qty{1}{\kilo\ohm}$) in Parallelschaltung ergibt einen Gesamtwiderstand von $\frac{\qty{100}{\ohm} \cdot \qty{200}{\ohm}}{\qty{100}{\ohm} + \qty{200}{\ohm}} = \qty{92}{\ohm}$. Zum Ergebnis muss noch der vorgeschaltete Widerstand mit $\qty{200}{\ohm}$ addiert werden.
-
-Begründung gewünscht?
+[question:AD109]
+
+
Die Parallelschaltung von $\qty{100}{\ohm}$ mit $\qty{200}{\ohm}$ (Potenziometer steht auf $\qty{0}{\ohm}$) oder $\qty{100}{\ohm}$ mit $\qty{1,2}{\kilo\ohm}$ (Potenziometer steht auf $\qty{1}{\kilo\ohm}$) ergibt immer einen Wert kleiner als $\qty{100}{\ohm}$. Wenn noch $\qty{200}{\ohm}$ addiert werden, wird er Gesamtwiderstand nicht größer als $\qty{300}{\ohm}$ sein.
Es gibt nur eine Lösung, bei der dies erfüllt ist.
-Ganz ohne Rechnung gelöst, UFB !
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-
-
-Nun untersuchen wir eine Widerstandsschaltung mit 4 Widerständen, die oft verwendet wird. Jeweils zwei Spannungsteiler in Parallelschaltung ergeben eine sogenannte Brückenschaltung.
-Brückenschaltungen werden z.B. in Widerstandsmessgeräten nach dem Prinzip einer Wheatstone Messbrücke angewendet.
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-[question:AD110]
-
-Der Gesamtwiderstand lässt sich schrittweise ermitteln.
-Zuerst wird die Reihenschaltung berechnet und ergibt einen Gesamtwiderstand von $\qty{220}{\ohm} + \qty{2,2}{\kilo\ohm} = \qty{2,42}{\kilo\ohm}$.
-$\qty{2,42}{\kilo\ohm}$ liegen auch zwei Mal parallel, deshalb muss der Gesamtwiderstand die Hälfte betragen.
-
-
-Das Ergebnis ist in Ohm angegeben.
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-
-[picture:199:a_Widerstandsnetzwerk2:belasteter Spannungsteiler]
-%todo Diese Frage gehört zum Abschnitt Spannungsteiler 2
-In der Praxis ist ein Spannungsteiler oft durch $R_L$ belastet, wie es im Schaltbild zu sehen ist.
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-[question:AD114]
-
- Die Spannung $U_2$ muss dann im Vergleich zum unbelasteten Spannungsteiler kleiner werden .
- $U_2$ kann man ermitteln, indem zuerst der Gesamtwiderstand $R_{2L}$ der Parallelschaltung von $R_2$ und $R_L$ berechnet wird. Danach berechnet man den Gesamtwiderstand $R_{\mathrm{ges}}$ der Schaltung und mit $I = \frac{U}{R_{\mathrm{ges}}}$ den Gesamtstrom. Dieser Strom fließt auch durch den $R_{2L}$ und bewirkt den Spannungsfall $U_2$.
-
- Lösungshilfen:
-AD 106: $\qty{30}{\volt}$
-AD 107: $\qty{0,5}{\milli\ampere}$
-AD 108: $\qty{2,5}{\milli\watt}$
-AD 109: $\qtyrange{267}{292}{\ohm}$
-AD 110: $\qty{1210}{\ohm}$
-AD 114: $\qty{1,8}{\volt}$
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- Es gibt auch ein Experiment.
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-| Zusammenfassung |
-|Aufgabe in Teilbereiche zerlegen |
-|Teilbereiche berechnen |
-|Kontrollüberlegung, ob das Ergebnis stimmen kann |
-[table:a_Widerstandsnetzwerke 2:Zusammenfassung]
-
+Nun untersuchen wir eine Widerstandsschaltung mit 4 Widerständen, die oft verwendet wird. Jeweils zwei Spannungsteiler in Parallelschaltung ergeben eine sogenannte Brückenschaltung. Brückenschaltungen werden z. B. in Widerstandsmessgeräten nach dem Prinzip einer sogenannten Wheatstone Messbrücke angewendet.
+
+---
+
+[question:AD110]
+
+
+Diese Aufgabe lässt sich auch leicht im Kopf rechnen. Wir haben zwei Parallelschaltungen mit gleichen Widerständen, welche in Reihe geschaltet wurden. Bei gleich großen Widerständen halbieren sich die Widerstandswerte in der Parallelschaltung: $R_1 || R_2 = \qty{1100}{\ohm}$ sowie $R_3 || R_4 = \qty{110}{\ohm}$. Das Ergebnis ist dann nur die Summe der beiden Werte: $R_\mathrm{ges} = \qty{1100}{\ohm} + \qty{110}{\ohm} = \qty{1210}{\ohm}$.
+
diff --git a/contents/solutions/AD106.md b/contents/solutions/AD106.md
new file mode 100644
index 0000000..d5967bd
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AD106.md
@@ -0,0 +1,28 @@
+Da alle Widerstände gleich groß sind, gilt:
+
+$ R_1 = R_2 = R_3 = \qty{10}{\kilo\ohm} $
+
+Durch $R_3$ fließt ein Strom von:
+
+$ I_{R_3} = \qty{1}{\milli\ampere} $
+
+Da $R_2$ und $R_3$ parallel geschaltet sind und den gleichen Widerstand besitzen, fließt durch $R_2$ ebenfalls:
+
+$ I_{R_2} = \qty{1}{\milli\ampere} $
+
+Der Strom durch $R_1$ ist die Summe beider Teilströme:
+
+$ I_{R_1} = I_{R_2} + I_{R_3} = \qty{1}{\milli\ampere} + \qty{1}{\milli\ampere} = \qty{2}{\milli\ampere} $
+
+Nun wird zuerst der Ersatzwiderstand der Parallelschaltung aus $R_2$ und $R_3$ berechnet:
+
+$ R_{23} = \frac{R_2 \cdot R_3}{R_2 + R_3} = \frac{\qty{10}{\kilo\ohm} \cdot \qty{10}{\kilo\ohm}}
+{\qty{10}{\kilo\ohm} + \qty{10}{\kilo\ohm}} = \qty{5}{\kilo\ohm} $
+
+Der Gesamtwiderstand der Schaltung beträgt damit:
+
+$ R_\mathrm{ges} = R_1 + R_{23} = \qty{10}{\kilo\ohm} + \qty{5}{\kilo\ohm} = \qty{15}{\kilo\ohm} $
+
+Mit dem Gesamtstrom ergibt sich die Gesamtspannung:
+
+$ U = I \cdot R = \qty{2}{\milli\ampere} \cdot \qty{15}{\kilo\ohm} = \qty{30}{\volt} $
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AD107.md b/contents/solutions/AD107.md
new file mode 100644
index 0000000..dc1b05e
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AD107.md
@@ -0,0 +1,29 @@
+Gegeben sind:
+
+$ U = \qty{15}{\volt} $
+
+und
+
+$ R_1 = R_2 = R_3 = \qty{10}{\kilo\ohm} $
+
+Zuerst wird der Ersatzwiderstand der Parallelschaltung aus $R_2$ und $R_3$ berechnet:
+
+$ R_{23} = \frac{R_2 \cdot R_3}{R_2 + R_3} $
+
+Da beide Widerstände gleich groß sind, ergibt sich:
+
+$ R_{23} = \qty{5}{\kilo\ohm} $
+
+Der Gesamtwiderstand der Schaltung beträgt damit:
+
+$ R_\mathrm{ges} = R_1 + R_{23} = \qty{10}{\kilo\ohm} + \qty{5}{\kilo\ohm} = \qty{15}{\kilo\ohm} $
+
+Nun kann der Gesamtstrom berechnet werden:
+
+$ I_\mathrm{ges} = \frac{U}{R_\mathrm{ges}} = \frac{\qty{15}{\volt}}{\qty{15}{\kilo\ohm}} = \qty{1}{\milli\ampere} $
+
+Dieser Strom fließt zunächst durch $R_1$ und teilt sich danach auf die beiden gleich großen Widerstände $R_2$ und $R_3$ auf.
+
+Da beide Widerstände gleich groß sind, fließt durch jeden Zweig genau die Hälfte des Gesamtstroms:
+
+$ I_3 = \frac{I_\mathrm{ges}}{2} = \frac{\qty{1}{\milli\ampere}}{2} = \qty{0,5}{\milli\ampere} $
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AD108.md b/contents/solutions/AD108.md
new file mode 100644
index 0000000..0a54fcc
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AD108.md
@@ -0,0 +1,37 @@
+Gesucht ist die Leistung am Widerstand $R_2$.
+
+Gegeben sind:
+
+$ U = \qty{15}{\volt} $
+
+und
+
+$ R_1 = R_2 = R_3 = \qty{10}{\kilo\ohm} $
+
+Es ergibt sich für die Parallelschaltung aus $R_2$ und $R_3$:
+
+$ R_{23} = \qty{5}{\kilo\ohm} $
+
+Damit beträgt der Gesamtwiderstand:
+
+$ R_\mathrm{ges} = R_1 + R_{23} = \qty{10}{\kilo\ohm} + \qty{5}{\kilo\ohm} = \qty{15}{\kilo\ohm} $
+
+Der Gesamtstrom ist somit:
+
+$ I_\mathrm{ges} = \frac{U}{R_\mathrm{ges}} = \frac{\qty{15}{\volt}}{\qty{15}{\kilo\ohm}} = \qty{1}{\milli\ampere} $
+
+Dieser Strom teilt sich gleichmäßig auf $R_2$ und $R_3$ auf:
+
+$ I_{2} = \frac{I_\mathrm{ges}}{2} = \qty{0,5}{\milli\ampere} $
+
+Die Leistung am Widerstand $R_2$ berechnet sich mit:
+
+$ P = I^2 \cdot R $
+
+Also:
+
+$ P_{2} = I_{2}^2 \cdot R_2 $
+
+$ P_{2} = \left(\qty{0,5}{\milli\ampere}\right)^2 \cdot \qty{10}{\kilo\ohm} $
+
+$ P_{2} = \qty{2,5}{\milli\watt} $
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AD109.md b/contents/solutions/AD109.md
new file mode 100644
index 0000000..94fec5f
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AD109.md
@@ -0,0 +1,32 @@
+Gesucht ist der Bereich des Eingangswiderstands der Schaltung. Der linke Widerstand mit $\qty{200}{\ohm}$ liegt immer in Reihe zur restlichen Schaltung.
+
+Nach diesem Widerstand teilt sich die Schaltung in zwei parallele Zweige auf:
+
+* ein Zweig mit $\qty{100}{\ohm}$
+* ein Zweig mit $\qty{200}{\ohm} + R$
+
+Zunächst betrachten wir den kleinsten Wert. Dazu setzen wir:
+
+$ R = \qty{0}{\ohm} $
+
+Dann liegt $\qty{100}{\ohm}$ parallel zu $\qty{200}{\ohm}$:
+
+$ R_\mathrm{par} = \frac{\qty{100}{\ohm} \cdot \qty{200}{\ohm}}{\qty{100}{\ohm} + \qty{200}{\ohm}} \approx \qty{67}{\ohm} $
+
+Mit dem vorgeschalteten Widerstand ergibt sich:
+
+$ R_\mathrm{cmin} = \qty{200}{\ohm} + \qty{67}{\ohm} = \qty{267}{\ohm} $
+
+Nun betrachten wir den größten Wert. Dazu setzen wir:
+
+$ R = \qty{1}{\kilo\ohm} $
+
+Dann liegt $\qty{100}{\ohm}$ parallel zu $\qty{200}{\ohm} + \qty{1}{\kilo\ohm}$, also parallel zu $\qty{1200}{\ohm}$:
+
+$ R_\mathrm{par} = \frac{\qty{100}{\ohm} \cdot \qty{1200}{\ohm}}{\qty{100}{\ohm} + \qty{1200}{\ohm}} \approx \qty{92}{\ohm} $
+
+Mit dem vorgeschalteten Widerstand ergibt sich:
+
+$ R_\mathrm{max} = \qty{200}{\ohm} + \qty{92}{\ohm} = \qty{292}{\ohm} $
+
+Der Eingangswiderstand liegt also im Bereich von etwa $\qtyrange{267}{292}{\ohm}$.
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AD110.md b/contents/solutions/AD110.md
new file mode 100644
index 0000000..f3f4965
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AD110.md
@@ -0,0 +1,28 @@
+Die Verbindung in der Mitte sorgt dafür, dass die beiden mittleren Punkte elektrisch identisch sind.
+
+Dadurch liegen:
+
+* $R_1$ und $R_3$ parallel zwischen a und dem Mittelpunkt
+* $R_2$ und $R_4$ parallel zwischen Mittelpunkt und b
+
+Die Schaltung besteht also aus zwei Parallelschaltungen, die anschließend in Reihe liegen.
+
+Zuerst werden $R_1$ und $R_3$ zusammengefasst:
+
+$ R_{13} = \frac{R_1 \cdot R_3}{R_1 + R_3} $
+
+Da beide Widerstände gleich groß sind:
+
+$ R_{13} = \frac{\qty{2,2}{\kilo\ohm}}{2} = \qty{1,1}{\kilo\ohm} $
+
+Nun werden $R_2$ und $R_4$ zusammengefasst:
+
+$ R_{24} = \frac{R_2 \cdot R_4}{R_2 + R_4} $
+
+Auch diese Widerstände sind gleich groß:
+
+$ R_{24} = \frac{\qty{220}{\ohm}}{2} = \qty{110}{\ohm} $
+
+Beide Ersatzwiderstände liegen in Reihe:
+
+$ R_\mathrm{ges} = R_{13} + R_{24} = \qty{1100}{\ohm} + \qty{110}{\ohm} = \qty{1210}{\ohm} $
\ No newline at end of file