diff --git a/contents/slides/ardf.md b/contents/slides/ardf.md
index f0d0ed2..507b08a 100644
--- a/contents/slides/ardf.md
+++ b/contents/slides/ardf.md
@@ -3,6 +3,7 @@
* Eine weitere Art von Wettbewerb ist das Amateur Radio Direction Finding (ARDF).
* Die „Füchse“ sind kleine versteckte Sender, die von den Teilnehmern mittels Peilempfängern gefunden und zu Fuß angelaufen werden müssen.
* Die Füchse senden im zeitlichem Wechsel jeweils ein anderes der folgende Rufzeichen in CW-Morsetelegrafie aus: MO, MOE, MOI, MOS, MOH oder MO5.
+* Gewonnen hat, wer als Erster alle Füchse gefunden hat und den Zielpunkt erreicht
---
#### Rufzeichen der Fuchsjagdsender
@@ -21,6 +22,10 @@
[photo:190:n_ardf_fuchs:ARDF-Fuchs im Wald mit Wimpel und Zeitnehmer]
+
+* Keine Morsekenntnisse nötig: Es werden nur lange Töne (M, O) bzw. nur kurze Töne (E, I, S, H, 5) verwendet, langsam genug zum Mitzählen
+* Variante *Mobilfuchsjagd*: Füchse werden aus Kraftfahrzeugen heraus gesucht
+
---
[question:BE313]
diff --git a/contents/slides/contest.md b/contents/slides/contest.md
index 64fca06..dbddd5e 100644
--- a/contents/slides/contest.md
+++ b/contents/slides/contest.md
@@ -1,25 +1,20 @@
-### Was ist ein Contest?
+### Contest
* Im Amateurfunk finden auch Wettbewerbe statt, die als Contest bezeichnet werden.
+* Ziel: möglichst viele Funkverbindungen in einer begrenzten Zeit herstellen
* Conteste dienen dem sportlichen Wettkampf, aber auch dazu, die eigene Amateurfunkstation und Betriebsabwicklung zu verbessern.
+* Regeln legt der Veranstalter in einer *Ausschreibung* fest
---
[question:BE301]
---
-### Was zeichnet Contestverbindungen aus?
-
-* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte.
-
----
-[question:BE302]
-
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-### Woran erkennt man Conteststationen?
+### Erkennungsmerkmale von Conteststationen
* Oft erkennt man Conteststationen daran, dass der Namen des Wettbewerbes oder einfach nur "CONTEST" in den CQ-Ruf integriert wird.
* Zum Beispiel: "CQ FD" oder "CQ Ruhrgebietscontest" oder "CQ Contest".
* In Telegrafie dann CQ TEST.
+* Beispiel: DD4UQ nimmt portabel am Fieldday-Contest in Telegrafie teil $\rightarrow$ "CQ FD DD4UQ/P TEST"
Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispielsweise zum testen der Antenne
@@ -29,13 +24,30 @@ Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispiels
[question:BE116]
---
-### Besondere Betriebsabwicklung im Contest
+### Ausschreibung
-* Welche Daten ausgetauscht werden, kann man der Ausschreibung entnehmen.
-* Es gibt Wettbewerbe, bei denen nach jeder Verbindung die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen muss. Diese werden oft als "Sprint Contest" bezeichnet, ein Blick in Ausschreibung ist angeraten.
+* Legt Zeitraum und zu nutzende Frequenzbereiche fest
+* Legt fest, welche Informationen in jeder Verbindung ausgetauscht werden müssen, z.B. Rufzeichen, Rapport und Maidenhead-Locator
+* Legt die Bewertungsregeln fest
+* Werden Regeln nicht eingehalten $\rightarrow$ Verbindung wird nicht gewertet oder es kommt zum Punktabzug
---
[question:BE303]
+---
+### Contestverbindungen
+
+* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte.
+
+---
+[question:BE302]
+
+---
+### Sprint Contest
+
+* Nach jeder Verbindung muss die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen
+* Man sucht sich dann selbst eine neue freie Frequenz, um wieder CQ zu rufen, oder antwortet auf andere Stationen
+* Ein Blick in die Ausschreibung ist angeraten
+
---
[question:BE304]
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/slides/notfunk.md b/contents/slides/notfunk.md
index 842d1f9..69e0fd8 100644
--- a/contents/slides/notfunk.md
+++ b/contents/slides/notfunk.md
@@ -1,16 +1,19 @@
-### Dürfen Funkamateure helfen?
+### Hilfeleistung durch Funkamateure
-* Ja! Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen.
+* Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen
+* Es besteht sogar eine *Pflicht zur Hilfeleistung*: Unterlassene Hilfeleistung ist nach § 323c StGB strafbar
---
-[question:BF103]
+### Verhalten bei einer Notmeldung
----
-
-### Was tun, wenn man eine Notmeldung erhält?
-
-* Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren.
+* Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren
+* Hilfreich sind dabei die *5 W-Fragen*:
+ * *Wo* ist das Ereignis?
+ * *Wer* meldet es?
+ * *Was* ist geschehen?
+ * *Wie* viele Betroffene?
+ * *Warten* auf Rückfragen!
---
@@ -18,9 +21,10 @@
---
-### Was tun, wenn eine Rettungsorganisation sich der Sache annimmt?
+### Übernahme durch eine Rettungsorganisation
-* Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören.
+* Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören
+* Anweisungen der notrufenden Station oder einer Leitstation befolgen
---
@@ -28,9 +32,10 @@
---
-### Was tun, wenn zunächst niemand antwortet?
+### Falls zunächst niemand antwortet
-* Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle.
+* Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle
+* Meldung dabei vollständig und wörtlich weitergeben
---
@@ -38,18 +43,24 @@
---
-### Was tun, wenn man die zuständigen Stellen informiert hat?
+### Nach der Meldung an die zuständigen Stellen
-* Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist.
+* Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist
---
[question:BF107]
---
-### Was ist bei internationaler Beteiligung zu beachten?
+### Internationale Beteiligung
-* Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit.
+* Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit
+ * Winterzeit: UTC = MEZ $-$ 1 Stunde, also MEZ = UTC + 1 Stunde
+ * Sommerzeit: UTC = MESZ $-$ 2 Stunden, also MESZ = UTC + 2 Stunden
+
+
+Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfallkommunikation bereit
+
---
@@ -59,16 +70,11 @@
### Notzeichen
-* Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und Mayday, diese dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden.
-
-
-* Es dürfen Notrufe abgesetzt werden.
-* Aber die Notzeichen SOS und MAYDAY sind dem See- und Flugfunk vorbehalten.
-
-
----
-
-[question:VD105]
+* Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und MAYDAY
+ * Im Sprechfunk "Mayday", in der Telegrafie "SOS"
+* Dringlichkeits- und Sicherheitszeichen: PAN PAN und SÉCURITÉ
+* Diese Zeichen sind dem See- und Flugfunk vorbehalten und dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden
+* Es dürfen trotzdem Notrufe abgesetzt werden, z.B. mit den Begriffen "Notfall" oder "Emergency"
---
@@ -80,6 +86,14 @@
---
+[question:VD105]
+
+---
+
+[question:BF103]
+
+---
+
### Notfunkfrequenzen
Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandplänen festgelegt, die für den Notfunkbetrieb frei zu halten sind:
@@ -93,7 +107,7 @@ Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandpl
Zusätzlich werden zum Beispiel bei Erdbeben von lokalen Organisationen weitere Frequenzen in den "Amateurfunkmedien" kommuniziert.
-
+
---
[question:BF109]
diff --git a/contents/slides/pileup.md b/contents/slides/pileup.md
index f5e2da8..182df1a 100644
--- a/contents/slides/pileup.md
+++ b/contents/slides/pileup.md
@@ -1,5 +1,7 @@
-### Was ist ein Pile-Up?
+### Pile-Up
+* Ruft eine besondere oder seltene Station, verbreitet sich das oft schnell über das Internet
+* Viele Funkamateure versuchen dann gleichzeitig, auf die Rufe dieser Station zu antworten $\rightarrow$ *Pile-Up*
* Der Begriff Pile-Up kommt vom englischen Verb "to pile up", was soviel bedeutet wie "sich aufstapeln".
* Was sich hier aufstapelt, sind die immer mehr werdenden Funkamateure, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Eine Verbindung mit der begehrten Station herzustellen.
@@ -9,11 +11,38 @@ Hinweise über seltene Station werden im Internet über sogenannte *DX-Cluster*
---
-### Umgang mit dem Pile-Up 1
+### Techniken im Pile-Up
-* Manchmal wird der CQ-Ruf auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5".
-* Oder der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only"
-* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht: Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird.
+Je mehr Stationen gleichzeitig antworten, umso schwerer werden einzelne Rufzeichen verständlich
+
+---
+
+### Aufruf nach Ziffern
+
+* Der CQ-Ruf wird auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5"
+* Ziffern werden in der Regel der Reihe nach aufgerufen
+* Im Schnitt antwortet dann nur noch ein Zehntel der interessierten Funkamateure gleichzeitig
+
+---
+
+### Aufruf nach Ländern oder Kontinenten
+
+* Der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only"
+* Es sollen dann nur Stationen aus dem genannten Bereich antworten
+
+---
+
+### Listenbetrieb
+
+* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht
+* Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird
+
+---
+
+### Split-Verkehr
+
+* Es wird auf einer anderen Frequenz geantwortet als gerufen wird
+* Mehr dazu im nächsten Abschnitt
---
[question:BE305]
diff --git a/contents/slides/split_betrieb.md b/contents/slides/split_betrieb.md
index 73f0f4e..9d14e9a 100644
--- a/contents/slides/split_betrieb.md
+++ b/contents/slides/split_betrieb.md
@@ -1,19 +1,20 @@
-### Umgang mit dem Pile-Up 2
+### Split-Verkehr im Detail
* Split-Verkehr ist die am Meisten genutzte Methode um vielen Anrufen eine Verbindung zu ermöglichen.
* Dabei empfängt die begehrte Station auf einer anderen Frequenz als sie sendet.
-* Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt. Zum Beispiel "5 up" oder "split 14270 to 14280".
+* Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt.
+* Die Angaben erfolgen immer in kHz.
-* Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber nicht im Pile-Up "untergeht".
-* Der Trick beim Split-Verkehr mit dem Frequenzbereich ist, dass niemand weiß, auf welcher Frequenz die begehrte Station gerade hört. Für die CQ-rufende Station entsteht der Vorteil, dass sie eher einzelne Rufzeichen heraushören kann.
+Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber im Pile-Up "untergeht".
---
-[picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt]
+* "5 up" bedeutet: Die rufende Station hört $\qty{5}{\kilo\hertz}$ oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz
+* Beispiel: Sendet die Station auf $\qty{28410}{\kilo\hertz}$, muss man auf $\qty{28415}{\kilo\hertz}$ antworten
-[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt]
+[picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt]
---
[question:BE308]
@@ -21,6 +22,18 @@
---
[question:BE310]
+---
+
+* Häufiger wird ein ganzer Frequenzbereich angegeben, z. B. "split up 28420 to 28430" oder kurz "tuning 420 to 430 up"
+* Bedeutet: Die Station empfängt auf wechselnden Frequenzen im angegebenen Bereich
+* Da niemand weiß, auf welcher Frequenz gerade gehört wird, muss man auf gut Glück eine Frequenz aus dem Bereich wählen und dort antworten
+
+[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt]
+
+
+Vorteil für die CQ-rufende Station: Nur ein kleiner Teil der interessierten Funkamateure trifft die richtige Frequenz, wodurch sie einzelne Rufzeichen leichter heraushören kann.
+
+
---
[question:BE309]
diff --git a/contents/slides/sstv.md b/contents/slides/sstv.md
index 6aba9f0..9683c67 100644
--- a/contents/slides/sstv.md
+++ b/contents/slides/sstv.md
@@ -1,13 +1,30 @@
### Slow-Scan-Television (SSTV)
-* Beim Slow-Scan-Television (SSTV) werden stehende Bilder mit geringer Auflösung übertragen.
-* Rufzeichen und Rapporte werden bei SSTV einfach als Text in die Bilder reingeschrieben.
+* Übertragung stehender Bilder mit geringer Auflösung
+* Erstmals 1958 von amerikanischen Funkamateuren praktiziert
+* Meist Fotos vom eigenen Shack, der Antenne oder der Landschaft
[photo:84:n_sstv:Ein per SSTV übertragenes Bild]
+* Rufzeichen und Rapport werden direkt ins Bild geschrieben
+---
+
+## Rapportsystem RSV
+
+* R und S wie bei Telefonie und Telegrafie: Lesbarkeit und Signalstärke
+* V für die Video- bzw. Bild-Qualität (1 bis 5)
+
+| l: Wert | X: Bedeutung |
+| 1 | Nur Synchronisation zu sehen |
+| 2 | Großes Call lesbar |
+| 3 | Große Details zu erkennen |
+| 4 | Kleine Details zu erkennen |
+| 5 | Rauschfreies Bild |
+[table:n_sstv_rsv:Rapportsystem RSV]
+
---
[question:BE210]