From f7fcdec516d41f9274cb3d0f4f7ed7c9e03713cd Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Lars Weiler Date: Tue, 7 Jul 2026 20:21:10 +0200 Subject: [PATCH 1/2] update: Folien Klasse N Kapitel 11 (Betriebsabwicklung) an Webseite angleichen MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Inhalte, Fragen und Formatierung der Folien mit contents/sections abgeglichen: Morse-Erleichterung und Mobilfuchsjagd-Variante bei ardf ergänzt, komplett fehlendes Rapportsystem RSV bei sstv ergänzt, bei notfunk mehrere Lücken geschlossen: § 323c StGB Hilfeleistungspflicht, 5-W-Fragen, fehlende Grundregel zum Befolgen von Anweisungen, PAN PAN/SÉCURITÉ (in Frage VD105 referenziert, aber vorher nicht erklärt) sowie Ersatzbegriffe für Notrufe. --- contents/slides/ardf.md | 4 ++++ contents/slides/notfunk.md | 25 ++++++++++++++++++------- contents/slides/sstv.md | 15 +++++++++++++++ 3 files changed, 37 insertions(+), 7 deletions(-) diff --git a/contents/slides/ardf.md b/contents/slides/ardf.md index f0d0ed2..6108221 100644 --- a/contents/slides/ardf.md +++ b/contents/slides/ardf.md @@ -21,6 +21,10 @@ [photo:190:n_ardf_fuchs:ARDF-Fuchs im Wald mit Wimpel und Zeitnehmer] + +* Keine Morsekenntnisse nötig: Es werden nur lange Töne (M, O) bzw. nur kurze Töne (E, I, S, H, 5) verwendet, langsam genug zum Mitzählen +* Variante *Mobilfuchsjagd*: Füchse werden aus Kraftfahrzeugen heraus gesucht + --- [question:BE313] diff --git a/contents/slides/notfunk.md b/contents/slides/notfunk.md index 842d1f9..8cd817d 100644 --- a/contents/slides/notfunk.md +++ b/contents/slides/notfunk.md @@ -1,6 +1,7 @@ ### Dürfen Funkamateure helfen? * Ja! Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen. +* Es besteht sogar eine *Pflicht zur Hilfeleistung*: Unterlassene Hilfeleistung ist nach § 323c StGB strafbar --- @@ -11,6 +12,12 @@ ### Was tun, wenn man eine Notmeldung erhält? * Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren. +* Hilfreich sind dabei die *5 W-Fragen*: + * *Wo* ist das Ereignis? + * *Wer* meldet es? + * *Was* ist geschehen? + * *Wie* viele Betroffene? + * *Warten* auf Rückfragen! --- @@ -21,6 +28,7 @@ ### Was tun, wenn eine Rettungsorganisation sich der Sache annimmt? * Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören. +* Anweisungen der notrufenden Station oder einer Leitstation befolgen --- @@ -31,6 +39,7 @@ ### Was tun, wenn zunächst niemand antwortet? * Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle. +* Meldung dabei vollständig und wörtlich weitergeben --- @@ -51,6 +60,10 @@ * Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit. + +Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfallkommunikation bereit + + --- [question:BF108] @@ -59,12 +72,10 @@ ### Notzeichen -* Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und Mayday, diese dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden. - - -* Es dürfen Notrufe abgesetzt werden. -* Aber die Notzeichen SOS und MAYDAY sind dem See- und Flugfunk vorbehalten. - +* Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und MAYDAY +* Dringlichkeits- und Sicherheitszeichen: PAN PAN und SÉCURITÉ +* Diese Zeichen sind dem See- und Flugfunk vorbehalten und dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden +* Es dürfen trotzdem Notrufe abgesetzt werden, z.B. mit den Begriffen "Notfall" oder "Emergency" --- @@ -93,7 +104,7 @@ Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandpl Zusätzlich werden zum Beispiel bei Erdbeben von lokalen Organisationen weitere Frequenzen in den "Amateurfunkmedien" kommuniziert. - + --- [question:BF109] diff --git a/contents/slides/sstv.md b/contents/slides/sstv.md index 6aba9f0..98505e0 100644 --- a/contents/slides/sstv.md +++ b/contents/slides/sstv.md @@ -9,5 +9,20 @@ [photo:84:n_sstv:Ein per SSTV übertragenes Bild] +--- + +## Rapportsystem RSV + +* R und S wie bei Telefonie und Telegrafie: Lesbarkeit und Signalstärke +* V für die Video- bzw. Bild-Qualität (1 bis 5) + +| l: Wert | X: Bedeutung | +| 1 | Nur Synchronisation zu sehen | +| 2 | Großes Call lesbar | +| 3 | Große Details zu erkennen | +| 4 | Kleine Details zu erkennen | +| 5 | Rauschfreies Bild | +[table:n_sstv_rsv:Rapportsystem RSV] + --- [question:BE210] From b93b81a3faf6f70ab5951fcb170261690033b2eb Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Lars Weiler Date: Fri, 10 Jul 2026 17:40:04 +0200 Subject: [PATCH 2/2] update: Folien Klasse N Kapitel 11 (Betriebsabwicklung) an Webseite angleichen MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Fehlende Stichpunkte aus dem Webseitentext ergänzt, Fragenreihenfolge in contest.md und notfunk.md korrigiert, Pile-Up-Techniken auf eigene Folien aufgeteilt, Begriff "Split-Verkehr" vereinheitlicht, Frage-Überschriften in Aussagen umformuliert und die SSTV-Folie gekürzt/umstrukturiert. --- contents/slides/ardf.md | 1 + contents/slides/contest.md | 38 ++++++++++++++++++---------- contents/slides/notfunk.md | 43 +++++++++++++++++--------------- contents/slides/pileup.md | 39 +++++++++++++++++++++++++---- contents/slides/split_betrieb.md | 25 ++++++++++++++----- contents/slides/sstv.md | 6 +++-- 6 files changed, 106 insertions(+), 46 deletions(-) diff --git a/contents/slides/ardf.md b/contents/slides/ardf.md index 6108221..507b08a 100644 --- a/contents/slides/ardf.md +++ b/contents/slides/ardf.md @@ -3,6 +3,7 @@ * Eine weitere Art von Wettbewerb ist das Amateur Radio Direction Finding (ARDF). * Die „Füchse“ sind kleine versteckte Sender, die von den Teilnehmern mittels Peilempfängern gefunden und zu Fuß angelaufen werden müssen. * Die Füchse senden im zeitlichem Wechsel jeweils ein anderes der folgende Rufzeichen in CW-Morsetelegrafie aus: MO, MOE, MOI, MOS, MOH oder MO5. +* Gewonnen hat, wer als Erster alle Füchse gefunden hat und den Zielpunkt erreicht --- #### Rufzeichen der Fuchsjagdsender diff --git a/contents/slides/contest.md b/contents/slides/contest.md index 64fca06..dbddd5e 100644 --- a/contents/slides/contest.md +++ b/contents/slides/contest.md @@ -1,25 +1,20 @@ -### Was ist ein Contest? +### Contest * Im Amateurfunk finden auch Wettbewerbe statt, die als Contest bezeichnet werden. +* Ziel: möglichst viele Funkverbindungen in einer begrenzten Zeit herstellen * Conteste dienen dem sportlichen Wettkampf, aber auch dazu, die eigene Amateurfunkstation und Betriebsabwicklung zu verbessern. +* Regeln legt der Veranstalter in einer *Ausschreibung* fest --- [question:BE301] --- -### Was zeichnet Contestverbindungen aus? - -* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte. - ---- -[question:BE302] - ---- -### Woran erkennt man Conteststationen? +### Erkennungsmerkmale von Conteststationen * Oft erkennt man Conteststationen daran, dass der Namen des Wettbewerbes oder einfach nur "CONTEST" in den CQ-Ruf integriert wird. * Zum Beispiel: "CQ FD" oder "CQ Ruhrgebietscontest" oder "CQ Contest". * In Telegrafie dann CQ TEST. +* Beispiel: DD4UQ nimmt portabel am Fieldday-Contest in Telegrafie teil $\rightarrow$ "CQ FD DD4UQ/P TEST" Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispielsweise zum testen der Antenne @@ -29,13 +24,30 @@ Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispiels [question:BE116] --- -### Besondere Betriebsabwicklung im Contest +### Ausschreibung -* Welche Daten ausgetauscht werden, kann man der Ausschreibung entnehmen. -* Es gibt Wettbewerbe, bei denen nach jeder Verbindung die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen muss. Diese werden oft als "Sprint Contest" bezeichnet, ein Blick in Ausschreibung ist angeraten. +* Legt Zeitraum und zu nutzende Frequenzbereiche fest +* Legt fest, welche Informationen in jeder Verbindung ausgetauscht werden müssen, z.B. Rufzeichen, Rapport und Maidenhead-Locator +* Legt die Bewertungsregeln fest +* Werden Regeln nicht eingehalten $\rightarrow$ Verbindung wird nicht gewertet oder es kommt zum Punktabzug --- [question:BE303] +--- +### Contestverbindungen + +* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte. + +--- +[question:BE302] + +--- +### Sprint Contest + +* Nach jeder Verbindung muss die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen +* Man sucht sich dann selbst eine neue freie Frequenz, um wieder CQ zu rufen, oder antwortet auf andere Stationen +* Ein Blick in die Ausschreibung ist angeraten + --- [question:BE304] \ No newline at end of file diff --git a/contents/slides/notfunk.md b/contents/slides/notfunk.md index 8cd817d..69e0fd8 100644 --- a/contents/slides/notfunk.md +++ b/contents/slides/notfunk.md @@ -1,17 +1,13 @@ -### Dürfen Funkamateure helfen? +### Hilfeleistung durch Funkamateure -* Ja! Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen. +* Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen * Es besteht sogar eine *Pflicht zur Hilfeleistung*: Unterlassene Hilfeleistung ist nach § 323c StGB strafbar --- -[question:BF103] +### Verhalten bei einer Notmeldung ---- - -### Was tun, wenn man eine Notmeldung erhält? - -* Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren. +* Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren * Hilfreich sind dabei die *5 W-Fragen*: * *Wo* ist das Ereignis? * *Wer* meldet es? @@ -25,9 +21,9 @@ --- -### Was tun, wenn eine Rettungsorganisation sich der Sache annimmt? +### Übernahme durch eine Rettungsorganisation -* Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören. +* Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören * Anweisungen der notrufenden Station oder einer Leitstation befolgen --- @@ -36,9 +32,9 @@ --- -### Was tun, wenn zunächst niemand antwortet? +### Falls zunächst niemand antwortet -* Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle. +* Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle * Meldung dabei vollständig und wörtlich weitergeben --- @@ -47,18 +43,20 @@ --- -### Was tun, wenn man die zuständigen Stellen informiert hat? +### Nach der Meldung an die zuständigen Stellen -* Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist. +* Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist --- [question:BF107] --- -### Was ist bei internationaler Beteiligung zu beachten? +### Internationale Beteiligung -* Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit. +* Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit + * Winterzeit: UTC = MEZ $-$ 1 Stunde, also MEZ = UTC + 1 Stunde + * Sommerzeit: UTC = MESZ $-$ 2 Stunden, also MESZ = UTC + 2 Stunden Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfallkommunikation bereit @@ -73,16 +71,13 @@ Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfal ### Notzeichen * Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und MAYDAY + * Im Sprechfunk "Mayday", in der Telegrafie "SOS" * Dringlichkeits- und Sicherheitszeichen: PAN PAN und SÉCURITÉ * Diese Zeichen sind dem See- und Flugfunk vorbehalten und dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden * Es dürfen trotzdem Notrufe abgesetzt werden, z.B. mit den Begriffen "Notfall" oder "Emergency" --- -[question:VD105] - ---- - [question:BF101] --- @@ -91,6 +86,14 @@ Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfal --- +[question:VD105] + +--- + +[question:BF103] + +--- + ### Notfunkfrequenzen Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandplänen festgelegt, die für den Notfunkbetrieb frei zu halten sind: diff --git a/contents/slides/pileup.md b/contents/slides/pileup.md index f5e2da8..182df1a 100644 --- a/contents/slides/pileup.md +++ b/contents/slides/pileup.md @@ -1,5 +1,7 @@ -### Was ist ein Pile-Up? +### Pile-Up +* Ruft eine besondere oder seltene Station, verbreitet sich das oft schnell über das Internet +* Viele Funkamateure versuchen dann gleichzeitig, auf die Rufe dieser Station zu antworten $\rightarrow$ *Pile-Up* * Der Begriff Pile-Up kommt vom englischen Verb "to pile up", was soviel bedeutet wie "sich aufstapeln". * Was sich hier aufstapelt, sind die immer mehr werdenden Funkamateure, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Eine Verbindung mit der begehrten Station herzustellen. @@ -9,11 +11,38 @@ Hinweise über seltene Station werden im Internet über sogenannte *DX-Cluster* --- -### Umgang mit dem Pile-Up 1 +### Techniken im Pile-Up -* Manchmal wird der CQ-Ruf auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5". -* Oder der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only" -* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht: Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird. +Je mehr Stationen gleichzeitig antworten, umso schwerer werden einzelne Rufzeichen verständlich + +--- + +### Aufruf nach Ziffern + +* Der CQ-Ruf wird auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5" +* Ziffern werden in der Regel der Reihe nach aufgerufen +* Im Schnitt antwortet dann nur noch ein Zehntel der interessierten Funkamateure gleichzeitig + +--- + +### Aufruf nach Ländern oder Kontinenten + +* Der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only" +* Es sollen dann nur Stationen aus dem genannten Bereich antworten + +--- + +### Listenbetrieb + +* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht +* Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird + +--- + +### Split-Verkehr + +* Es wird auf einer anderen Frequenz geantwortet als gerufen wird +* Mehr dazu im nächsten Abschnitt --- [question:BE305] diff --git a/contents/slides/split_betrieb.md b/contents/slides/split_betrieb.md index 73f0f4e..9d14e9a 100644 --- a/contents/slides/split_betrieb.md +++ b/contents/slides/split_betrieb.md @@ -1,19 +1,20 @@ -### Umgang mit dem Pile-Up 2 +### Split-Verkehr im Detail * Split-Verkehr ist die am Meisten genutzte Methode um vielen Anrufen eine Verbindung zu ermöglichen. * Dabei empfängt die begehrte Station auf einer anderen Frequenz als sie sendet. -* Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt. Zum Beispiel "5 up" oder "split 14270 to 14280". +* Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt. +* Die Angaben erfolgen immer in kHz. -* Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber nicht im Pile-Up "untergeht". -* Der Trick beim Split-Verkehr mit dem Frequenzbereich ist, dass niemand weiß, auf welcher Frequenz die begehrte Station gerade hört. Für die CQ-rufende Station entsteht der Vorteil, dass sie eher einzelne Rufzeichen heraushören kann. +Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber im Pile-Up "untergeht". --- -[picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt] +* "5 up" bedeutet: Die rufende Station hört $\qty{5}{\kilo\hertz}$ oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz +* Beispiel: Sendet die Station auf $\qty{28410}{\kilo\hertz}$, muss man auf $\qty{28415}{\kilo\hertz}$ antworten -[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt] +[picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt] --- [question:BE308] @@ -21,6 +22,18 @@ --- [question:BE310] +--- + +* Häufiger wird ein ganzer Frequenzbereich angegeben, z. B. "split up 28420 to 28430" oder kurz "tuning 420 to 430 up" +* Bedeutet: Die Station empfängt auf wechselnden Frequenzen im angegebenen Bereich +* Da niemand weiß, auf welcher Frequenz gerade gehört wird, muss man auf gut Glück eine Frequenz aus dem Bereich wählen und dort antworten + +[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt] + + +Vorteil für die CQ-rufende Station: Nur ein kleiner Teil der interessierten Funkamateure trifft die richtige Frequenz, wodurch sie einzelne Rufzeichen leichter heraushören kann. + + --- [question:BE309] diff --git a/contents/slides/sstv.md b/contents/slides/sstv.md index 98505e0..9683c67 100644 --- a/contents/slides/sstv.md +++ b/contents/slides/sstv.md @@ -1,12 +1,14 @@ ### Slow-Scan-Television (SSTV) -* Beim Slow-Scan-Television (SSTV) werden stehende Bilder mit geringer Auflösung übertragen. -* Rufzeichen und Rapporte werden bei SSTV einfach als Text in die Bilder reingeschrieben. +* Übertragung stehender Bilder mit geringer Auflösung +* Erstmals 1958 von amerikanischen Funkamateuren praktiziert +* Meist Fotos vom eigenen Shack, der Antenne oder der Landschaft [photo:84:n_sstv:Ein per SSTV übertragenes Bild] +* Rufzeichen und Rapport werden direkt ins Bild geschrieben ---