diff --git a/contents/html/applet_brumm.html b/contents/html/applet_brumm.html new file mode 100644 index 0000000..3c26bd2 --- /dev/null +++ b/contents/html/applet_brumm.html @@ -0,0 +1,168 @@ +50 Hz / 100 Hz Brummton +

+Hier kannst du Brummtöne mit den Frequenzen $\qty{50}{\hertz}$ und $\qty{100}{\hertz}$ anhören. +

+ +
+ + + + + +
+ +

+Kein Ton aktiv. +

+ + \ No newline at end of file diff --git a/contents/sections/brueckengleichrichter.md b/contents/sections/brueckengleichrichter.md index 0be6c8d..aa59ec7 100644 --- a/contents/sections/brueckengleichrichter.md +++ b/contents/sections/brueckengleichrichter.md @@ -16,8 +16,6 @@ In dem nebenstehenden Applet ist ein solcher Brückengleichrichter dargestellt. -Am Lastwiderstand $R_L$ liegt eine pulsierende Gleichspannung (DC) an, die aus aufeinanderfolgenden positiven sinusförmigen Halbwellen besteht. Ihre Frequenz beträgt $f=\qty{100}{\hertz}$, da beim Brückengleichrichter auch die negative Halbwelle in den positiven Bereich gespiegelt wird und sich so die Netzfrequenz von $\qty{50}{\hertz}$ verdoppelt. - [picture:67:a_brueckenlgeichrichter_2:Anordnung der Dioden im Brückengleichrichter] Beim Brückengleichrichter zeigen die Dioden mit ihren Kathoden zum Pluspol hin und die Anoden zum Minuspol. Man kann sich also merken: Die "Striche" der Dioden treffen sich am Plusausgang. Diese Anordnung darf nicht mit einem Diodenringmischer verwechselt werden, welchen wir noch später kennenlernen werden. diff --git a/contents/sections/restwelligkeit.md b/contents/sections/restwelligkeit.md index 176cdd7..2e697d9 100644 --- a/contents/sections/restwelligkeit.md +++ b/contents/sections/restwelligkeit.md @@ -1,21 +1,23 @@ -Da keine Schaltung ideal arbeitet, entsteht in jeder Gleichrichterschaltung am Ausgang eine Gleichspannung mit einer überlagerten Wechselspannung. Diesen Restwechselspannungsanteil nennt man auch Restwelligkeit. -Diese Spannung kann mit einem Oszilloskop betrachtet werden, indem man nur den Wechselspannungsanteil oszilloskopiert (siehe Abbildung [ref:a_AC-Kopplung]: AC-Kopplung des Eingangs). +Da keine Schaltung ideal arbeitet, liegt am Lastwiderstand $R_L$ eines Gleichrichters keine vollkommen konstante Gleichspannung an, sondern eine pulsierende Spannung. Sie entsteht aus den aufeinanderfolgenden positiven sinusförmigen Halbwellen und der Glättungswirkung der Kondensatoren. Diesen verbleibenden Wechselspannungsanteil bezeichnet man als Restwelligkeit. +Ihre Frequenz beträgt $f=\qty{100}{\hertz}$, da auch die negative Halbwelle in den positiven Bereich gespiegelt wird und sich so die Netzfrequenz von $\qty{50}{\hertz}$ verdoppelt. Würde man diese pulsierende Gleichspannung über einen Spannungsteiler in einen Verstärker mit Lautsprecher einspeisen, dann könnte man einen $\qty{100}{\hertz}$ Brummton hören. + + + +[include:applet_brumm] + + + +[question:AD310] + +Diese Spannung kann mit einem Oszilloskop betrachtet werden, indem man nur den Wechselspannungsanteil oszilloskopiert (siehe Abbildung [ref:a_AC-Kopplung]: AC-Kopplung des Eingangs). + [photo:306:a_AC-Kopplung:AC - DC Kopplung des Oszilloskopeingangs] Mit der Taste "GD" wird der Eingang des Oszilloskops auf Null Volt geschaltet. Bei nicht gedrückter Taste AC/DC erfolgt eine kapazitive Kopplung des Oszilloskopeingangs und es wird nur der Wechselspannungsanteil des Eingangssignals angezeigt. Bei gedrückter Taste AC/DC erfolgt eine galvanische Kopplung des Oszilloskopeingangs und der Gleichspannungsanteil einer Wechselspannung wird auch angezeigt. -% todo Oszi-Bild der Restwelligkeit -Die Periodendauer des Brummanteils beträgt 10 ms. Daraus lässt sich die Brummfrequenz berechnen. -%todo Formel f=1/T -$f = \frac{1}{T}$ -Die Amplitude der Brummspannung beträgt genau ein Kästchen bei einem Maßstab von $\qty{3}{\volt\per\oszidiv}$. +In der Folgenden Frage muss Frequenz als auch die Amplitude der Restwelligkeit bestimmt werden. ---- -[question:AD309] - - Lösungshilfe - AD 309: $\qty{3}{\volt}$; $\qty{100}{\hertz}$ - \ No newline at end of file +[question:AD309] \ No newline at end of file diff --git a/contents/sections/vollweggleichrichter.md b/contents/sections/vollweggleichrichter.md index d46896d..8679dda 100644 --- a/contents/sections/vollweggleichrichter.md +++ b/contents/sections/vollweggleichrichter.md @@ -31,9 +31,3 @@ Gleiche Eselsbrücke wie beim Brückengleichrichter: Die beiden Kathoden der Dio Wenn zwei Anoden gemeinsam an einem Ausgangspol angeschlossen sind, dann wird dort die pulsierende Gleichspannung negativ gegenüber der Mittelanzapfung des Trafos sein. Beide Halbwellen befinden sich unterhalb der Nulllinie. [question:AD308] - -Wie schon beim Brückengleichrichter, liegt beim Vollweggleichrichter am Lastwiderstand $R_L$ eine pulsierende Gleichspannung (DC) an, die aus aufeinanderfolgenden positiven sinusförmigen Halbwellen besteht. Ihre Frequenz beträgt $f=\qty{100}{\hertz}$, da auch die negative Halbwelle in den positiven Bereich gespiegelt wird und sich so die Netzfrequenz von $\qty{50}{\hertz}$ verdoppelt. Würde man diese pulsierende Gleichspannung über einen Spannungsteiler in einen Verstärker mit Lautsprecher einspeisen, dann könnte man einen $\qty{100}{\hertz}$ Brummton hören. - -%TODO $\qty{50}{\hertz}$ und $\qty{100}{\hertz}$ durch anklicken hörbar - -[question:AD310] \ No newline at end of file diff --git a/contents/solutions/AD309.md b/contents/solutions/AD309.md new file mode 100644 index 0000000..79ce73c --- /dev/null +++ b/contents/solutions/AD309.md @@ -0,0 +1,5 @@ +Die Periodendauer des Brummanteils beträgt $\qty{10}{\milli\second}$. Daraus lässt sich die Brummfrequenz berechnen: + +$f = \frac{1}{T} = \frac{1}{\qty{10}{\milli\second}} = \qty{100}{\hertz}$ + +Die Amplitude der Brummspannung beträgt genau ein Kästchen bei einem Maßstab von $\qty{3}{\volt\per\oszidiv}$. \ No newline at end of file