diff --git a/contents/sections/akku.md b/contents/sections/akku.md
index 2d14bfb..f976412 100644
--- a/contents/sections/akku.md
+++ b/contents/sections/akku.md
@@ -1,6 +1,6 @@
Neben den bekannten Bleiakku (Pb), Nickel-Metallhydrid (NiMH) verwenden auch wir in der Funktechnik z.B. bei Portabelbetrieb immer mehr Lithium-Eisen-Phosphat-Mischungen (LiFePO4). Doch schauen wir uns erstmal ein Akku und dessen Aufschriften in Abbildung [ref:a_akku_lifepo4] an.
-% TODO Bild LiFePO4 einfügen
+
[photo:175:a_akku_lifepo4:LiFePO4]
* Kapazität: $\qty{4200}{\milli\ampere\hour}$
@@ -11,80 +11,66 @@ Neben den bekannten Bleiakku (Pb), Nickel-Metallhydrid (NiMH) verwenden auch wir
Die für uns wichtigsten Kenndaten sind die Nennspannung $\qty{13,2}{\volt}$ und die Verschaltung 4S1P. Das bedeutet, dass sich die Nennspannung von $\qty{13,2}{\volt}$ aus 4 in Serie bzw. Reihe und 1 mal parallel, also alle 4 in Serie geschalten sind. Üblicherweise besitzen LiFePO4 eine Zellnennspannung von $\qty{3,2}{\volt}$ bis $\qty{3,3}{\volt}$. Und somit ergibt sich $\qty{3,3}{\volt} \cdot 4 = \qty{13,2 }{\volt} \cdot 1 = \qty{13,2}{\volt}$.
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-
-
-| l: Zellspannung | l: Bemerkung |
-| $\qty{3,3}{\volt}$ | Nennspannung |
-| $\qty{2,5}{\volt}$ | min. Spannung |
-| $\qty{3,6}{\volt}$ | max. Spannung |
-[table:a_akku_lifepo4spannung:LiFePO4 Zellspannung]
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-
-
-Beachte bei dem Einsatz von einem LiFePO4 als 4S1P verschalten, dass Spannungen zwischen $\qty{10}{\volt}$ bis $\qty{14,4}{\volt}$ anliegen können. Nicht jedes Funkgerät kann mit diesen Spannungen arbeiten.
-
-
Bei einem 4S2P sind insgesamt 8 Zellen verbaut. 4 in Serie und das 2 mal parallel. Dies würde dann eine Spannung von $\qty{13,2}{\volt}$ aber eine Kapazität von $\qty{8400}{\milli\ampere\hour}$ ergeben.
-Bei dem Beispiel-Akku sind $\qty{4200}{\milli\ampere\hour}$ angegeben. Dies entspricht $\qty{4,2}{\ampere\hour}$. Das würde theoretisch bedeuten, wir können unseren Akku $\qty{1}{\hour}$ lang mit $\qty{4,2}{\ampere}$ oder $\qty{2}{\hour}$ lang mit $\qty{2,1}{\ampere}$ usw. belasten.
+
+
+Bei dem Beispiel-Akku sind $\qty{4200}{\milli\ampere\hour}$ als Nennkapazität angegeben. Die Akku-Nennkapazität $Q$ wird auch als Ladung bezeichnet und in $\unit{\ampere\hour}$ oder $\unit{\milli\ampere\hour}$ angegeben.
+
+[question:AB210]
+
+Für unseren Beispiel-Akku entspricht dies $\qty{4,2}{\ampere\hour}$. Das würde theoretisch bedeuten, wir können unseren Akku $\qty{1}{\hour}$ lang mit $\qty{4,2}{\ampere}$ oder $\qty{2}{\hour}$ lang mit $\qty{2,1}{\ampere}$ usw. belasten.Beschrieben wird dies mit der Formel:
+
$t=\frac{Q}{I}$
+
$t=\frac{\qty{4,2}{\ampere\hour}}{\qty{4,2}{\ampere}} = \qty{1}{\hour}$
-Wenn die Kapazität $Q$ in $\unit{\ampere\second}$ zu berechnen ist, dann erfolgt die Umrechnung dadurch, dass die Angabe Stunden ($\unit{\hour}$) durch $\qty{3600}{\second}$ ersetzt wird. Daraus ergibt sich $\qty{4,2}{\ampere} \cdot \qty{3600}{\second} = \qty{15120}{\ampere\second}$.
+
Nun wollen wir aber auch wissen, wie viel elektrische Energie in dem Akku gespeichert ist. Energie ($\unit{\watt\hour}$) ist die Ladung $Q$ ($\unit{\ampere\hour}$) des Akkus multipliziert mit der Gesamtspannung $U$ in Volt.
$\qty{1}{\watt\hour} = \qty{1}{\ampere\hour} \cdot \qty{1}{\volt}$
Für unser Beispiel berechnen wir $\qty{4,2}{\ampere\hour} \cdot \qty{13,2}{\volt} = \qty{55,44}{\watt\hour}$ als gespeicherte Energie.
-Die Entladung dieses Akkus kann mit einem konstanten Entladestrom von "30 $C$" erfolgen. Das bedeutet, dass der Akku mit 30 · Kapazität $Q$ entladen werden kann.
-Endladestrom = $30 \cdot \qty{4200}{\milli\ampere} = \qty{126}{\ampere}$
-Das ist allerdings nur ein theoretisch möglicher Wert, da unser Akku somit innerhalb von $\qty{108}{\second}$ entladen wäre. Auch der Kabelquerschnitt ist dabei zu berücksichtigen.
+
+[question:AB501]
+
+%Die Entladung dieses Akkus kann mit einem konstanten Entladestrom von "30 C" erfolgen. Das bedeutet, dass der Akku mit 30 $\cdot$ Kapazität $Q$ entladen werden kann.
+%
+%Endladestrom: $I = 30 \cdot \qty{4200}{\milli\ampere} = \qty{126}{\ampere}$
+%
+%Das ist allerdings nur ein theoretisch möglicher Wert, da unser Akku somit innerhalb von $\qty{108}{\second}$ entladen wäre. Auch der Kabelquerschnitt ist dabei zu berücksichtigen.
+%
+
Bei Reihen- bzw. Serienschaltung von Akkus, wie in Abbildung [ref:a_akku_4S1P] addieren sich die Spannungen und die Kapazität bleibt gleich.
-
-% TODO Bild Reihenschaltung liegt bei DG1HXJ als .tex
-[photo:176:a_akku_4S1P:Reihenschaltung]
-
Bei der Parallelschaltung wie in Abbildung [ref:a_akku_4S2P] bleibt die Spannung gleich und die Kapazitäten addieren sich.
+
+% TODO Bild Reihenschaltung liegt bei DG1HXJ als .tex
+[photo:176:a_akku_4S1P:Reihenschaltung]
+
+
+
% TODO Bild Parallelschaltung liegt bei DG1HXJ als .tex
[photo:177:a_akku_4S2P:Parallelschaltung]
+
+
+
+Beachte bei dem Einsatz von einem LiFePO4 als 4S1P verschalten, dass Spannungen zwischen $\qty{10}{\volt}$ bis $\qty{14,4}{\volt}$ anliegen können. Nicht jedes Funkgerät kann mit diesen Spannungen arbeiten. Wichtig ist auch, dass wir nur Zellen/ Akkus mit gleichen Daten zusammenschalten, da sich die Zellen gegenseitig beeinflussen und sonst beschädigt werden können. Insbesondere bei den aktuellen Lithium-Akkumulatoren ist es sinnvoll eine Überwachungseinrichtung (Balancer, Batteriemonitor) zu verbauen. Dieser sorgt u.a. für den notwendigen Ausgleich der Zellspannungen und für eine optimale Ladung.
+
---
-Wichtig ist jedoch, dass wir nur Zellen/ Akkus mit gleichen Daten zusammenschalten, da sich die Zellen gegenseitig beeinflussen und sonst beschädigt werden können.
-Insbesondere bei den aktuellen Lithium-Akkumulatoren ist es sinnvoll eine Überwachungseinrichtung (Balancer, Batteriemonitor) zu verbauen. Dieser sorgt u.a. für den notwendigen Ausgleich der Zellspannungen und für eine optimale Ladung. In der Abb. [ref:a_akku_lifepo4_anschluss]
+% In der Abb. [ref:a_akku_lifepo4_anschluss]
% TODO Bild Infobox Anschluss Akku liegt bei DG1HXJ als .tex
-
-[photo:178:a_akku_lifepo4_anschluss:LiFePO4 Anschlüsse]
-
-[question:AB210]
+%
+%[photo:178:a_akku_lifepo4_anschluss:LiFePO4 Anschlüsse]
+%
-Die Akku-Nennkapazität $Q$ wird auch als Ladung bezeichnet und, wie bereits bekannt, in $\unit{\ampere\hour}$ oder $\unit{\milli\ampere\hour}$ angegeben.
-
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+Um die folgende Frage zu lösen, muss man wissen, dass die Gesamtspannung der Summe der Zellenspannungen entspricht. Die Gesamtladung entspricht hingegen der Ladung einer Zelle.
[question:AB209]
-Die Gesamtspannung ist die Summe der Zellenspannungen. Die Gesamtladung entspricht der Ladung einer Zelle.
-
-[question:AB211]
-
-Zuerst muss die entnehmbare Ladungsmenge von $\qty{90}{\percent}$ ermittelt werden.
+Für die nächste Frage muss zuerst die entnehmbare Ladungsmenge von $\qty{90}{\percent}$ ermittelt werden.
Die Entladezeit $t$ ergibt sich aus: $t=\frac{Q}{I}$
-
-[question:AB501]
-Die im Akku gespeicherte Energie in $\unit{\watt\hour}$ oder $\unit{\volt\ampere\hour}$ ergibt sich aus der Multiplikation der Akkuspannung $U$ ($\unit{\volt}$) mit der Ladung $Q$ ($\unit{\ampere\hour}$).
-Beispiel:
-$\qty{1}{\volt} \cdot \qty{1}{\ampere\hour} = \qty{1}{\watt\hour}$
-
-
- Lösungshilfe:
-
- AB 209: $6 \cdot \qty{2}{\volt} = \qty{12}{\volt} / \qty{10}{\ampere\hour}$
- AB 210: Nennkapazität
- AB 211: $\qty{90}{\percent} = \qty{54}{\ampere\hour}; \qty{54}{\ampere\hour} / \qty{0,8}{\ampere} = \qty{67,5}{\hour}$ oder 67 Stunden und 30 Minuten
- AB 501: $\qty{12}{\volt} \cdot \qty{5}{\ampere\hour} = \qty{60,0}{\watt\hour}$
-
-
\ No newline at end of file
+[question:AB211]
diff --git a/contents/solutions/AB202.md b/contents/solutions/AB202.md
new file mode 100644
index 0000000..488f88e
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AB202.md
@@ -0,0 +1,7 @@
+Bei der Leistungsanpassung muss der Lastwiderstand genauso groß sein wie der Innenwiderstand der Quelle.
+
+Es gilt:
+
+$R_L = R_i$
+
+Nur in diesem Fall wird die maximale Leistung an den Lastwiderstand übertragen.
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AB209.md b/contents/solutions/AB209.md
new file mode 100644
index 0000000..5b54437
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AB209.md
@@ -0,0 +1,13 @@
+Die Schaltung besteht aus sechs in Reihe geschalteten Zellen mit jeweils $\qty{2}{\volt}$.
+
+Bei einer Reihenschaltung addieren sich die Spannungen:
+
+$U_\mathrm{ges} = 6 \cdot \qty{2}{\volt} = \qty{12}{\volt}$
+
+Die Kapazität in Amperestunden bleibt bei einer Reihenschaltung unverändert. Jede Zelle besitzt eine Kapazität von $\qty{10}{\ampere\hour}$, daher besitzt auch der gesamte Akku
+
+$\qty{10}{\ampere\hour}$.
+
+Der Akku hat somit die Daten:
+
+$\qty{12}{\volt} / \qty{10}{\ampere\hour}$
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AB210.md b/contents/solutions/AB210.md
new file mode 100644
index 0000000..bd86e9a
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AB210.md
@@ -0,0 +1,8 @@
+Die Angabe $\qty{2200}{\milli\ampere\hour}$ beschreibt die gespeicherte elektrische Ladungsmenge beziehungsweise die Kapazität des Akkus.
+
+Sie gibt an, wie viel Strom der Akku theoretisch über eine bestimmte Zeit liefern kann, zum Beispiel:
+
+$\qty{2200}{\milli\ampere}$ für eine Stunde oder
+$\qty{1100}{\milli\ampere}$ für zwei Stunden.
+
+Die Angabe bezeichnet somit die Nennkapazität des Akkus.
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AB211.md b/contents/solutions/AB211.md
new file mode 100644
index 0000000..d60e3fd
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AB211.md
@@ -0,0 +1,17 @@
+Der Akku besitzt eine Kapazität von $\qty{60}{\ampere\hour}$.
+
+Der Empfänger soll betrieben werden, bis der Akku auf $\qty{10}{\percent}$ Restkapazität entladen ist. Somit können nur $\qty{90}{\percent}$ der Kapazität genutzt werden:
+
+$Q = 0{,}9 \cdot \qty{60}{\ampere\hour} = \qty{54}{\ampere\hour}$
+
+Der Empfänger benötigt einen Strom von $\qty{0,8}{\ampere}$.
+
+Die Betriebsdauer ergibt sich aus:
+
+$t = \frac{Q}{I} = \frac{\qty{54}{\ampere\hour}}{\qty{0,8}{\ampere}} = \qty{67,5}{\hour}$
+
+$\qty{0,5}{\hour}$ entsprechen $\qty{30}{\minute}$.
+
+Die mögliche Betriebsdauer beträgt somit:
+
+$\qty{67}{\hour}$ und $\qty{30}{\minute}$
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AB501.md b/contents/solutions/AB501.md
new file mode 100644
index 0000000..7c5107c
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AB501.md
@@ -0,0 +1,17 @@
+Die gespeicherte Energie eines Akkus berechnet sich aus Spannung mal Kapazität:
+
+$W = U \cdot Q$
+
+mit
+
+$U = \qty{12}{\volt}$
+
+und
+
+$Q = \qty{5}{\ampere\hour}$
+
+Damit ergibt sich:
+
+$W = \qty{12}{\volt} \cdot \qty{5}{\ampere\hour} = \qty{60}{\watt\hour}$
+
+Der Akku kann also eine Energie von $\qty{60}{\watt\hour}$ speichern.
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/solutions/AG401.md b/contents/solutions/AG401.md
new file mode 100644
index 0000000..89e6c0a
--- /dev/null
+++ b/contents/solutions/AG401.md
@@ -0,0 +1,11 @@
+Bei der Leistungsanpassung muss die Lastimpedanz genauso groß sein wie die Ausgangsimpedanz der Signalquelle.
+
+Es gilt:
+
+$Z_\mathrm{L} = Z_\mathrm{i}$
+
+Die Signalquelle besitzt eine Ausgangsimpedanz von $\qty{50}{\ohm}$, daher muss auch die Lastimpedanz den Wert
+
+$Z_\mathrm{L} = \qty{50}{\ohm}$
+
+haben.
\ No newline at end of file