diff --git a/contents/drawings/1133.svg b/contents/drawings/1133.svg
new file mode 100644
index 0000000..e53af89
--- /dev/null
+++ b/contents/drawings/1133.svg
@@ -0,0 +1,175 @@
+
+
diff --git a/contents/drawings/1133.tex b/contents/drawings/1133.tex
new file mode 100644
index 0000000..ff258fe
--- /dev/null
+++ b/contents/drawings/1133.tex
@@ -0,0 +1,29 @@
+% Author: Prof. Dr. Matthias Jung, DL9MJ
+% Year: 2026
+\begin{circuitikz}%
+ \draw(0,0) node[anchor=east](){$x_n$}
+ to [short, o-] ++(0.5,0) coordinate (regs)
+ to [register] ++(2,0) coordinate (reg0)
+ to [register, *-] ++(2,0) coordinate (reg1)
+ to [register, *-] ++(2,0) coordinate (reg2)
+ to [register, *-] ++(2,0) coordinate (reg3);
+ \draw(reg0) node[anchor=south](){$x_{n-1}$};
+ \draw(reg1) node[anchor=south](){$x_{n-2}$};
+ \draw(reg2) node[anchor=south](){$x_{n-3}$};
+ \draw(reg3) node[anchor=south](){$x_{n-4}$};
+ \draw(reg0) to [short] ++(0,-1) node[anchor=west, ampshape, scale=0.75, rotate=-90](amp0){};
+ \draw(reg1) to [short] ++(0,-1) node[anchor=west, ampshape, scale=0.75, rotate=-90](amp1){};
+ \draw(reg2) to [short] ++(0,-1) node[anchor=west, ampshape, scale=0.75, rotate=-90](amp2){};
+ \draw(reg3) to [short] ++(0,-1) node[anchor=west, ampshape, scale=0.75, rotate=-90](amp3){};
+ \draw(amp0.north) node[anchor=west](){$k_0$};
+ \draw(amp1.north) node[anchor=west](){$k_1$};
+ \draw(amp2.north) node[anchor=west](){$k_2$};
+ \draw(amp3.north) node[anchor=west](){$k_3$};
+ \draw[-Triangle](amp1.east) -- ++(0,-0.75) node[adder, anchor=north, scale=0.75](add1){};
+ \draw[-Triangle](amp2.east) -- ++(0,-0.75) node[adder, anchor=north, scale=0.75](add2){};
+ \draw[-Triangle](amp3.east) -- ++(0,-0.75) node[adder, anchor=north, scale=0.75](add3){};
+ \draw[-Triangle](amp0.east) |- (add1.west);
+ \draw[-Triangle](add1.east) -- (add2.west);
+ \draw[-Triangle](add2.east) -- (add3.west);
+ \draw(add3.east) to [short, -o] ++(1,0) node[anchor=south](){$y_n$};
+\end{circuitikz}
\ No newline at end of file
diff --git a/contents/sections/digitale_filter.md b/contents/sections/digitale_filter.md
index 923f16c..354a0d8 100644
--- a/contents/sections/digitale_filter.md
+++ b/contents/sections/digitale_filter.md
@@ -1,6 +1,21 @@
+Ein wesentlicher Vorteil der digitalen Verarbeitung von Signalen besteht darin, dass die digital vorliegenden Informationen nahezu beliebig bearbeitet werden können. Eine Folge von Eingangssamples wird mittels mathematischer Funktionen in eine Folge von Ausgangssamples umgerechnet. Einfache digitale Filter, wie Tief-, Band- oder Hochpässe, lassen sich dabei auf zwei unterschiedliche Arten ausführen: als FIR- und als IIR-Filter. Dabei steht FIR für *Finite Impulse Response* und IIR für *Infinite Impulse Response*.
-Ein wesentlicher Vorteil der digitalen Verarbeitung von Signalen besteht darin, dass die digital vorliegenden Informationen nahezu beliebig bearbeitet werden können. Eine Folge von Eingangssamples wird mittels mathematischer Funktionen in eine Folge von Ausgangssamples umgerechnet. Einfache digitale Filter, wie Tief-, Band- oder Hochpässe, lassen sich dabei auf zwei unterschiedliche Arten ausführen: als FIR- und als IIR-Filter. Dabei steht FIR für *Finite Impulse Response* und IIR für *Infinite-Impulse-Response*.
+Hauptmerkmal der FIR-Filter ist, wie auch schon die Bezeichnung "finite" (zu Deutsch endlich) besagt, dass nur eine begrenzte Anzahl an Eingangssamples für die Berechnung eines Ausgangssamples herangezogen wird. IIR-Filter verwenden hingegen zusätzlich bereits berechnete Ausgangssamples, die auf den Eingang der Berechnung zurückgeführt werden. Durch diese Rückkopplung kann ein einzelnes Eingangssample theoretisch unbegrenzt lange Einfluss auf die folgenden Ausgangssamples haben.
-Hauptmerkmal der FIR-Filter ist, wie auch schon die Bezeichnung "finite" (zu Deutsch endlich) besagt, dass nur eine begrenzte Menge an Eingangssamples für die Berechnung eines jeden Ausgangssamples herangezogen wird. IIR-Filter berücksichtigen mittels Rückkopplung hingegen alle bisherigen Eingangssamples für die Berechnung eines Ausgangssamples.
+Digitale Filter können sowohl in Software auf einem DSP oder in einem SDR als auch in Hardware auf einem FPGA implementiert werden.
[question:AF631]
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+[picture:1133:a_fir:FIR-Filter]
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+Abbildung [ref:a_fir] zeigt schematisch den Aufbau eines FIR-Filters. Ein Eingangssample wird in einen Eingangsspeicher geschrieben. In jedem Takt werden die gespeicherten Werte wie bei einem Schieberegister um einen Speicherplatz weitergeschoben. Die Abgriffe der einzelnen Speicherplätze werden mit den entsprechenden Filterkoeffizienten multipliziert und anschließend summiert. Das Ergebnis wird als Ausgangssample ausgegeben.
+
+Angenommen, die vier Filterkoeffizienten haben jeweils den Wert $\frac{1}{4}$, so werden die letzten vier Eingangssamples jeweils mit $\frac{1}{4}$ multipliziert und anschließend summiert. Das Ausgangssample ist damit der Mittelwert der letzten vier Eingangssamples. Ein solches Filter wird auch als *gleitender Mittelwert* bezeichnet.
+
+Eine Eingangsfolge $0,0,0,4,0,0,0,0$ führt damit zur Ausgangsfolge $0,0,0,1,1,1,1,0$.
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+Das Filter glättet somit schnelle Änderungen, also hohe Frequenzanteile des Eingangssignals. Langsame Änderungen beziehungsweise niedrige Frequenzen werden weitgehend durchgelassen, während schnelle Änderungen beziehungsweise hohe Frequenzanteile abgeschwächt werden. Ein gleitender Mittelwert wirkt daher als sehr einfaches digitales Tiefpassfilter.
+
+Das Filter führt eine sogenannte Faltungsoperation aus, diese ist übrigens auch die Grundlage vieler neuronaler Netze welche die Künstliche Intelligenz antreiben.
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\ No newline at end of file