diff --git a/contents/slides/swl_abhoerverbot.md b/contents/slides/swl_abhoerverbot.md
new file mode 100644
index 0000000..54044e3
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_abhoerverbot.md
@@ -0,0 +1,57 @@
+# Was darfst du hören?
+
+Du darfst Funksendungen empfangen, die bestimmt sind für:
+
+- dich als Betreiber der Funkanlage
+- Funkamateure
+- die Allgemeinheit
+- einen unbestimmten Personenkreis
+
+
+
+Die rechtliche Grundlage ist § 5 TDDDG.
+
+
+
+---
+
+[question:SWL001]
+
+---
+
+# Nicht für dich bestimmt
+
+Nachrichten, die weder für Funkamateure noch für die Allgemeinheit oder einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind, darfst du nicht gezielt empfangen.
+
+Auch das Verwerten oder Weitergeben solcher Nachrichten ist unzulässig.
+
+---
+
+[question:SWL002]
+
+---
+
+# Versehentlich mitgehört?
+
+Hast du eine nicht für dich bestimmte Nachricht unbeabsichtigt empfangen, gilt:
+
+- Inhalt geheim halten
+- auch die Tatsache des Empfangs nicht weitergeben
+
+Ausnahmen gelten insbesondere bei Notrufen und Katastrophenfällen.
+
+---
+
+[question:SWL003]
+
+---
+
+# Sicher auf der richtigen Seite
+
+Konzentriere dich beim Empfang auf:
+
+- Amateurfunkverkehr
+- Rundfunkaussendungen
+- andere ausdrücklich öffentliche Signale
+
+Private oder nichtöffentliche Nachrichten werden weder aufgezeichnet noch weitererzählt.
diff --git a/contents/slides/swl_abkuerzungen.md b/contents/slides/swl_abkuerzungen.md
new file mode 100644
index 0000000..8d739aa
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_abkuerzungen.md
@@ -0,0 +1,40 @@
+## Betriebliche Abkürzungen
+
+| l: Abkürzung | X: Bedeutung |
+| CQ | allgemeiner Anruf |
+| CW | Continuous Wave; Morsetelegrafie |
+| DX | große Entfernung oder weit entfernte Station |
+| RX | Empfänger |
+| TX | Sender |
+| TRX | Transceiver oder Sendeempfänger |
+
+
+Die international verständlichen Abkürzungen sparen Zeit und helfen über Sprachgrenzen hinweg. Ein SWL arbeitet im RX-Betrieb.
+
+
+---
+
+### Ein allgemeiner Anruf
+
+*CQ CQ CQ de DL1ABC*
+
+* *CQ* richtet sich an alle empfangenden Stationen
+* *de* bedeutet *von*
+* danach folgt das Rufzeichen der rufenden Station
+* für SWLs eine gute Gelegenheit, das erste Rufzeichen sicher aufzunehmen
+
+---
+
+[question:BB102]
+
+---
+
+[question:BB103]
+
+---
+
+[question:BB106]
+
+---
+
+[question:BB107]
diff --git a/contents/slides/swl_abschluss.md b/contents/slides/swl_abschluss.md
new file mode 100644
index 0000000..b17b39b
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_abschluss.md
@@ -0,0 +1,40 @@
+# Du bist bereit zum Zuhören
+
+Du kennst jetzt:
+
+- Empfänger, Antennen und Ausbreitung
+- elektrische und mechanische Sicherheit
+- Rufzeichen, Bänder und Betriebsarten
+- Betriebstechnik, Logbuch und QSL-Karten
+- die rechtlichen Grenzen des Empfangs
+- den Weg zum eigenen DE-Kennzeichen
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+
+# Deine nächsten Schritte
+
+1. Nimm Kontakt zu deinem Ortsverband auf.
+2. Richte Empfänger und Antenne sicher ein.
+3. Höre auf verschiedenen Amateurfunkbändern zu.
+4. Führe ein sorgfältiges Logbuch.
+5. Übe mit dem Fragenkatalog und den Probeprüfungen.
+6. Lege die DE-Prüfung ab und beantrage dein Kennzeichen.
+
+---
+
+# Und danach?
+
+Mit QSL-Karten, dem DLD-SWL und vielleicht später dem Deutschen Empfangsmeister bleiben viele Ziele offen.
+
+Und wenn du selbst senden möchtest, ist die Amateurfunkprüfung der Klasse N der nächste mögliche Schritt.
+
+---
+
+# vy 73 und 55!
+
+Viel Erfolg und viel Freude beim Zuhören wünschen dir
+
+**Matthias, DL9MJ**
+**Florian, DL1FLO**
+
diff --git a/contents/slides/swl_antennensicherheit.md b/contents/slides/swl_antennensicherheit.md
new file mode 100644
index 0000000..16ce710
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_antennensicherheit.md
@@ -0,0 +1,38 @@
+--- style="font-size: smaller;"
+
+## Antennensicherheit
+
+
+[photo:83:swl_antennensicherheit_hausdach:Antennenanlage für KW, VHF und UHF auf einem Hausdach]
+
+
+* standsicher gegen Wind und Wetter
+* großer Abstand zu Energieleitungen
+* Wege und Nachbargrundstücke nicht gefährden
+* Miet-, Bau- und Denkmalschutzrecht beachten
+* Blitzschutz und Potentialausgleich fachkundig planen
+
+
+
+Außenantennen nie allein und nie bei Gewitter auf- oder abbauen. Die Annäherung an eine Stromleitung kann lebensgefährlich sein.
+
+
+---
+
+### Haftung und Versicherung
+
+* Für Schäden haftet der Eigentümer oder Betreiber der Antennenanlage
+* Das gilt auch für reine Empfangsanlagen
+* Die DARC-Mitgliedschaft enthält eine Haftpflichtversicherung für vorschriftsmäßig aufgebaute Antennenanlagen des Mitglieds
+
+
+Eine kleine, sicher montierte Antenne ist besser als eine große improvisierte Konstruktion.
+
+
+
+Der örtliche DARC-Ortsverband kann bei Planung und Aufbau helfen.
+
+
+---
+
+[question:VE707]
diff --git a/contents/slides/swl_antrag.md b/contents/slides/swl_antrag.md
new file mode 100644
index 0000000..d13af19
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_antrag.md
@@ -0,0 +1,46 @@
+# Der Antrag
+
+Das DE-Kennzeichen wird mit dem vorgesehenen Formular beantragt.
+
+Benötigt werden unter anderem:
+
+- Name und Mitgliedsnummer
+- Ortsverband und DOK
+- gegebenenfalls das gewünschte Suffix
+- die Bestätigung über die bestandene Prüfung
+
+---
+
+# Urkunde und Gebühr
+
+Nach der Bearbeitung erhältst du eine Urkunde mit deinem DE-Kennzeichen.
+
+Für die Vergabe wird derzeit eine Gebühr von **5 Euro** erhoben.
+
+
+
+Gebühren und Verfahren können sich ändern. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Informationen des DARC.
+
+
+
+---
+
+# Nach der Vergabe
+
+Informiere den Ortsverbandsvorsitzenden und den QSL-Manager über dein neues DE-Kennzeichen.
+
+Änderungen deiner Anschrift oder des Ortsverbands meldest du der DARC-Geschäftsstelle.
+
+---
+
+# QSL-Vermittlung
+
+Mit deinem DE-Kennzeichen kannst du Empfangsberichte eindeutig kennzeichnen und über den DARC QSL-Karten austauschen.
+
+Für eine zuverlässige Zustellung sind ein korrektes Kennzeichen, der DOK und eine gut lesbare Karte besonders wichtig.
+
+
+
+Bei Karten aus dem Ausland kann die Antwort mehrere Monate dauern.
+
+
diff --git a/contents/slides/swl_betriebsbeobachtung.md b/contents/slides/swl_betriebsbeobachtung.md
new file mode 100644
index 0000000..18bf387
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_betriebsbeobachtung.md
@@ -0,0 +1,36 @@
+## CQ, DX, Contest und Pile-up
+
+* *CQ*: allgemeiner Anruf
+* *DX*: große Entfernung oder weit entfernte Station
+* *Contest*: möglichst viele wertbare Verbindungen in begrenzter Zeit
+* *Pile-up*: viele Stationen rufen gleichzeitig eine begehrte Station
+
+
+Im Contest werden Rufzeichen oft sehr schnell genannt. Zunächst das sicher verstandene Fragment notieren und beim nächsten Durchgang vervollständigen.
+
+
+---
+
+### Split-Verkehr
+
+* Die gesuchte Station sendet und empfängt auf unterschiedlichen Frequenzen
+* Hinweise wie *up 5* geben den Abstand zur Antwortfrequenz an
+* Die gesuchte Station bleibt dadurch frei vom Pile-up hörbar
+
+[picture:672:swl_betriebsbeobachtung_split:Sendefrequenz einer gesuchten Station und die um 5 kHz höhere Antwortfrequenz]
+
+---
+
+[question:BE308]
+
+---
+
+### Split aus Sicht des SWLs
+
+* Für den Hörbericht werden weiterhin beide Rufzeichen benötigt
+* Mit zwei VFOs kann zwischen Sende- und Antwortfrequenz gewechselt werden
+* Nur eindeutig verstandene Verbindungen werden dokumentiert
+
+
+Manchmal nennt nur die DX-Station das vollständige Rufzeichen ihrer Gegenstation.
+
diff --git a/contents/slides/swl_buchstabieralphabet.md b/contents/slides/swl_buchstabieralphabet.md
new file mode 100644
index 0000000..098d38b
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_buchstabieralphabet.md
@@ -0,0 +1,83 @@
+## Internationales Buchstabieralphabet
+
+* Rufzeichen müssen auch bei schwachen Signalen eindeutig verstanden werden
+* Jedem Buchstaben ist ein festes Wort zugeordnet
+* Im Amateurfunk wird das internationale Buchstabieralphabet verwendet
+
+
+*DL1FLO* wird zu *Delta Lima Eins Foxtrot Lima Oscar*.
+
+
+--- style="font-size: 0.65em;"
+
+### Das internationale Buchstabieralphabet
+
+| c: Buchstabe | l: Wort | c: Buchstabe | l: Wort |
+| A | Alfa | N | November |
+| B | Bravo | O | Oscar |
+| C | Charlie | P | Papa |
+| D | Delta | Q | Quebec |
+| E | Echo | R | Romeo |
+| F | Foxtrot | S | Sierra |
+| G | Golf | T | Tango |
+| H | Hotel | U | Uniform |
+| I | India | V | Victor |
+| J | Juliett | W | Whiskey |
+| K | Kilo | X | X-ray |
+| L | Lima | Y | Yankee |
+| M | Mike | Z | Zulu |
+
+---
+
+[question:VD206]
+
+---
+
+### Rufzeichenzusätze
+
+* Der Schrägstrich wird als *stroke* gesprochen
+* `/p` wird als *stroke portable* buchstabiert
+
+Beispiel:
+
+*DN9RO/p* $\rightarrow$ *Delta November Neun Romeo Oscar Stroke portable*
+
+---
+
+[question:BA101]
+
+---
+
+[question:BA102]
+
+---
+
+[question:BA103]
+
+---
+
+[question:BA104]
+
+---
+
+[question:BA105]
+
+---
+
+[question:BA106]
+
+---
+
+[question:BA107]
+
+---
+
+[question:BA108]
+
+---
+
+[question:BA109]
+
+---
+
+[question:BA110]
diff --git a/contents/slides/swl_de_kennzeichen.md b/contents/slides/swl_de_kennzeichen.md
new file mode 100644
index 0000000..5aafc4f
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_de_kennzeichen.md
@@ -0,0 +1,42 @@
+# Dein DE-Kennzeichen
+
+Ein DE-Kennzeichen besteht aus:
+
+*DE* + *Ziffer* + *drei Buchstaben*
+
+Beispiel: **DE1SWL**
+
+Damit kennzeichnest du dich als geprüfte Empfangsstation innerhalb von DARC und VFDB.
+
+---
+
+# Kennzeichenbereiche
+
+| Bereich | Verwendung |
+| DE0AAA bis DE0PZZ | Deutsche Empfangsmeister |
+| DE0QAA bis DE0QZZ | Ausbildungsempfangsstationen |
+| DE0RAA bis DE0ZZZ | Deutsche Empfangsmeister |
+| DE1AAA bis DE9ZZZ | geprüfte SWLs |
+
+---
+
+# Vergabe des Kennzeichens
+
+- Die DARC-Geschäftsstelle vergibt das Kennzeichen und stellt die Urkunde aus.
+- Ein Wunschsuffix kann angegeben werden.
+- Ein Anspruch auf ein bestimmtes Kennzeichen besteht nicht.
+- Das Kennzeichen ist nicht übertragbar.
+- Es darf erst nach Ausstellung der Urkunde verwendet werden.
+
+---
+
+# Voraussetzungen und Gültigkeit
+
+Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im DARC oder VFDB sowie beispielsweise:
+
+- eine bestandene DE-Prüfung
+- der Deutsche Empfangsmeister
+- eine Amateurfunkzulassung
+
+Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt auch das DE-Kennzeichen.
+
diff --git a/contents/slides/swl_de_pruefung.md b/contents/slides/swl_de_pruefung.md
new file mode 100644
index 0000000..f0d240d
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_de_pruefung.md
@@ -0,0 +1,47 @@
+# Die DE-Prüfung
+
+Die DE-Prüfung weist grundlegende Kenntnisse für die Tätigkeit als SWL nach.
+
+Der Fragenkatalog enthält Fragen aus drei Bereichen:
+
+- Technik
+- Betriebstechnik
+- Vorschriften
+
+---
+
+# Ablauf der Prüfung
+
+Der Prüfungsbogen enthält insgesamt **17 Fragen** aus den drei Bereichen.
+
+Jede richtige Antwort zählt einen Punkt. Mit mindestens **9 Punkten** ist die Prüfung bestanden.
+
+
+
+Der gesamte Fragenkatalog umfasst 70 mögliche Prüfungsfragen.
+
+
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+# Wer nimmt die Prüfung ab?
+
+Die Prüfung kann im DARC unter anderem abgenommen werden durch:
+
+- Ortsverbandsvorsitzende
+- Distriktsvorsitzende
+- AJW-Referenten der Distrikte
+- den DL-AJW-Referenten
+- Mitglieder des DARC-Vorstands
+
+Die Prüfungsberechtigung kann nach den DARC-Regeln delegiert werden.
+
+---
+
+# Keine staatliche Prüfung
+
+Die DE-Prüfung ist eine vereinsinterne Prüfung von DARC und VFDB.
+
+Sie ersetzt weder die Prüfung der Bundesnetzagentur noch die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst.
+
+Aktuelle Unterlagen: [50ohm.de/swl](https://50ohm.de/swl/)
diff --git a/contents/slides/swl_dem.md b/contents/slides/swl_dem.md
new file mode 100644
index 0000000..2ae0ba4
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_dem.md
@@ -0,0 +1,35 @@
+--- style="font-size: smaller;"
+
+# Deutscher Empfangsmeister
+
+
+Der **Deutsche Empfangsmeister (DEM)** ist eine Auszeichnung des DARC für langjährige und vielseitige Tätigkeit als Empfangsamateur.
+
+
+[photo:349:swl_dem_urkunde:Urkunde Deutscher Empfangsmeister in Gold]
+
+
+---
+
+# DEM in Bronze
+
+Zu den Voraussetzungen gehören unter anderem:
+
+- Mitgliedschaft im DARC oder VFDB
+- mindestens ein Jahr SWL-Tätigkeit
+- ein DE-Kennzeichen
+- Empfangsmöglichkeiten auf fünf Amateurfunkbändern
+- das DLD-SWL 100
+- die geforderten bestätigten Empfangsberichte
+
+---
+
+# Weitere Stufen
+
+Für DEM in Silber und Gold steigen die Anforderungen an Dauer, Diplome und bestätigte Empfangsberichte.
+
+Empfangsmeister erhalten ein Kennzeichen aus einem **DE0-Bereich**.
+
+Die aktuellen Bedingungen findest du unter:
+
+[50ohm.de/swl](https://50ohm.de/swl/)
diff --git a/contents/slides/swl_dld.md b/contents/slides/swl_dld.md
new file mode 100644
index 0000000..da6ef9a
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_dld.md
@@ -0,0 +1,31 @@
+# Das DLD für SWLs
+
+
+[photo:350:swl_dld_urkunde:Deutschland-Diplom-SWL]
+
+
+
+* Das Deutschland-Diplom gibt es auch für Empfangsamateure: **DLD-SWL**.
+* Entscheidend sind bestätigte Empfangsberichte aus verschiedenen DOKs.
+
+
+
+---
+
+# Vom DOK zum Diplom
+
+Der DOK bezeichnet die Distrikts-Ortsverbands-Kennziffer einer DARC-Station.
+
+Für das **DLD-SWL 100** benötigst du Bestätigungen aus 100 verschiedenen DOKs. Weitere Stufen folgen in Schritten von 100 bis zum DLD 1000.
+
+Varianten sind unter anderem für einzelne Bänder und Betriebsarten möglich.
+
+---
+
+# Sorgfältig sammeln
+
+Ein vollständiges Logbuch hilft dir, bestätigte DOKs im Blick zu behalten und Doppelungen zu vermeiden.
+
+Die jeweils aktuellen Diplomregeln findest du unter:
+
+[50ohm.de/dld](https://50ohm.de/dld/)
diff --git a/contents/slides/swl_elektrische_sicherheit.md b/contents/slides/swl_elektrische_sicherheit.md
new file mode 100644
index 0000000..99fe2eb
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_elektrische_sicherheit.md
@@ -0,0 +1,44 @@
+## Elektrische Sicherheit
+
+* Netzgeräte, Steckdosenleisten und Zuleitungen müssen unbeschädigt sein
+* Leitungen und Netzgeräte müssen für den vorgesehenen Strom geeignet sein
+* Reparaturen an netzspannungsführenden Geräten gehören in fachkundige Hände
+* Vor Arbeiten das Gerät ausschalten und von der Stromversorgung trennen
+
+---
+
+### Feinsicherungen
+
+
+* schützen bei Kurzschluss oder Überlastung
+* unterbrechen im Fehlerfall den Stromfluss
+* dürfen niemals überbrückt werden
+
+
+[photo:88:swl_elektrische_sicherheit_feinsicherungen:Feinsicherungen]
+
+
+
+Ersatz nur mit gleichem Nennstrom und gleicher Auslösecharakteristik.
+
+
+
+Löst eine neue Sicherung erneut aus, muss die Ursache gesucht werden. Ein höherer Sicherungswert kann Leitungen und Bauteile überhitzen lassen.
+
+
+---
+
+[question:NK305]
+
+---
+
+### Akkus, Kabel und Gewitter
+
+* Akkus nur mit einem geeigneten Ladegerät laden
+* beschädigte oder aufgeblähte Akkus nicht weiter benutzen
+* Kabel stolperfrei und ohne mechanische Belastung verlegen
+* Außenantennen bei Gewitter nicht benutzen
+
+
+Antennenleitungen nur rechtzeitig vor einem Gewitter und nur dann trennen, wenn dies gefahrlos möglich ist.
+
diff --git a/contents/slides/swl_frequenzbereiche.md b/contents/slides/swl_frequenzbereiche.md
new file mode 100644
index 0000000..9201d0b
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_frequenzbereiche.md
@@ -0,0 +1,63 @@
+## Amateurfunkbänder
+
+* Bänder werden meist nach ihrer ungefähren Wellenlänge bezeichnet
+* Je höher die Frequenz, desto kürzer die Wellenlänge
+* Beispiel: Der Bereich um $\qty{3,6}{\mega\hertz}$ heißt $\qty{80}{\meter}$-Band
+
+
+$\lambda[\unit{\meter}] = \dfrac{300}{f[\unit{\mega\hertz}]} \qquad f[\unit{\mega\hertz}] = \dfrac{300}{\lambda[\unit{\meter}]}$
+
+
+
+Die Formeln sind eine Merkhilfe. Für den Empfang ist vor allem die sichere Zuordnung zwischen Frequenzbereich und Bandname wichtig.
+
+
+--- style="font-size: 0.75em;"
+
+### Wichtige Amateurfunkbänder
+
+| l: Frequenzbereich | l: Bandbezeichnung |
+| $\qtyrange{1,810}{2,000}{\mega\hertz}$ | $\qty{160}{\meter}$ |
+| $\qtyrange{3,5}{3,8}{\mega\hertz}$ | $\qty{80}{\meter}$ |
+| $\qtyrange{7,0}{7,2}{\mega\hertz}$ | $\qty{40}{\meter}$ |
+| $\qtyrange{14}{14,35}{\mega\hertz}$ | $\qty{20}{\meter}$ |
+| $\qtyrange{21}{21,45}{\mega\hertz}$ | $\qty{15}{\meter}$ |
+| $\qtyrange{28}{29,7}{\mega\hertz}$ | $\qty{10}{\meter}$ |
+| $\qtyrange{144}{146}{\mega\hertz}$ | $\qty{2}{\meter}$ |
+| $\qtyrange{430}{440}{\mega\hertz}$ | $\qty{70}{\centi\meter}$ |
+
+
+Bandgrenzen können vom Land und den jeweiligen Nutzungsbestimmungen abhängen. Für die Fragen gelten die angegebenen deutschen Bereiche.
+
+
+---
+
+[question:SWL004]
+
+---
+
+[question:SWL005]
+
+---
+
+[question:SWL006]
+
+---
+
+[question:SWL007]
+
+---
+
+[question:SWL008]
+
+---
+
+[question:SWL009]
+
+---
+
+[question:SWL010]
+
+---
+
+[question:SWL011]
diff --git a/contents/slides/swl_landeskenner.md b/contents/slides/swl_landeskenner.md
new file mode 100644
index 0000000..56f822b
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_landeskenner.md
@@ -0,0 +1,40 @@
+## Internationale Landeskenner
+
+
+* Der vordere Teil eines Rufzeichens enthält den Landeskenner
+* Er hilft, eine Station geografisch einzuordnen
+* Die Zuordnung wird international durch die ITU geregelt
+
+
+[picture:656:swl_landeskenner_europa:Ausgewählte Amateurfunk-Landeskenner in Europa]
+
+
+--- style="font-size: 0.75em;"
+
+### Landeskenner für die DE-Prüfung
+
+| l: Landeskenner | l: Land | l: Merkhilfe |
+| EA | Spanien | EspaniA |
+| F | Frankreich | Anfangsbuchstabe |
+| LX | Luxemburg | LuXemburg |
+| OE | Österreich | OEsterreich |
+| OK | Tschechien | |
+| ON | Belgien | |
+| PA | Niederlande | französisch: PAys-Bas |
+| SP | Polen | Schönes Polen |
+
+
+Im praktischen Betrieb neue Präfixe nachschlagen und zusammen mit dem Land im Logbuch notieren. So wächst das Wissen mit jeder gehörten Station.
+
+
+---
+
+[question:BD303]
+
+---
+
+[question:BD305]
+
+---
+
+[question:BD311]
diff --git a/contents/slides/swl_logbuch.md b/contents/slides/swl_logbuch.md
new file mode 100644
index 0000000..3caba3b
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_logbuch.md
@@ -0,0 +1,40 @@
+## Das SWL-Logbuch
+
+Das Logbuch kann auf Papier, in einer Tabellenkalkulation oder mit spezieller Software geführt werden.
+
+Mindestens notieren:
+
+* Datum und Uhrzeit in UTC
+* Rufzeichen der gehörten Station und ihrer Gegenstation
+* Frequenz oder Band
+* Übertragungsverfahren
+* Empfangsrapport
+
+---
+
+### Zusätzliche Beobachtungen
+
+* verwendeter Empfänger und Antenne
+* eigener Standort
+* Störungen und Empfangsbedingungen
+* besondere Ausbreitungsbedingungen
+
+
+Die Daten während des QSOs notieren – nicht später aus dem Gedächtnis ergänzen.
+
+
+---
+
+### Koordinierte Weltzeit – UTC
+
+* Winter: UTC = MEZ minus 1 Stunde
+* Sommer: UTC = MESZ minus 2 Stunden
+
+Beispiele:
+
+* 15:30 MEZ $\rightarrow$ 14:30 UTC
+* 13:30 MESZ $\rightarrow$ 11:30 UTC
+
+
+Einheitliche UTC-Zeiten ermöglichen der angeschriebenen Station, den Hörbericht sicher in ihrem eigenen Logbuch wiederzufinden.
+
diff --git a/contents/slides/swl_q_gruppen.md b/contents/slides/swl_q_gruppen.md
new file mode 100644
index 0000000..b92b851
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_q_gruppen.md
@@ -0,0 +1,49 @@
+## Q-Gruppen
+
+* bestehen aus drei Buchstaben und beginnen mit *Q*
+* wurden für die schnelle Telegrafie entwickelt
+* werden heute auch im Sprechfunk verwendet
+* mit Fragezeichen meist eine Frage, ohne Fragezeichen eine Aussage oder Aufforderung
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+### Wichtige Q-Gruppen
+
+| l: Gruppe | X: Bedeutung |
+| QRM | Ich werde durch andere Stationen gestört |
+| QRN | Ich werde durch atmosphärische Störungen beeinträchtigt |
+| QRO? | Soll ich die Sendeleistung erhöhen? |
+| QRT | Stellen Sie die Übermittlung ein |
+| QRV | Ich bin bereit |
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+### Weitere wichtige Q-Gruppen
+
+| l: Gruppe | X: Bedeutung |
+| QRX? | Wann werden Sie mich wieder rufen? |
+| QRZ? | Von wem werde ich gerufen? |
+| QSB? | Schwankt die Stärke meiner Zeichen? |
+| QSL? | Können Sie den Empfang bestätigen? |
+| QSO? | Können Sie mit einer bestimmten Station verkehren? |
+| QTH | Mein Standort ist ... |
+
+
+Merkhilfe: QRM ist eine menschengemachte Störung, QRN eine natürliche Störung und bei QSB geht die Signalstärke bergauf und bergab.
+
+
+---
+
+[question:BB201]
+
+---
+
+[question:BB202]
+
+---
+
+[question:BB203]
+
+---
+
+[question:BB204]
diff --git a/contents/slides/swl_qsl.md b/contents/slides/swl_qsl.md
new file mode 100644
index 0000000..ad12a41
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_qsl.md
@@ -0,0 +1,69 @@
+## SWL-QSL-Karten
+
+
+[photo:347:swl_qsl_vorderseite:Beispiel für die Vorderseite einer SWL-QSL-Karte]
+
+
+[photo:348:swl_qsl_datenseite:Beispiel für die Datenseite einer SWL-QSL-Karte]
+
+
+
+Mit einer SWL-QSL-Karte bittet ein Hörer die gehörte Amateurfunkstation um Bestätigung seines Empfangsberichts.
+
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+### Angaben auf der SWL-QSL-Karte
+
+* gehörte und angeschriebene Station – *TO RADIO*
+* deren Gegenstation – *QSO with* oder *Working/WKG*
+* Datum und Uhrzeit in UTC
+* Frequenz oder Band
+* Übertragungsverfahren
+* Empfangsrapport
+* eigene SWL-Nummer oder eigenes DE-Kennzeichen
+
+
+Die Angaben müssen mit dem Logbuch der angeschriebenen Station übereinstimmen. Beide Rufzeichen sind deshalb unverzichtbar.
+
+
+---
+
+[question:BG105]
+
+---
+
+### Uhrzeit immer in UTC
+
+* Winter: UTC = MEZ minus 1 Stunde
+* Sommer: UTC = MESZ minus 2 Stunden
+* erleichtert das Auffinden des QSOs im ausländischen Logbuch
+
+---
+
+[question:BG106]
+
+---
+
+[question:BG107]
+
+---
+
+[question:BG108]
+
+---
+
+### Versand und QSL-Vermittlung
+
+* Anschriften für Direktversand stehen in Callbooks oder im Internet
+* DARC-Mitglieder können die weltweite QSL-Vermittlung nutzen
+* Karten werden über den QSL-Manager des Ortsverbandes ausgetauscht
+* Auslandskarten können mehrere Monate unterwegs sein
+
+
+Empfohlenes Format einer QSL-Karte: ungefähr 9 cm mal 14 cm aus stabilem Karton. Eine gut lesbare Datenseite ist wichtiger als eine aufwendige Gestaltung.
+
+
+---
+
+[question:BG110]
diff --git a/contents/slides/swl_qso.md b/contents/slides/swl_qso.md
new file mode 100644
index 0000000..206550d
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_qso.md
@@ -0,0 +1,29 @@
+## Das QSO
+
+Ein QSO ist ein Funkgespräch zwischen zwei Stationen.
+
+1. Eine Station ruft allgemein oder gezielt
+2. Die Gegenstation antwortet
+3. Beide tauschen Rufzeichen, Rapporte und weitere Informationen aus
+4. Die Stationen verabschieden sich
+
+
+Für einen SWL-Bericht müssen beide Rufzeichen eindeutig aufgenommen werden.
+
+
+---
+
+### Beispiel für ein QSO
+
+
+CQ CQ hier ist DL1FLO mit einem allgemeinen Anruf, hier ist DL1FLO und geht auf Empfang.
+> DL1FLO hier ist DL9MJ
+DL9MJ von DL1FLO, du bist 5 und 9, QSL?
+> DL1FLO, DL9MJ, QSL, du bist bei mir 5 und 7, 5 und 7, QSL?
+QSL, vielen Dank für das QSO, 73 bis zum nächsten Mal.
+> DL1FLO, DL9MJ, 73.
+
+
+
+Aus Sicht des SWLs werden DL1FLO und DL9MJ notiert. Dazu kommen Zeit, Frequenz, Übertragungsverfahren und der Empfangsrapport für die später angeschriebene Station.
+
diff --git a/contents/slides/swl_rechtsgrundlagen.md b/contents/slides/swl_rechtsgrundlagen.md
new file mode 100644
index 0000000..0ef67c2
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_rechtsgrundlagen.md
@@ -0,0 +1,64 @@
+# Gesetzliche Grundlagen
+
+Grundlage des Amateurfunks in Deutschland sind vor allem:
+
+- das Amateurfunkgesetz (AFuG)
+- die Amateurfunkverordnung (AFuV)
+
+
+
+Das Gesetz legt den rechtlichen Rahmen fest. Die Verordnung regelt viele Einzelheiten, etwa Prüfungen, Zulassungen und Rufzeichen.
+
+
+
+---
+
+[question:VC101]
+
+---
+
+# Zuständige Behörde
+
+Die **Bundesnetzagentur** ist in Deutschland für den Amateurfunk zuständig.
+
+Sie führt unter anderem die staatlichen Amateurfunkprüfungen durch und erteilt Zulassungen zur Teilnahme am Amateurfunkdienst.
+
+---
+
+[question:VC104]
+
+---
+
+# Funkamateur oder SWL?
+
+Als Funkamateur gilt rechtlich, wer ein Amateurfunkzeugnis oder eine anerkannte ausländische Prüfungsbescheinigung besitzt.
+
+Eine bestandene DE-Prüfung macht dich zum geprüften SWL, ist aber **kein staatliches Amateurfunkzeugnis**.
+
+---
+
+[question:VC105]
+
+---
+
+# Teilnahme am Amateurfunkdienst
+
+Amateurfunkverkehr wird nur mit anderen Amateurfunkstellen abgewickelt.
+
+
+
+Als SWL empfängst und beobachtest du diesen Funkverkehr. Zum Senden benötigst du ein Amateurfunkzeugnis, eine Zulassung und ein zugeteiltes Rufzeichen.
+
+
+
+---
+
+[question:VC111]
+
+---
+
+# Das DE-Kennzeichen
+
+Das DE-Kennzeichen bestätigt deine DARC- oder VFDB-interne SWL-Prüfung und kennzeichnet deine Empfangsberichte.
+
+Es ist **kein Amateurfunkrufzeichen** und berechtigt nicht zum Senden.
diff --git a/contents/slides/swl_relais.md b/contents/slides/swl_relais.md
new file mode 100644
index 0000000..1b212f7
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_relais.md
@@ -0,0 +1,28 @@
+## Relaisfunkstellen
+
+
+[picture:648:swl_relais_aufbau:Schematische Darstellung einer Relaisfunkstelle mit zwei Nutzern]
+
+
+* empfangen auf einer Eingabefrequenz
+* senden das Signal auf einer anderen Ausgabefrequenz wieder aus
+* vergrößern die Reichweite mobiler und portabler Stationen
+* arbeiten häufig in FM auf 2 m und 70 cm
+
+
+---
+
+### Relais hören
+
+* Ein SWL hört normalerweise die Ausgabefrequenz
+* Dort sind alle Stationen der Funkrunde zu hören
+* Das S-Meter zeigt hauptsächlich die Signalstärke des Relais am eigenen Standort
+* Bei einer Relaisverbindung wird deshalb nur die Lesbarkeit *R* beurteilt
+
+
+Eine nahe Relaisfunkstelle eignet sich wegen der meist starken Signale und regelmäßig wiederholten Rufzeichen gut für erste Hörübungen.
+
+
+---
+
+[question:BE408]
diff --git a/contents/slides/swl_rst.md b/contents/slides/swl_rst.md
new file mode 100644
index 0000000..50ecb3f
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_rst.md
@@ -0,0 +1,76 @@
+## Der RST-Rapport
+
+Mit einem Rapport beschreibt die empfangende Station die Qualität eines Signals.
+
+| c: Buchstabe | l: Bedeutung | c: Werte |
+| R | Lesbarkeit – Readability | 1 bis 5 |
+| S | Signalstärke – Signal Strength | 1 bis 9 |
+| T | Tonqualität – Tone | 1 bis 9 |
+
+
+Der T-Wert wird nur bei Telegrafie verwendet. Bei SSB-Telefonie besteht der Rapport daher nur aus R und S.
+
+
+---
+
+[question:BE201]
+
+---
+
+[question:BE202]
+
+---
+
+[question:BE203]
+
+---
+
+### Lesbarkeit und Signalstärke
+
+
+* R1: nicht lesbar
+* R5: einwandfrei lesbar
+* Lesbarkeit wird subjektiv beurteilt
+
+
+[photo:123:swl_rst_s_meter:S-Meter eines Transceivers]
+
+* Signalstärke am S-Meter ablesen
+
+
+---
+
+[question:NF103]
+
+---
+
+### Rapporte in SSB-Telefonie
+
+* einwandfrei lesbar und S7 $\rightarrow$ *57*
+* einwandfrei lesbar und S9 $\rightarrow$ *59*
+* einwandfrei lesbar und S9 + $\qty{20}{\decibel}$ $\rightarrow$ *59 plus 20 dB*
+* der T-Wert entfällt
+
+
+In den folgenden Fragen ist die Lesbarkeit jeweils einwandfrei. Der R-Wert ist also 5; anschließend muss nur das S-Meter richtig abgelesen werden.
+
+
+---
+
+[question:BE204]
+
+---
+
+[question:BE205]
+
+---
+
+[question:BE206]
+
+---
+
+[question:BE207]
+
+---
+
+[question:BE208]
diff --git a/contents/slides/swl_rufzeichen.md b/contents/slides/swl_rufzeichen.md
new file mode 100644
index 0000000..be350da
--- /dev/null
+++ b/contents/slides/swl_rufzeichen.md
@@ -0,0 +1,86 @@
+## Amateurfunkrufzeichen
+
+
+[picture:654:swl_rufzeichen_aufbau:Aufbau der Amateurfunkrufzeichen K4EAX, WZ6Y und DL1FLO]
+
+
+Ein Rufzeichen besteht aus
+
+* Präfix,
+* Ziffer und
+* Suffix.
+
+Beispiel: *DL* – *1* – *FLO*
+
+
+
+Ein Amateurfunkrufzeichen identifiziert eine Amateurfunkstelle weltweit eindeutig. Das Präfix lässt häufig das Land erkennen.
+
+
+---
+
+### Rufzeichenplan und Rufzeichenarten
+
+* Der Rufzeichenplan der Bundesnetzagentur regelt die Bildung deutscher Rufzeichen
+* personengebundene Rufzeichen
+* Klubstationsrufzeichen
+* Rufzeichen für fernbediente und automatisch arbeitende Amateurfunkstellen
+
+
+Der Rufzeichenplan ist eine wichtige Hilfe, um den Verwendungszweck eines deutschen Rufzeichens zu erkennen.
+
+
+---
+
+[question:VD201]
+
+---
+
+[question:VD202]
+
+--- style="font-size: smaller;"
+
+### Häufige deutsche Rufzeichenbereiche
+
+| l: Beginn | X: Verwendung |
+| DL0 | Klubstation der Klasse A |
+| DL1 bis DL9 | personengebundenes Rufzeichen der Klasse A |
+| DO1 bis DO9 oder DA6 | personengebundenes Rufzeichen der Klasse E |
+| DN9 | personengebundenes Rufzeichen der Klasse N |
+
+
+Die vollständige Zuordnung steht im Rufzeichenplan. Für die SWL-Prüfung werden vor allem diese Beispiele benötigt.
+
+
+---
+
+[question:BD103]
+
+---
+
+[question:BD104]
+
+---
+
+[question:BD106]
+
+---
+
+[question:BD105]
+
+---
+
+### DE-Kennzeichen
+
+* Auch *DE* ist Deutschland zugeteilt
+* Ein DE-Kennzeichen sieht einem Rufzeichen ähnlich
+* Es kennzeichnet eine deutsche Empfangsstation
+* Es wird nicht von der Bundesnetzagentur als Amateurfunkrufzeichen zugeteilt
+
+
+Ein DE-Kennzeichen berechtigt nicht zum Senden.
+
+
+
+Die DE-Kennzeichen und ihre Beantragung werden später ausführlich behandelt.
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