diff --git a/contents/sections/troposphaere.md b/contents/sections/troposphaere.md
index ba2f5f9..ca17124 100644
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Im VHF-Bereich führt manchmal ein besonderer Effekt zu sogenannten Überreichweiten. Es können dann erheblich größere Reichweiten erzielt werden. Die Ursache dafür findet in der Troposphäre statt. Das ist die unterste Schicht der Atmosphäre der Erde. Sie reicht bis in rund $\qty{15}{\kilo\meter}$ Höhe und wird auch als Wetterschicht bezeichnet, da sich hier der Großteil des Wetters abspielt.
-Am Übergang zwischen warmen und kalten Luftschichten bilden sich die sogenannten *troposphärischen Inversionsschichten*. An diesen werden die Funkwellen zur Erde hin reflektiert (Abbildung [ref:n_tropo]).
+Insbesondere im Frühjahr und Herbst kommt es vor, dass sich warme über kalte Luftschichten legen. In diesem Fall spricht man von einer *Inversionswetterlage*. Am Übergang zwischen den Luftschichten mit unterschiedlicher Temperatur werden die Funkwellen zur Erde hin reflektiert (Abbildung [ref:n_tropo]).
-[picture:734:n_tropo:Troposhärische Inversionsbildung, Schichten unterschiedlicher Temperatur liegen aufeinander, an der Grenze der Schichten werden Funkwellen im VHF-Bereich reflektiert]
+[picture:734:n_tropo:Inversionswetterlage, Schichten unterschiedlicher Temperatur liegen aufeinander, an der Grenze der Schichten werden Funkwellen im VHF-Bereich reflektiert]
-Die auftretenden Überreichweiten ermöglichen Funkverbindungen mit Stationen in rund $\num{800}$ bis $\qty{1000}{\kilo\meter}$ Entfernung. Im VHF-Bereich ist dies ein häufiger Ausbreitungsweg für Weitverbindungen. Troposphärische Inversionsbildung tritt hauptsächlich im Frühjahr und Herbst auf.
+Die auftretenden Überreichweiten ermöglichen Funkverbindungen mit Stationen in rund $\num{800}$ bis über $\qty{1000}{\kilo\meter}$ Entfernung. Im VHF-Bereich ist dies ein häufiger Ausbreitungsweg für Weitverbindungen.
[question:NH304]
diff --git a/contents/sections/troposphaere_3.md b/contents/sections/troposphaere_3.md
index 6ae075a..5fb357d 100644
--- a/contents/sections/troposphaere_3.md
+++ b/contents/sections/troposphaere_3.md
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-Wie wir bereits bei den Prüfungsfragen zur Klasse N und E gelernt haben, kann es im VHF-Bereich zu Überreichweiten durch troposphärische Inversionsschichten kommen. Diese entstehen an Übergängen zwischen warmen und kalten Luftschichten, wodurch Funkwellen reflektiert und über größere Entfernungen zurück zur Erde geleitet werden können.
+Wie wir bereits bei den Prüfungsfragen zur Klasse N und E gelernt haben, kann es im VHF-Bereich zu Überreichweiten durch Inversionswetterlagen kommen. An den Übergängen zwischen warmen und kalten Luftschichten können Funkwellen reflektiert und über größere Entfernungen zurück zur Erde geleitet werden.
-Ein weiteres Phänomen in diesem Zusammenhang ist das sogenannte Ducting (vom englischen duct, was so viel wie Röhre, Kanal oder Führung bedeutet). Bei dieser Ausbreitungsart (vgl. Abbildung [ref:a_tropo]) gelangen die Funkwellen zwischen zwei Inversionsschichten und werden in diesem natürlichen Wellenleiterkanal geführt. Auf diese Weise können sogar Entfernungen von über 1000 Kilometern überbrückt werden.
+Ein weiteres Phänomen in diesem Zusammenhang ist das sogenannte Ducting (vom englischen duct, was so viel wie Röhre, Kanal oder Führung bedeutet). Bei dieser Ausbreitungsart (vgl. Abbildung [ref:a_tropo]) gelangen die Funkwellen zwischen Luftschichten mit unterschiedlicher Temperatur und werden in diesem natürlichen Wellenleiterkanal geführt. Auf diese Weise können sogar Entfernungen von deutlich über $\qty{1000}{\kilo\meter}$ überbrückt werden.
[picture:987:a_tropo:Ausbreitung über Ducting]