Mit einer *SWL-QSL-Karte* bittet ein Hörer eine gehörte Amateurfunkstation um Bestätigung seines Empfangsberichts. Die Abbildungen [ref:swl_qsl_beispiel1] und [ref:swl_qsl_beispiel2] zeigen Beispiele für die Gestaltung solcher Karten. Die Angaben müssen mit dem Logbuch der angeschriebenen Station übereinstimmen. Eine SWL-QSL-Karte enthält mindestens: * die eigene SWL-Nummer oder das DE-Kennzeichen * das Rufzeichen der gehörten und angeschriebenen Station (TO RADIO) * Datum und Uhrzeit in UTC * Frequenz oder Band * Übertragungsverfahren * den Empfangsrapport * das Rufzeichen ihrer Gegenstation, häufig als *QSO with* oder *Working* (WKG) bezeichnet [question:BG105] [photo:347:swl_qsl_beispiel1:Beispiel für die Vorderseite einer SWL-QSL-Karte] [photo:348:swl_qsl_beispiel2:Beispiel für die Datenseite einer SWL-QSL-Karte] Die Uhrzeit muss korrekt in UTC umgerechnet werden. Nochmal zur Erinnerung: In Deutschland gilt im Winter UTC = MEZ minus 1 Stunde, im Sommer UTC = MESZ minus 2 Stunden. [question:BG106] [question:BG107] [question:BG108] Für den direkten Postversand können Anschriften in internationalen Rufzeichenlisten, sogenannten Callbooks, oder im Internet gesucht werden. [question:BG110] DARC-Mitglieder können QSL-Karten über die QSL-Vermittlung verschicken und empfangen. Ausgehende Karten werden im Ortsverband vorsortiert abgegeben. Eingehende Bestätigungen kommen auf demselben Weg zurück. Das kann bei Auslandskarten mehrere Monate dauern. Nach DARC- und IARU-Empfehlung hat eine QSL-Karte ungefähr das Format $\qty{9}{\centi\meter}$ mal $\qty{14}{\centi\meter}$ und besteht aus stabilem Karton. Eine übersichtliche, gut lesbare Datenseite ist wichtiger als eine aufwendige Gestaltung. Alle Informationen zu der QSL-Vermittlung sind auf der [Website des DARC](https://50ohm.de/qsl) zu finden. Dort gibt es auch Hinweise zur Gestaltung der eigenen QSL-Karte. [Jetzt Mitglied im DARC werden!](https://50ohm.de/mw)