## Funktion des A/D-Umsetzers * Wandelt analoge Eingangssignale in digitale Samples um * Essentiell für die Digitalisierung und Weiterverarbeitung von Signalen --- ### Aliasing und Antialiasing * Abtasttheorem: Für fehlerfreie Rekonstruktion muss die Abtastrate $\gt 2 \cdot f_{\mathrm{max}}$ betragen * Signale oberhalb der maximal verarbeitbaren Frequenz können als fehlerhafte Aliases erscheinen * Antialiasing-Filter (Tiefpass- oder Bandpassfilter) unterdrücken unerwünschte hohe Frequenzen * Schützen den A/D-Umsetzer vor fehlerhaften Aliasing-Effekten --- [question:AF620] --- ### Taktgenerator (Abtastratengenerator) * Erzeugt den exakten zeitlichen Takt für die Abtastung * Bestimmt, wie oft pro Sekunde ein Sample erfasst wird * Kann fest eingestellt oder durch Steuerung (z. B. Mikrocontroller) geregelt werden --- ### Quantisierung und Quantisierungsfehler * Bei der A/D-Umsetzung werden analoge Amplitudenwerte in feste Stufen abgebildet * Dies führt zu einer wertdiskreten Darstellung des ursprünglich kontinuierlichen Signals * Quantisierungsfehler entstehen, da nicht alle Zwischenwerte exakt erfasst werden können --- [question:AF607] --- ## Auflösung des A/D-Umsetzers * Anzahl der möglichen digital darstellbaren Stufen * Wird in Bit angegeben (z. B. $\qty{8}{\bit} = \num{256}$ Stufen, $\qty{16}{\bit} = \num{65536}$ Stufen) * Häufig wird die Hälfte der Werte für den positiven und die andere Hälfte für den negativen Bereich verwendet --- [question:AF608] --- ### Jitter: Timing-Instabilitäten * Jitter beschreibt kleine, zufällige Schwankungen in den Abtastzeitpunkten * Ein instabiler Abtastratengenerator führt zu zusätzlichen Rauscheffekten im digitalen Signal * Hoher technischer Aufwand ist nötig, um einen präzisen Takt zu gewährleisten --- [question:AF621]