Auch Sprache kann digital übertragen werden * z. B. mit den Übertragungsverfahren D-STAR, C4FM, DMR oder M17 * Geeignetes Funkgerät dafür notwendig * Bei Handfunkgeräten üblicherweise DMR und D-STAR | l: Abkürzung | X: Übertragungsverfahren | | D-STAR | Digital Smart Technologies for Amateur Radio | | C4FM | Continuous 4-level frequency modulation | | DMR | Digital Mobile Radio | | M17 | Open-Source Übertragungsverfahren | [table:n_dv_uebertragungsverfahren:Häufig genutzte Übertragungsverfahren für digitalen Sprechfunk] --- [question:NE404] --- [question:NE307] --- ### Repeaternetzwerk für Digital Voice [picture:542:n_digital_voice_repeaternetwork:Repeaternetzwerk für Digital Voice - Relaisfunkstelle DB0FZ mit Internetanschluss, Hotspot DN9YI und Relaisfunkstelle DB0HOB mit Richtfunkanbindung an DB0FZ] * Vernetzte Relaisfunkstellen, z.B. über HAMNET oder Internet $\rightarrow$ weltweit erreichbar * Zugriff auch von zu Hause über einen *Hotspot* möglich * Auf Kurzwelle meist direkt, z.B. mit FreeDV Ohne Genehmigung für eine fernbediente Station darf ein Hotspot nur als besetzte Station betrieben werden, also mit Abschaltung, wenn er nicht beaufsichtigt wird --- style="font-size: smaller;" ## TDMA Time Division Multiple Access – Zeitmultiplexverfahren * Sprachsignale werden vor der Übertragung in einen Datenstrom umgewandelt * Übertragung mehrerer Datenströme in schnell abwechselnder Folge * Zwei oder mehr Sprachverbindungen nutzen quasi gleichzeitig dieselbe Frequenz [picture:474:n_digital_voice_tdma:TDMA mit drei Verbindungen auf einer Frequenz] --- [question:NE403] --- ## Einstellungen Es sind für digitale Sprache oft mehr Einstellungen zu berücksichtigen als bei einer FM-Verbindung. Zum Beispiel: * Sprechgruppe (Talkgroup) * Raum oder Reflektor zum Zusammenschalten von Relaisfunkstellen * TDMA-Zeitschlitz * Color-Code --- [question:NE402]