* Zwei starke HF-Signale am Eingang eines Empfängers → Störungen durch Inter- oder Kreuzmodulation * Bei *Intermodulation* zeigt die Empfängerstufe nichtlineares Verhalten → unerwünschte Frequenzen mit Überlagerungsstörungen * Bei *Kreuzmodulation* wird gewünschtes Signal durch ein starkes, benachbartes AM-Signal beeinflusst → Modulation des benachbarten Senders ist hörbar --- [question:AF217] --- [question:AF219] --- [question:AF222] --- [question:AF218] --- ### Saugkreis [picture:434:a_inter_kreuzmodulation_saugkreis:Saugkreis vor einem Empfänger] * Unterdrückung des Störsignals vor dem Empfänger * Filter ist auf die Frequenz des Störsignals abgestimmt * Störsignal wird unterdrückt --- [question:AF223] --- ### Großsignalfestigkeit IP3 * Interception Point IP3 * Maß für den Punkt, an dem unerwünschte Mischprodukte 3. Ordnung den Amplitudenwert des Eingangssignal erreichen * Je höher der IP3 eines Empfängers, umso größere Signale können störungsfrei verarbeitet werden --- [question:AF221] --- ### Attenuator * Zuschaltbares Dämpfungsglied am Empfängereingang * Intermodulationsprodukte und Kreuzmodulation werden verringert * Nutzsignal wird um den Faktor des Dämpfungsglieds reduziert * Störsignale auf den Faktor 1000 (3. Ordnung) abgeschwächt * Beispiel: Attenuator 10dB → Nutzsignal 10dB → Mischprodukte 30dB --- [question:AF220]