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- Grundlagen zur Ionosphäre, Sonnenfleckenaktivität und "Tote Zone" sind in Klasse N
- Vertiefung im Bereich Wellenausbreitung
- Strahlung der Sonne schlägt Elektronen aus Sauerstoff- und Stickstoff-Atomen und -Molekülen in der Hochatmosphäre
\rightarrowIonisation - Freie Elektronen werden von Funkwellen zum Schwingen angeregt
\rightarrowRefraktion der Funkwellen
* In ca. $\num{50}$ bis $\qty{450}{\kilo\meter}$ Höhe * Refraktion von Kurzwellen, wodurch weltweite Kommunikation ermöglicht wird [picture:731:e_atmosphaeren_schichten:Für den Amateurfunk relevante Schichten in der Atmosphäre]
[question:EH101]
Ausbreitung von Funkwellen
* Ionisation verleiht Kurzwelle einzigartige Fähigkeiten * Dichte der freien Elektronen bestimmt die Brechungsfrequenz * Höhere Dichte $\rightarrow$ höhere Frequenz [picture:865:e_wellenausbreitung_refraktion:Refraktion an Schichten der Ionosphäre]- Mehr Sonnenstrahlung
\rightarrowAusbreitung auf höherer Frequenz möglich - Besonders viel Strahlung tagsüber im Sonnenfleckenmaximum
- $\qty{10}{\meter}$-Band selbst bei geringer Sendeleistung tagsüber nutzbar
[question:EH219]
Rekombination
- Freie Elektronen rekombinieren sich wieder mit Atomrümpfen
- In bestimmten Höhen stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Ionisation und Rekombination ein.
- Diese Gebiete mit Gleichgewicht werden als Regionen oder Schichten bezeichnet.
Schichten der Ionosphäre
- Es gibt in verschiedenen Höhen verschiedene "Schichten" bzw. Regionen mit unterschiedlich starker Ionisierung
- Diese tragen die Namen
- D-Schicht
- E-Schicht
- $F_1$-Schicht
- $F_2$-Schicht
- Für die Prüfungsfragen der Klasse E ist ein grundlegendes, qualitatives Verständnis der Regionen erforderlich
- Die für die Kurzwellen-Fernausbreitung (DX) wichtigen F-Regionen der Ionosphäre befinden sich in einer Höhe von etwa
\num{130}bis\qty{450}{\kilo\meter} - In der Klasse A müssen die genauen Höhenlagen der einzelnen Regionen für Tag und Nacht benannt werden können
[question:EH102]
D-Region
- In ca.
\qtyrange{50}{90}{\kilo\meter}Höhe - Existiert nur am Tag
- Nach Sonnenuntergang sehr schnell verschwunden
- Energieverlust durch Kollision der Elektronen mit anderen Teilchen
- Starke Dämpfung von Funkwellen unter
\qty{10}{\mega\hertz} - Keine Raumwelle für Amateurfunkbänder wie
\qty{160}{\meter}oder\qty{80}{\meter}
E-Region
- In ca.
\qtyrange{90}{130}{\kilo\meter}Höhe - Entsteht tagsüber mit Maximum zur Mittagszeit
- Verschwindet etwa 1 Stunde nach Sonnenuntergang
- Sprungdistanz ca.
\qty{2000}{\kilo\meter}bis\qty{10}{\mega\hertz} - Starke Ionisation
\rightarrowSporadic-E - Namensgebene: E(lektrische)-Schicht
F-Regionen
- In ca.
\qtyrange{200}{400}{\kilo\meter}Höhe - Am stärksten ionisierte Schicht
- $F_1$-Schicht existiert nur am Tag
- $F_2$-Schicht bleibt nachts bestehen
- Sprungdistanz ca.
\qty{4000}{\kilo\meter}
[question:EH103]
[question:EH104]
Sonnenzyklus
* Im Schnitt alle 11 Jahre durch Umkehrung des Magnetfelds * Intensivere Ultraviolett- und Röntgenstrahlen * Führt zu starker Ionisation der $F_2$-Region [picture:729:e_sonnenzyklus:Zählung der monatlichen Sonnenflecken seit 1749][question:EH107]
- Während dieser Zeit können alle oberen Kurzwellenbänder und teilweise sogar das $\qty{6}{\meter}$-Band für DX-Verbindungen genutzt werden
- Im Aktivitätsminimum sind die Frequenzbänder oberhalb des $\qty{20}{\meter}$-Bandes (z. B.
\qty{10}{\meter}) meist nicht nutzbar
[question:EH205]