1.7 KiB
Der Frequenzbereich von \qtyrange{436}{440}{\mega\hertz} besitzt eine Bandbreite von \qty{4}{\mega\hertz}. Da der angeschlossene Empfänger jedoch nur den Bereich von \qtyrange{28}{30}{\mega\hertz} und damit eine Bandbreite von \qty{2}{\mega\hertz} verarbeitet, muss der gewünschte Empfangsbereich in zwei Teilbereiche aufgeteilt werden:
- Teilbereich 1:
\qtyrange{436}{438}{\mega\hertz} - Teilbereich 2:
\qtyrange{438}{440}{\mega\hertz}
Da die Oszillatorfrequenz unterhalb des Nutzsignals liegen soll, gilt für die Mischung:
f_\mathrm{ZF} = f_\mathrm{HF} - f_\mathrm{OSZ}
Für den ersten Teilbereich von \qtyrange{436}{438}{\mega\hertz} ergibt sich:
f_\mathrm{OSZ} = \qty{436}{\mega\hertz} - \qty{28}{\mega\hertz} = \qty{408}{\mega\hertz}
Auch an der oberen Bandgrenze erhalten wir:
f_\mathrm{OSZ} = \qty{438}{\mega\hertz} - \qty{30}{\mega\hertz} = \qty{408}{\mega\hertz}
Für den zweiten Teilbereich von \qtyrange{438}{440}{\mega\hertz} ergibt sich entsprechend:
f_\mathrm{OSZ} = \qty{438}{\mega\hertz} - \qty{28}{\mega\hertz} = \qty{410}{\mega\hertz}
Auch an der oberen Bandgrenze erhalten wir:
f_\mathrm{OSZ} = \qty{440}{\mega\hertz} - \qty{30}{\mega\hertz} = \qty{410}{\mega\hertz}
Die benötigten Oszillatorfrequenzen betragen somit \qty{408}{\mega\hertz} und \qty{410}{\mega\hertz}.
Da diese Frequenzen durch eine Verneunfachung der Quarzoszillatorfrequenz erzeugt werden, müssen sie durch den Faktor \num{9} geteilt werden:
f_\mathrm{Quarz,1} = \frac{\qty{408}{\mega\hertz}}{9} = \qty{45,333}{\mega\hertz}
f_\mathrm{Quarz,2} = \frac{\qty{410}{\mega\hertz}}{9} \approx \qty{45,556}{\mega\hertz}
Der Quarzoszillator muss daher zwischen \qty{45,333}{\mega\hertz} und \qty{45,556}{\mega\hertz} umschaltbar sein.