886 B
Bei einer PLL-Frequenzsynthese wird die Ausgangsfrequenz des VCO im Rückkopplungszweig durch den Teiler :n heruntergeteilt und am Phasendetektor \varphi mit der Referenzfrequenz an Punkt A verglichen.
Der Regelkreis sorgt dafür, dass am Phasendetektor beide Eingangsfrequenzen gleich groß sind:
f_A = \frac{f_{VCO}}{n}
bzw.
f_{VCO} = n \cdot f_A
Der Teilerfaktor n wird über die Eingänge B und C eingestellt und ist immer eine ganze Zahl. Erhöht man n um genau 1, so springt die Ausgangsfrequenz um genau f_A weiter:
\Delta f_{VCO} = (n+1) \cdot f_A - n \cdot f_A = f_A
Der kleinstmögliche Frequenzschritt am Ausgang – also der Kanalabstand – entspricht damit direkt der Referenzfrequenz an Punkt A.
Da ein Kanalabstand von \qty{12,5}{\kilo\hertz} gefordert ist, muss die Frequenz an Punkt A ebenfalls
f_A = \qty{12,5}{\kilo\hertz}
betragen.