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DC6GF b57963c2a6 refactor: use \qty, \unit, and \num in Chapter 13
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2026-02-27 07:53:45 +01:00

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Das S-Meter eines Empfängers dient zur Anzeige der Signalstärke des am Empfängereingang anliegenden HF-Signals. Das S-Meter unterteilt sich i.d.R. in 9 S-Stufen und einen nachfolgenden Bereich der in \qty{+}{\dB} angezeigt wird. Hierbei entspricht eine Änderung um eine S-Stufe \qty{6}{\dB}. Ab dem S-Wert S9 werden aufgrund der logarithmischen Darstellung des Instruments stärkere Signale als S9 plus $\unit{\dB}$-Wert angezeigt. Aus der Definition der Dezibel folgt, dass \qty{+6}{\dB} einer Spannungsverdoppelung oder Leistungsvervierfachung des Eingangssignals entsprechen. Analog entspricht eine Spannungshalbierung am Empfängereingang einer Leistungsviertelung oder \qty{-6}{\dB}.

[question:AF101] [question:AF104] [question:AF103] [question:AA113] [question:AF102]

Im Kurzwellenbereich bis \qty{30}{\mega\hertz} entspricht ein S-Wert von S9 genau \qty{50}{\micro\volt} an \qty{50}{\ohm}. Ab dem VHF-Bereich (\qty{144}{\mega\hertz}) entspricht ein S-Wert von S9 genau \qty{5}{\micro\volt} an \qty{50}{\ohm}.

S-Meter von Kurzwellengeräten zeigen meist nur Werte um S9 halbwegs zuverlässig an, da diese oft nur auf diesen einen Wert kalibriert werden. Insbesondere kleinere S-Werte werden nur sehr ungenau angezeigt. Die logarithmische Charakteristik eines S-Meters wird oft nur unzureichend interpoliert. Einen S-Wert von S0 gibt es hierbei definitionsgemäß nicht, da immer ein Grundrauschen oder Eigenrauschen des Empfängers vorhanden ist. Zeigt das S-Meter keinen Wert im unteren Bereich an, so ist das empfangene Signal sehr schwach, jedoch hat es nie den Wert S0. Dieser sollte daher auch nicht übermittelt werden.

[question:AA114] [question:AF105]