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Matthias Jung
2026-08-16 23:09:11 +02:00
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@@ -0,0 +1,15 @@
Gesucht ist die Länge *eines* der beiden Drähte des Halbwellendipols. Jeder Draht besitzt daher zunächst eine elektrische Länge von $\lambda/4$.
Die Wellenlänge bei $\qty{14,2}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{14,2}{\mega\hertz}} \approx \qty{21,13}{\meter}$.
Ein Viertel der Wellenlänge beträgt damit
$\frac{\lambda}{4} = \frac{\qty{21,13}{\meter}}{4} \approx \qty{5,28}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,95}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{5,28}{\meter} \cdot \num{0,95} \approx \qty{5,02}{\meter}$.
Die beiden Drähte müssen somit jeweils etwa $\qty{5,02}{\meter}$ lang sein.
+15
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@@ -0,0 +1,15 @@
Gesucht ist die Länge *eines* der beiden Drähte des Halbwellendipols. Jeder Draht besitzt daher zunächst eine elektrische Länge von $\lambda/4$.
Die Wellenlänge bei $\qty{7,1}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{7,1}{\mega\hertz}} \approx \qty{42,25}{\meter}$.
Ein Viertel der Wellenlänge beträgt damit
$\frac{\lambda}{4} = \frac{\qty{42,25}{\meter}}{4} \approx \qty{10,56}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,95}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{10,56}{\meter} \cdot \num{0,95} \approx \qty{10,04}{\meter}$.
Die beiden Drähte müssen somit jeweils etwa $\qty{10,04}{\meter}$ lang sein.
+17
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@@ -0,0 +1,17 @@
Gegeben ist die Gesamtlänge des Halbwellendipols mit $\qty{20}{\meter}$. Für einen Halbwellendipol gilt unter Berücksichtigung des Verkürzungsfaktors
$l = \frac{\lambda}{2} \cdot k$.
Mit dem Verkürzungsfaktor $k=\num{0,95}$ ergibt sich für die Wellenlänge
$\lambda = \frac{2l}{k} = \frac{2\cdot\qty{20}{\meter}}{\num{0,95}} \approx \qty{42,11}{\meter}$.
Mit
$f=\frac{c}{\lambda}$
ergibt sich damit
$f = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{42,11}{\meter}} \approx \qty{7,125}{\mega\hertz}$.
Der Dipol ist somit bei einer Frequenz von etwa $\qty{7,125}{\mega\hertz}$ resonant.
+15
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@@ -0,0 +1,15 @@
Gesucht ist die Länge des Strahlerelements und der Radials einer $\lambda/4$-Groundplane-Antenne.
Die Wellenlänge bei $\qty{7,1}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{7,1}{\mega\hertz}} \approx \qty{42,25}{\meter}$.
Ein Viertel der Wellenlänge beträgt damit
$\frac{\lambda}{4} = \frac{\qty{42,25}{\meter}}{4} \approx \qty{10,56}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,95}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{10,56}{\meter} \cdot \num{0,95} \approx \qty{10,04}{\meter}$.
Das Strahlerelement und die vier Radials müssen somit jeweils etwa $\qty{10,04}{\meter}$ lang sein.
+15
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@@ -0,0 +1,15 @@
Gesucht ist die Gesamtlänge einer $5/8$-$\lambda$-Vertikalantenne.
Die Wellenlänge bei $\qty{14,2}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{14,2}{\mega\hertz}} \approx \qty{21,13}{\meter}$.
Für eine Länge von $5/8$ der Wellenlänge ergibt sich zunächst
$l = \frac{5}{8} \cdot \qty{21,13}{\meter} \approx \qty{13,20}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,97}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{13,20}{\meter} \cdot \num{0,97} \approx \qty{12,80}{\meter}$.
Der Draht muss somit insgesamt etwa $\qty{12,80}{\meter}$ lang sein.
+11
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@@ -0,0 +1,11 @@
Für $\qty{3,6}{\mega\hertz}$ beträgt die Wellenlänge ungefähr
$\lambda=\frac{\qty{300000}{\kilo\meter\per\second}}{\qty{3,6}{\mega\hertz}} \approx\qty{83,3}{\meter}.$
Ein Halbwellendipol müsste damit idealisiert ungefähr
$\frac{\lambda}{2}\approx\qty{41,7}{\meter}$
lang sein. Der in der folgenden Frage beschriebene Dipol besitzt jedoch nur zweimal $\qty{15}{\meter}$, also eine Gesamtlänge von $\qty{30}{\meter}$. Er ist damit für $\qty{3,6}{\mega\hertz}$ mechanisch zu kurz.
Um ihn bei dieser Frequenz in Resonanz zu bringen, müssen die beiden Dipolhälften daher elektrisch verlängert werden. Dazu wird in jeden Schenkel eine Spule eingefügt.
+9
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@@ -0,0 +1,9 @@
Die mit *a* bezeichneten Traps liegen weiter außen als die mit *b* bezeichneten Traps. Sie werden daher für das nächstniedrigere Frequenzband verwendet.
Die inneren Traps *b* sind für das höchste Band, also das $\qty{10}{\meter}$-Band, abgestimmt. Die weiter außen liegenden Traps *a* müssen entsprechend auf das $\qty{15}{\meter}$-Band abgestimmt sein.
Das $\qty{15}{\meter}$-Band liegt bei ungefähr
$\qty{21,2}{\mega\hertz}$.
Bei dieser Frequenz wirken die mit *a* bezeichneten Traps als Sperrkreise und begrenzen die wirksame Länge des Dipols. Für das $\qty{20}{\meter}$-Band wird schließlich die gesamte Antenne einschließlich der äußeren Drahtstücke wirksam.
+7
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@@ -0,0 +1,7 @@
Die mit *b* bezeichneten Traps liegen näher am Speisepunkt als die mit *a* bezeichneten Traps. Sie begrenzen daher bei ihrer Resonanzfrequenz den wirksamen Dipol auf den kürzesten Abschnitt der Antenne.
Der kürzeste Dipol wird für das höchste der drei Frequenzbänder benötigt. Von den Bändern $\qty{20}{\meter}$, $\qty{15}{\meter}$ und $\qty{10}{\meter}$ besitzt das $\qty{10}{\meter}$-Band die höchste Frequenz.
Die mit *b* bezeichneten Traps müssen daher ungefähr auf das $\qty{10}{\meter}$-Band abgestimmt sein, also auf
$\qty{29,0}{\mega\hertz}$.
+9
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@@ -0,0 +1,9 @@
Für das $\qty{80}{\meter}$-Band sollen die Traps als Sperrkreise wirken. Ihre Resonanzfrequenz muss daher ungefähr in diesem Band liegen, also bei etwa
$\qty{3,65}{\mega\hertz}$.
Bei dieser Frequenz sperren die Traps den äußeren Teil der Antenne weitgehend ab. Zwischen den beiden Traps muss deshalb näherungsweise ein Halbwellendipol für das $\qty{80}{\meter}$-Band entstehen:
$l \approx \frac{\lambda}{2} = \frac{\qty{80}{\meter}}{2} = \qty{40}{\meter}$
Die Traps müssen also bei etwa $\qty{3,65}{\mega\hertz}$ resonant sein und der Abstand $l$ zwischen ihnen beträgt ungefähr $\qty{40}{\meter}$.
+11
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@@ -0,0 +1,11 @@
Gesucht ist die Gesamtlänge des Drahtes einer Delta-Loop-Antenne mit einer vollen Wellenlänge.
Die Wellenlänge bei $\qty{7,1}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{7,1}{\mega\hertz}} \approx \qty{42,25}{\meter}$.
Bei einer Ganzwellen-Schleifenantenne muss zusätzlich der Korrekturfaktor von $\num{1,02}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{42,25}{\meter} \cdot \num{1,02} \approx \qty{43,10}{\meter}$.
Der Draht muss somit insgesamt etwa $\qty{43,10}{\meter}$ lang sein.
+7
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@@ -0,0 +1,7 @@
Der Dipol hat eine Gesamtlänge von etwa $\qty{40}{\meter}$ und entspricht damit näherungsweise einem Halbwellendipol für das $\qty{80}{\meter}$-Band. Seine Grundfrequenz beträgt ungefähr $\qty{3,5}{\mega\hertz}$.
Die Stromkurve *a* besitzt insgesamt $\num{8}$ Strombäuche. Die Anregungsfrequenz entspricht daher dem Achtfachen der Grundfrequenz:
$f = 8 \cdot \qty{3,5}{\mega\hertz} = \qty{28}{\mega\hertz}$.
Die Stromkurve *a* gilt somit für eine Anregung mit $\qty{28}{\mega\hertz}$.
+7
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@@ -0,0 +1,7 @@
Der Dipol hat eine Grundfrequenz von ungefähr $\qty{3,5}{\mega\hertz}$.
Die Stromkurve *b* besitzt insgesamt $\num{4}$ Strombäuche. Die Anregungsfrequenz entspricht daher dem Vierfachen der Grundfrequenz:
$f = 4 \cdot \qty{3,5}{\mega\hertz} = \qty{14}{\mega\hertz}$.
Die Stromkurve *b* gilt somit für eine Anregung mit $\qty{14}{\mega\hertz}$.
+7
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@@ -0,0 +1,7 @@
Der Dipol hat eine Grundfrequenz von ungefähr $\qty{3,5}{\mega\hertz}$.
Die Stromkurve *c* besitzt insgesamt $\num{2}$ Strombäuche. Die Anregungsfrequenz entspricht daher dem Zweifachen der Grundfrequenz:
$f = 2 \cdot \qty{3,5}{\mega\hertz} = \qty{7}{\mega\hertz}$.
Die Stromkurve *c* gilt somit für eine Anregung mit $\qty{7}{\mega\hertz}$.
+7
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@@ -0,0 +1,7 @@
Die Stromkurve *d* besitzt nur einen Strombauch über die gesamte Länge des Dipols. Sie entspricht daher der Grundschwingung des etwa $\qty{40}{\meter}$ langen Halbwellendipols.
Die Anregungsfrequenz beträgt somit ungefähr
$f = \qty{3,5}{\mega\hertz}$.
Die Stromkurve *d* gilt daher für eine Anregung mit $\qty{3,5}{\mega\hertz}$.
+17
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@@ -0,0 +1,17 @@
Die Antenne hat einen Gewinn von $\qty{10}{\decibel}$ gegenüber einem Halbwellendipol. Dies entspricht einem Leistungsfaktor von
$10^{\frac{10}{10}} = 10$.
Bei einer Sendeleistung von $\qty{100}{\watt}$ beträgt die ERP in Hauptstrahlrichtung daher
$\qty{100}{\watt} \cdot 10 = \qty{1000}{\watt}$.
Das Vor-Rück-Verhältnis beträgt $\qty{20}{\decibel}$. Dies entspricht bei Leistungen einem Faktor von
$10^{\frac{20}{10}} = 100$.
In entgegengesetzter Richtung beträgt die ERP somit
$\frac{\qty{1000}{\watt}}{100} = \qty{10}{\watt}$.
Die Antenne strahlt entgegen der Hauptstrahlrichtung eine ERP von $\qty{10}{\watt}$ ab.
+13
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@@ -0,0 +1,13 @@
Die Antenne hat in Hauptstrahlrichtung einen Gewinn von $\qty{15}{\decibel}$ gegenüber dem Halbwellendipol. Das Vor-Rück-Verhältnis beträgt $\qty{25}{\decibel}$. In Rückwärtsrichtung ist der Gewinn daher um $\qty{25}{\decibel}$ kleiner:
$\qty{15}{\decibel} - \qty{25}{\decibel} = \qty{-10}{\decibel}$.
Ein Leistungsunterschied von $\qty{-10}{\decibel}$ entspricht dem Faktor
$10^{\frac{-10}{10}} = 0{,}1$.
Bei einer Sendeleistung von $\qty{6}{\watt}$ ergibt sich entgegen der Hauptstrahlrichtung somit eine ERP von
$\qty{6}{\watt} \cdot 0{,}1 = \qty{0,6}{\watt}$.
Die Antenne strahlt entgegen der Hauptstrahlrichtung eine ERP von $\qty{0,6}{\watt}$ ab.
+11
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@@ -0,0 +1,11 @@
Das Vor-Rück-Verhältnis gibt an, um wie viel stärker die Antenne in Hauptstrahlrichtung als in die entgegengesetzte Richtung abstrahlt.
In Richtung *b* beträgt die ERP $\qty{15}{\watt}$, in Richtung *a* nur $\qty{0,6}{\watt}$. Das Leistungsverhältnis beträgt daher
$\frac{\qty{15}{\watt}}{\qty{0,6}{\watt}} = 25$.
Da hier Leistungen miteinander verglichen werden, berechnet sich das Verhältnis in Dezibel mit
$10 \cdot \log_{10}(25) \approx \qty{14}{\decibel}$.
Das Vor-Rück-Verhältnis beträgt somit etwa $\qty{14}{\decibel}$.
+13
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@@ -0,0 +1,13 @@
Da hier Feldstärken miteinander verglichen werden (es steckt ja eine Spannung darin!), wird das Verhältnis in Dezibel mit dem Faktor $\num{20}$ berechnet.
Für den Gewinn des Beams wird die Feldstärke in Vorwärtsrichtung mit der Feldstärke des Halbwellendipols verglichen:
$20 \cdot \log_{10}\left(\frac{\qty{300}{\micro\volt\per\meter}}{\qty{128}{\micro\volt\per\meter}}\right) \approx \qty{7,4}{\decibel}$.
Der Beam besitzt somit einen Gewinn von etwa $\qty{7,4}{\decibel}$ gegenüber dem Halbwellendipol, also $\qty{7,4}{\dBd}$.
Für das Vor-Rück-Verhältnis werden die Feldstärken des Beams in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung verglichen:
$20 \cdot \log_{10}\left(\frac{\qty{300}{\micro\volt\per\meter}}{\qty{20}{\micro\volt\per\meter}}\right) \approx \qty{23,5}{\decibel}$.
Der Beam besitzt somit einen Gewinn von etwa $\qty{7,4}{\dBd}$ und ein Vor-Rück-Verhältnis von etwa $\qty{23,5}{\decibel}$.
+11
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@@ -0,0 +1,11 @@
Die Halbwertsbreite beziehungsweise der Öffnungswinkel wird zwischen den beiden Richtungen bestimmt, in denen die abgestrahlte Leistung auf die Hälfte ihres Maximalwertes abgefallen ist.
Die Halbwertsbreite wird bei dem Punkt $\frac{1}{\sqrt{2}} \approx \num{0,707}$, also Punkt C abgelesen.
Bei diesem Wert schneidet die Hauptkeule das Diagramm ungefähr bei $\qty{27,5}{\degree}$ und $\qty{-27,5}{\degree}$.
Der Öffnungswinkel beträgt daher ungefähr
$\qty{27,5}{\degree} + \qty{27,5}{\degree} = \qty{55}{\degree}$.
Die Halbwertsbreite beträgt somit etwa $\qty{55}{\degree}$.
+7
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@@ -0,0 +1,7 @@
Der Verkürzungsfaktor eines Koaxialkabels hängt vom verwendeten Dielektrikum zwischen Innen- und Außenleiter ab.
Bei einem Koaxialkabel mit einem Dielektrikum aus massivem Polyethylen breitet sich das Signal nur mit etwa $\num{66}\,\%$ der Lichtgeschwindigkeit aus. Der Verkürzungsfaktor beträgt daher ungefähr
$k = \num{0,66}$.
Eine Wellenlänge im Kabel ist somit nur etwa $\qty{66}{\percent}$ so lang wie die entsprechende Wellenlänge im Freiraum.
+11
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@@ -0,0 +1,11 @@
Gesucht ist die Länge eines Koaxialkabels für eine ganze Wellenlänge bei $\qty{145}{\mega\hertz}$.
Die Wellenlänge im Freiraum beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{145}{\mega\hertz}} \approx \qty{2,07}{\meter}$.
Im Koaxialkabel breitet sich das Signal langsamer aus. Mit dem Verkürzungsfaktor von $\num{0,66}$ ergibt sich daher
$l = \qty{2,07}{\meter} \cdot \num{0,66} \approx \qty{1,37}{\meter}$.
Das Koaxialkabel muss somit etwa $\qty{1,37}{\meter}$ lang sein.
+13
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@@ -0,0 +1,13 @@
Die eingespeiste Leistung beträgt $\qty{100}{\watt}$. Auf dem Weg zum Leitungsende wird sie durch die Leitungsdämpfung von $\qty{3}{\decibel}$ auf die Hälfte reduziert:
$P_\mathrm{Ende}=\qty{100}{\watt}\cdot 10^{-\frac{3}{10}}\approx\qty{50}{\watt}$.
Bei einem Leerlauf oder einem Kurzschluss wird die am Leitungsende ankommende Leistung vollständig reflektiert. Daher werden dort etwa
$\qty{50}{\watt}$
reflektiert.
Auf dem Rückweg zum Sender wird die reflektierte Leistung durch die Leitung erneut um $\qty{3}{\decibel}$ gedämpft. Am Leitungseingang würden daher nur noch etwa $\qty{25}{\watt}$ zurückkommen.
Gefragt ist jedoch nach der am Leitungsende reflektierten Leistung. Diese beträgt etwa $\qty{50}{\watt}$.
+25
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@@ -0,0 +1,25 @@
Mit einer künstlichen $\qty{50}{\ohm}$-Antenne beträgt das SWR am Leitungseingang etwa $\num{1}$. Damit wissen wir zunächst, dass die Antennenleitung selbst in Ordnung ist.
Mit der angeschlossenen Antenne wird dagegen ein SWR von $\num{3}$ gemessen. Für das SWR gilt mit der Spannung der vorlaufenden Welle $U_\mathrm{V}$ und der rücklaufenden Welle $U_\mathrm{R}$:
$s=\frac{U_\mathrm{V}+U_\mathrm{R}}{U_\mathrm{V}-U_\mathrm{R}}.$
Bei $s=\num{3}$ ergibt sich daraus, dass die Spannung der rücklaufenden Welle halb so groß wie die der vorlaufenden Welle ist:
$\frac{U_\mathrm{R}}{U_\mathrm{V}}=\frac{3-1}{3+1}=\num{0,5}.$
Da die Leistung proportional zum Quadrat der Spannung ist, beträgt die rücklaufende Leistung am Leitungseingang damit
$\num{0,5}^2=\num{0,25}$
der vorlaufenden Leistung. Von den eingespeisten $\qty{10}{\watt}$ kommen am Leitungseingang also etwa
$\qty{10}{\watt}\cdot\num{0,25}=\qty{2,5}{\watt}$
als rücklaufende Leistung an.
Die Leitung besitzt auf jedem Weg eine Dämpfung von $\qty{3}{\decibel}$. Von den eingespeisten $\qty{10}{\watt}$ erreichen daher nur etwa $\qty{5}{\watt}$ die Antenne. Auf dem Rückweg wird die reflektierte Leistung wiederum halbiert.
Damit am Leitungseingang noch $\qty{2,5}{\watt}$ rücklaufende Leistung ankommen, müssen an der Antenne ungefähr $\qty{5}{\watt}$ reflektiert worden sein. Dies entspricht praktisch der gesamten dort ankommenden Leistung.
Die Antenne nimmt somit so gut wie keine HF-Leistung auf und ist fehlerhaft.
+21
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@@ -0,0 +1,21 @@
Wird die Antenne abgeklemmt, liegt am Leitungsende ein Leerlauf vor. Die dort ankommende HF-Leistung wird vollständig reflektiert.
Die Leitung besitzt eine Dämpfung von $\qty{5}{\decibel}$ auf dem Hinweg und nochmals $\qty{5}{\decibel}$ auf dem Rückweg. Die reflektierte Welle wird auf ihrem gesamten Weg also um
$\qty{5}{\decibel}+\qty{5}{\decibel}=\qty{10}{\decibel}$
gedämpft. Eine Dämpfung von $\qty{10}{\decibel}$ entspricht bei der Leistung einem Faktor von $\num{10}$. Von den eingespeisten $\qty{10}{\watt}$ kommen daher am Leitungseingang noch
$P_\mathrm{R}=\frac{\qty{10}{\watt}}{10}=\qty{1}{\watt}$
als rücklaufende Leistung an.
Die vorlaufende Leistung am Leitungseingang beträgt $\qty{10}{\watt}$. Da die Leistung proportional zum Quadrat der Spannung ist, beträgt das Verhältnis der rücklaufenden zur vorlaufenden Spannung
$\frac{U_\mathrm{R}}{U_\mathrm{V}} =\sqrt{\frac{\qty{1}{\watt}}{\qty{10}{\watt}}} \approx\num{0,316}.$
Das Stehwellenverhältnis ergibt sich damit zu
$s= \frac{U_\mathrm{V}+U_\mathrm{R}} {U_\mathrm{V}-U_\mathrm{R}} = \frac{1+\num{0,316}}{1-\num{0,316}} \approx\num{1,92}.$
Am Leitungseingang ist daher trotz des Leerlaufs am Leitungsende nur ein SWR von etwa $\num{1,92}$ zu messen.
+15
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@@ -0,0 +1,15 @@
Der Faltdipol besitzt einen Speisewiderstand von etwa $\qtyrange{240}{300}{\ohm}$. Der Wellenwiderstand der verwendeten Leitung beträgt $\qty{75}{\ohm}$.
Da der Antennenwiderstand größer als der Wellenwiderstand der Leitung ist, ergibt sich das SWR näherungsweise zu
$s=\frac{R_\mathrm{a}}{Z}$.
Für die beiden Grenzen des angegebenen Bereichs erhält man
$s_\mathrm{min}=\frac{\qty{240}{\ohm}}{\qty{75}{\ohm}}=\num{3,2}$
und
$s_\mathrm{max}=\frac{\qty{300}{\ohm}}{\qty{75}{\ohm}}=\num{4}$.
Auf der Leitung ist daher ein SWR von etwa $\numrange{3,2}{4}$ zu erwarten.
+11
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@@ -0,0 +1,11 @@
Der Lastwiderstand beträgt $\qty{150}{\ohm}$, während Messgerät und Sender für einen Wellenwiderstand von $\qty{50}{\ohm}$ ausgelegt sind.
Da der Lastwiderstand größer als der Wellenwiderstand ist, ergibt sich das Stehwellenverhältnis zu
$s=\frac{R_\mathrm{L}}{Z}$.
Damit folgt
$s=\frac{\qty{150}{\ohm}}{\qty{50}{\ohm}}=3$.
Das Stehwellenmessgerät muss daher ein SWR von $\num{3}$ anzeigen.