refactor: verkuerzungsfaktor

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Matthias Jung
2026-08-13 19:22:51 +02:00
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Bei bekanntem Verkürzungsfaktor lässt sich die Antennenlänge eines Halbwellendipols bzw. eines Viertel-Lambda-Schenkels einer Antenne leicht berechnen, in dem man die Hälfte bzw. ein Viertel der Wellenlänge mit dem Verkürzungsfaktor (meist $\num{0,95}$) multipliziert.
In der Klasse E haben wir den Verkürzungsfaktor kennengelernt. Bei bekanntem Verkürzungsfaktor lässt sich die Antennenlänge eines Halbwellendipols bzw. eines Viertel-Lambda-Schenkels einer Antenne leicht berechnen, in dem man die Hälfte bzw. ein Viertel der Wellenlänge mit dem Verkürzungsfaktor (meist $\num{0,95}$) multipliziert.
[question:AG101]
[question:AG102]
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Gesucht ist die Länge *eines* der beiden Drähte des Halbwellendipols. Jeder Draht besitzt daher zunächst eine elektrische Länge von $\lambda/4$.
Die Wellenlänge bei $\qty{14,2}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{14,2}{\mega\hertz}} \approx \qty{21,13}{\meter}$.
Ein Viertel der Wellenlänge beträgt damit
$\frac{\lambda}{4} = \frac{\qty{21,13}{\meter}}{4} \approx \qty{5,28}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,95}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{5,28}{\meter} \cdot \num{0,95} \approx \qty{5,02}{\meter}$.
Die beiden Drähte müssen somit jeweils etwa $\qty{5,02}{\meter}$ lang sein.
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Gesucht ist die Länge *eines* der beiden Drähte des Halbwellendipols. Jeder Draht besitzt daher zunächst eine elektrische Länge von $\lambda/4$.
Die Wellenlänge bei $\qty{7,1}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{7,1}{\mega\hertz}} \approx \qty{42,25}{\meter}$.
Ein Viertel der Wellenlänge beträgt damit
$\frac{\lambda}{4} = \frac{\qty{42,25}{\meter}}{4} \approx \qty{10,56}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,95}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{10,56}{\meter} \cdot \num{0,95} \approx \qty{10,04}{\meter}$.
Die beiden Drähte müssen somit jeweils etwa $\qty{10,04}{\meter}$ lang sein.
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Gegeben ist die Gesamtlänge des Halbwellendipols mit $\qty{20}{\meter}$. Für einen Halbwellendipol gilt unter Berücksichtigung des Verkürzungsfaktors
$l = \frac{\lambda}{2} \cdot k$.
Mit dem Verkürzungsfaktor $k=\num{0,95}$ ergibt sich für die Wellenlänge
$\lambda = \frac{2l}{k} = \frac{2\cdot\qty{20}{\meter}}{\num{0,95}} \approx \qty{42,11}{\meter}$.
Mit
$f=\frac{c}{\lambda}$
ergibt sich damit
$f = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{42,11}{\meter}} \approx \qty{7,125}{\mega\hertz}$.
Der Dipol ist somit bei einer Frequenz von etwa $\qty{7,125}{\mega\hertz}$ resonant.
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Gesucht ist die Länge des Strahlerelements und der Radials einer $\lambda/4$-Groundplane-Antenne.
Die Wellenlänge bei $\qty{7,1}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{7,1}{\mega\hertz}} \approx \qty{42,25}{\meter}$.
Ein Viertel der Wellenlänge beträgt damit
$\frac{\lambda}{4} = \frac{\qty{42,25}{\meter}}{4} \approx \qty{10,56}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,95}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{10,56}{\meter} \cdot \num{0,95} \approx \qty{10,04}{\meter}$.
Das Strahlerelement und die vier Radials müssen somit jeweils etwa $\qty{10,04}{\meter}$ lang sein.
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Gesucht ist die Gesamtlänge einer $5/8$-$\lambda$-Vertikalantenne.
Die Wellenlänge bei $\qty{14,2}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{14,2}{\mega\hertz}} \approx \qty{21,13}{\meter}$.
Für eine Länge von $5/8$ der Wellenlänge ergibt sich zunächst
$l = \frac{5}{8} \cdot \qty{21,13}{\meter} \approx \qty{13,20}{\meter}$.
Nun muss noch der Verkürzungsfaktor von $\num{0,97}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{13,20}{\meter} \cdot \num{0,97} \approx \qty{12,80}{\meter}$.
Der Draht muss somit insgesamt etwa $\qty{12,80}{\meter}$ lang sein.
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Gesucht ist die Gesamtlänge des Drahtes einer Delta-Loop-Antenne mit einer vollen Wellenlänge.
Die Wellenlänge bei $\qty{7,1}{\mega\hertz}$ beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{7,1}{\mega\hertz}} \approx \qty{42,25}{\meter}$.
Bei einer Ganzwellen-Schleifenantenne muss zusätzlich der Korrekturfaktor von $\num{1,02}$ berücksichtigt werden:
$l = \qty{42,25}{\meter} \cdot \num{1,02} \approx \qty{43,10}{\meter}$.
Der Draht muss somit insgesamt etwa $\qty{43,10}{\meter}$ lang sein.
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Der Verkürzungsfaktor eines Koaxialkabels hängt vom verwendeten Dielektrikum zwischen Innen- und Außenleiter ab.
Bei einem Koaxialkabel mit einem Dielektrikum aus massivem Polyethylen breitet sich das Signal nur mit etwa $\num{66}\,\%$ der Lichtgeschwindigkeit aus. Der Verkürzungsfaktor beträgt daher ungefähr
$k = \num{0,66}$.
Eine Wellenlänge im Kabel ist somit nur etwa $\qty{66}{\percent}$ so lang wie die entsprechende Wellenlänge im Freiraum.
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Gesucht ist die Länge eines Koaxialkabels für eine ganze Wellenlänge bei $\qty{145}{\mega\hertz}$.
Die Wellenlänge im Freiraum beträgt
$\lambda = \frac{c}{f} = \frac{\qty{300}{\mega\meter\per\second}}{\qty{145}{\mega\hertz}} \approx \qty{2,07}{\meter}$.
Im Koaxialkabel breitet sich das Signal langsamer aus. Mit dem Verkürzungsfaktor von $\num{0,66}$ ergibt sich daher
$l = \qty{2,07}{\meter} \cdot \num{0,66} \approx \qty{1,37}{\meter}$.
Das Koaxialkabel muss somit etwa $\qty{1,37}{\meter}$ lang sein.