update: Folien Klasse N Kapitel 11 (Betriebsabwicklung) an Webseite angleichen
Fehlende Stichpunkte aus dem Webseitentext ergänzt, Fragenreihenfolge in contest.md und notfunk.md korrigiert, Pile-Up-Techniken auf eigene Folien aufgeteilt, Begriff "Split-Verkehr" vereinheitlicht, Frage-Überschriften in Aussagen umformuliert und die SSTV-Folie gekürzt/umstrukturiert.
This commit is contained in:
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* Eine weitere Art von Wettbewerb ist das Amateur Radio Direction Finding (ARDF).
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* Die „Füchse“ sind kleine versteckte Sender, die von den Teilnehmern mittels Peilempfängern gefunden und zu Fuß angelaufen werden müssen.
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* Die Füchse senden im zeitlichem Wechsel jeweils ein anderes der folgende Rufzeichen in CW-Morsetelegrafie aus: MO, MOE, MOI, MOS, MOH oder MO5.
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* Gewonnen hat, wer als Erster alle Füchse gefunden hat und den Zielpunkt erreicht
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#### Rufzeichen der Fuchsjagdsender
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### Was ist ein Contest?
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### Contest
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* Im Amateurfunk finden auch Wettbewerbe statt, die als Contest bezeichnet werden.
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* Ziel: möglichst viele Funkverbindungen in einer begrenzten Zeit herstellen
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* Conteste dienen dem sportlichen Wettkampf, aber auch dazu, die eigene Amateurfunkstation und Betriebsabwicklung zu verbessern.
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* Regeln legt der Veranstalter in einer *Ausschreibung* fest
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[question:BE301]
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### Was zeichnet Contestverbindungen aus?
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* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte.
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[question:BE302]
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### Woran erkennt man Conteststationen?
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### Erkennungsmerkmale von Conteststationen
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* Oft erkennt man Conteststationen daran, dass der Namen des Wettbewerbes oder einfach nur "CONTEST" in den CQ-Ruf integriert wird.
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* Zum Beispiel: "CQ FD" oder "CQ Ruhrgebietscontest" oder "CQ Contest".
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* In Telegrafie dann CQ TEST.
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* Beispiel: DD4UQ nimmt portabel am Fieldday-Contest in Telegrafie teil $\rightarrow$ "CQ FD DD4UQ/P TEST"
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<note>
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Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispielsweise zum testen der Antenne
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@@ -29,13 +24,30 @@ Bei CQ Test handelt es sich nicht um die Durchführung eines Versuchs, beispiels
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[question:BE116]
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### Besondere Betriebsabwicklung im Contest
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### Ausschreibung
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* Welche Daten ausgetauscht werden, kann man der Ausschreibung entnehmen.
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* Es gibt Wettbewerbe, bei denen nach jeder Verbindung die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen muss. Diese werden oft als "Sprint Contest" bezeichnet, ein Blick in Ausschreibung ist angeraten.
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* Legt Zeitraum und zu nutzende Frequenzbereiche fest
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* Legt fest, welche Informationen in jeder Verbindung ausgetauscht werden müssen, z.B. Rufzeichen, Rapport und Maidenhead-Locator
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* Legt die Bewertungsregeln fest
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* Werden Regeln nicht eingehalten $\rightarrow$ Verbindung wird nicht gewertet oder es kommt zum Punktabzug
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[question:BE303]
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### Contestverbindungen
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* Die Verbindungen sind besonders kurz, weil man in der vorgegebenen Zeitdauer möglichst viele Verbindungen herstellen möchte.
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[question:BE302]
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### Sprint Contest
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* Nach jeder Verbindung muss die CQ-rufende Station die Frequenz der Gegenstation überlassen
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* Man sucht sich dann selbst eine neue freie Frequenz, um wieder CQ zu rufen, oder antwortet auf andere Stationen
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* Ein Blick in die Ausschreibung ist angeraten
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[question:BE304]
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### Dürfen Funkamateure helfen?
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### Hilfeleistung durch Funkamateure
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* Ja! Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen.
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* Funkamateure dürfen in Not- und Katastrophenfällen durch Übermittlung von Nachrichten für und an Dritte bei der Bewältigung einer Notlage unterstützen
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* Es besteht sogar eine *Pflicht zur Hilfeleistung*: Unterlassene Hilfeleistung ist nach § 323c StGB strafbar
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[question:BF103]
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### Verhalten bei einer Notmeldung
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### Was tun, wenn man eine Notmeldung erhält?
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* Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren.
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* Bei einer Notmeldung sollte man zunächst aufmerksam zuhören und alle wichtigen Informationen notieren
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* Hilfreich sind dabei die *5 W-Fragen*:
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* *Wo* ist das Ereignis?
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* *Wer* meldet es?
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### Was tun, wenn eine Rettungsorganisation sich der Sache annimmt?
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### Übernahme durch eine Rettungsorganisation
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* Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören.
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* Wird die Notmeldung von einer Rettungsorganisation beantwortet, hält man sich zurück um den Funkbetrieb nicht zu stören
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* Anweisungen der notrufenden Station oder einer Leitstation befolgen
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### Was tun, wenn zunächst niemand antwortet?
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### Falls zunächst niemand antwortet
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* Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle.
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* Reagiert keine andere Funkstelle, beantwortet man den Ruf und informiert die Polizei oder Rettungsleitstelle
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* Meldung dabei vollständig und wörtlich weitergeben
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@@ -47,18 +43,20 @@
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### Was tun, wenn man die zuständigen Stellen informiert hat?
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### Nach der Meldung an die zuständigen Stellen
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* Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist.
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* Idealerweise bleibt man erreichbar und gibt Informationen weiter, bis Hilfe eingetroffen ist
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[question:BF107]
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### Was ist bei internationaler Beteiligung zu beachten?
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### Internationale Beteiligung
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* Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit.
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* Bei internationaler Beteiligung nutzt man UTC anstelle von lokaler Zeit
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* Winterzeit: UTC = MEZ $-$ 1 Stunde, also MEZ = UTC + 1 Stunde
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* Sommerzeit: UTC = MESZ $-$ 2 Stunden, also MESZ = UTC + 2 Stunden
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<note>
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Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfallkommunikation bereit
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@@ -73,16 +71,13 @@ Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfal
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### Notzeichen
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* Die Notzeichen außerhalb des Amateurfunks sind SOS und MAYDAY
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* Im Sprechfunk "Mayday", in der Telegrafie "SOS"
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* Dringlichkeits- und Sicherheitszeichen: PAN PAN und SÉCURITÉ
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* Diese Zeichen sind dem See- und Flugfunk vorbehalten und dürfen im Amateurfunk nicht verwendet werden
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* Es dürfen trotzdem Notrufe abgesetzt werden, z.B. mit den Begriffen "Notfall" oder "Emergency"
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[question:VD105]
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[question:BF101]
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@@ -91,6 +86,14 @@ Das Notfunkreferat des DARC stellt Empfehlungen für die Organisation von Notfal
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[question:VD105]
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[question:BF103]
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### Notfunkfrequenzen
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Die IARU hat für die ITU-Region 1 die folgenden Notfunkfrequenzen in den Bandplänen festgelegt, die für den Notfunkbetrieb frei zu halten sind:
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### Was ist ein Pile-Up?
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### Pile-Up
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* Ruft eine besondere oder seltene Station, verbreitet sich das oft schnell über das Internet
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* Viele Funkamateure versuchen dann gleichzeitig, auf die Rufe dieser Station zu antworten $\rightarrow$ *Pile-Up*
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* Der Begriff Pile-Up kommt vom englischen Verb "to pile up", was soviel bedeutet wie "sich aufstapeln".
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* Was sich hier aufstapelt, sind die immer mehr werdenden Funkamateure, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Eine Verbindung mit der begehrten Station herzustellen.
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@@ -9,11 +11,38 @@ Hinweise über seltene Station werden im Internet über sogenannte *DX-Cluster*
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### Umgang mit dem Pile-Up 1
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### Techniken im Pile-Up
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* Manchmal wird der CQ-Ruf auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5".
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* Oder der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only"
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* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht: Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird.
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Je mehr Stationen gleichzeitig antworten, umso schwerer werden einzelne Rufzeichen verständlich
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### Aufruf nach Ziffern
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* Der CQ-Ruf wird auf bestimmte Ziffern im Rufzeichen beschränkt, zum Beispiel "*only number* 5"
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* Ziffern werden in der Regel der Reihe nach aufgerufen
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* Im Schnitt antwortet dann nur noch ein Zehntel der interessierten Funkamateure gleichzeitig
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### Aufruf nach Ländern oder Kontinenten
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* Der Aufruf wird nach Ländern oder Kontinenten vorgenommen, zum Beispiel "Asia only"
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* Es sollen dann nur Stationen aus dem genannten Bereich antworten
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### Listenbetrieb
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* Selten wird *Listenbetrieb* gemacht
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* Eine andere Station nimmt die Kontaktwünsche auf und erstellt eine Liste, die von der begehrten Station abgearbeitet wird
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### Split-Verkehr
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* Es wird auf einer anderen Frequenz geantwortet als gerufen wird
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* Mehr dazu im nächsten Abschnitt
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[question:BE305]
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### Umgang mit dem Pile-Up 2
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### Split-Verkehr im Detail
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* Split-Verkehr ist die am Meisten genutzte Methode um vielen Anrufen eine Verbindung zu ermöglichen.
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* Dabei empfängt die begehrte Station auf einer anderen Frequenz als sie sendet.
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* Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt. Zum Beispiel "5 up" oder "split 14270 to 14280".
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* Die CQ-rufende Station kündigt den Split-Verkehr mit Hinweis auf die Frequenz oder den Frequenzbereich an, in dem sie empfängt.
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* Die Angaben erfolgen immer in kHz.
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<note>
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* Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber nicht im Pile-Up "untergeht".
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* Der Trick beim Split-Verkehr mit dem Frequenzbereich ist, dass niemand weiß, auf welcher Frequenz die begehrte Station gerade hört. Für die CQ-rufende Station entsteht der Vorteil, dass sie eher einzelne Rufzeichen heraushören kann.
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Ein Vorteil am Split-Verkehr ist, dass die besondere Station klar zu empfangen bleibt und nicht selber im Pile-Up "untergeht".
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</note>
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[picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt]
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* "5 up" bedeutet: Die rufende Station hört $\qty{5}{\kilo\hertz}$ oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz
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* Beispiel: Sendet die Station auf $\qty{28410}{\kilo\hertz}$, muss man auf $\qty{28415}{\kilo\hertz}$ antworten
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[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt]
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[picture:672:n_split_verkehr_anruffrequenz:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Antwort-Frequenz, auf der sie empfängt]
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[question:BE308]
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[question:BE310]
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* Häufiger wird ein ganzer Frequenzbereich angegeben, z. B. "split up 28420 to 28430" oder kurz "tuning 420 to 430 up"
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* Bedeutet: Die Station empfängt auf wechselnden Frequenzen im angegebenen Bereich
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* Da niemand weiß, auf welcher Frequenz gerade gehört wird, muss man auf gut Glück eine Frequenz aus dem Bereich wählen und dort antworten
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[picture:673:n_split_verkehr_anrufbereich:Split-Verkehr, Sendefrequenz der begehrten Station und Frequenzbereich für Antworten, in dem sie empfängt]
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<note>
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Vorteil für die CQ-rufende Station: Nur ein kleiner Teil der interessierten Funkamateure trifft die richtige Frequenz, wodurch sie einzelne Rufzeichen leichter heraushören kann.
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[question:BE309]
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### Slow-Scan-Television (SSTV)
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* Beim Slow-Scan-Television (SSTV) werden stehende Bilder mit geringer Auflösung übertragen.
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* Rufzeichen und Rapporte werden bei SSTV einfach als Text in die Bilder reingeschrieben.
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* Übertragung stehender Bilder mit geringer Auflösung
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* Erstmals 1958 von amerikanischen Funkamateuren praktiziert
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* Meist Fotos vom eigenen Shack, der Antenne oder der Landschaft
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[photo:84:n_sstv:Ein per SSTV übertragenes Bild]
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* Rufzeichen und Rapport werden direkt ins Bild geschrieben
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Reference in New Issue
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