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Endspeisung des Halbwellendipols
[picture:310:a_antennenformen_fuchskreis:Fuchskreis] * Eine Halbwellenantenne kann auch an einem Ende gespeist werden * Bei einer Drahtlänge von λ/2 (oder Vielfachen) ist der Speisewiderstand hochohmig (ca. $\qtyrange{2000}{2500}{\ohm}$) * Als Anpassungsmöglichkeit dient der Fuchskreis --- [question:AG419]Transformator zur Impedanzanpassung
- Ein Transformator mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:7 bewirkt eine 1:49-Impedanztransformation, da das Windungsverhältnis im Quadrat eingeht
- Dabei werden Spannung und Strom um den Faktor
\num{7}multipliziert bzw. dividiert - Häufig kommt es zu Verwechslungen, wenn statt des Impedanzverhältnisses das reine Windungsverhältnis angegeben wird
[question:AG123]
Gegengewicht bei der Impedanzanpassung
[picture:260:a_antennenformen_endfed_multiband:Endgespeiste, resonante Multibandantenne] * Als Gegengewicht wird oft ein kurzes Drahtende (mindestens 1/20 λ) oder ein Teil der koaxialen Zuleitung verwendet * Eine Mantelwellensperre verhindert, dass das weitere Kabel zum Antennenteil wird --- [question:AG124]Zeppelinantenne als Alternative
[picture:314:a_antennenformen_zeppelinantenne:Zeppelinantenne] * Anstelle eines Fuchskreises oder Transformators kann auch eine Zweidrahtleitung mit einer Länge von λ/4 verwendet werden * Diese Bauweise wird als Zeppelinantenne bezeichnet --- [question:AG120]--- style="font-size: smaller;"
Impedanzanpassung bei Ganzwellen-Schleifen
[picture:311:a_antennenformen_deltaloop:Delta-Loop] * Eine Delta-Loop-Antenne hat bei gleichlangen Schenkeln eine Speiseimpedanz von ca. $\qty{100}{\ohm}$ * Durch den Einsatz einer λ/4-Leitung mit einem Wellenwiderstand von $\qty{75}{\ohm}$ wird eine Anpassung auf ca. $\qty{50}{\ohm}$ erreicht * Optimal ist der Wellenwiderstand als geometrisches Mittel $(\sqrt{\qty{50}{\ohm}\cdot \qty{100}{\ohm}} \approx \qty{70,7}{\ohm})$ --- [question:AG117]Quadrat-Ganzwellenschleifenantenne
- Wird die Ganzwellenschleife als Quadrat ausgeführt, so muss die Länge jeder Seite exakt 1/4 λ betragen
[question:AG119]
Multibandantennen (Teil 1)
[picture:313:a_antennenformen_g5rv:G5RV-Antenne] * Multibandantennen ermöglichen den Betrieb auf vielen Frequenzbändern * Beispiele: G5RV-Antenne (zwei gleichlange Schenkel + Zweidrahtleitung) und asymmetrisch angeregte Windomantenne --- [question:AG121]Multibandantennen (Teil 2)
[picture:309:a_antennenformen_windom:Windom-Antenne] * Durch geschickte Abmessungen werden zahlreiche Resonanzen realisiert, wodurch viele Amateurfunkbänder genutzt werden können --- [question:AG122]Resonanz und Abstrahlcharakteristik
- Resonanz allein garantiert nicht zwangsläufig eine gute Abstrahlcharakteristik
- Bei gegenüber Erde erregten Vertikalantennen ist eine Länge von ca. 5/8 λ optimal
- Da ein einzelner Draht mit Erde als Gegenpol bei 5/8 λ nicht resonant ist, wird meist eine Spule eingesetzt, die die elektrische Länge auf 6/8 λ (also 3/4 λ) verlängert
- Bei mittengespeisten Dipolen liegt das optimale Verhältnis häufig bei 5/4 λ
[question:AG223]