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[picture:807:spiegelfrequenzen_mischen1:Mischvorgang mit Empfangsfrequenz $f_\text{e}$, Oszillatorfrequenz $f_\text{o}$ und der Zwischenfrequenz $f_\text{ZF}$]
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Konzeptbedingt entstehen bei einem Überlagerungsempfänger durch den hierbei stattfindenden Mischprozess (Vgl. Abbildung [ref:spiegelfrequenzen_mischen1]) mit der Oszillatorfrequenz des Empfängers immer zwei mögliche Empfangsfrequenzen:
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$f_{ZF} = \left|f_e \pm f_o\right|$
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[picture:806:spiegelfrequenzen_fe1_fe2:Empfangsfrequenzen die beide zur selben $f_{ZF}$ führen]
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Nehmen wir an, unser Oszillator schwingt, wie in Abbildung [ref:spiegelfrequenzen_fe1_fe2] gezeigt, auf der Frequenz $f_o=3,955 \text{MHz}$. Die Zwischenfrequenz $f_\text{ZF}$ soll 0,455 MHz betragen. Durch den Betrag in unserer Formel gibt es nun zwei Möglichkeiten welche Empfangsfrequenzen man hören kann, nämlich $f_\text{e1} = 3,500 \text{MHz}$ und $f_\text{e2} = 4,410 \text{MHz}$. Für beide Werte ergibt die Formel die Zwischenfrequenz $f_{ZF}$.
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Wenn $f_\text{e1}$ die gewünschte Empangsfrequenz ist, so wird $f_\text{e2}$ die *Spiegelfrequenz* von $f_\text{e1}$ genannt. Ist $f_\text{e2}$ die gewünschte Empangsfrequenz, so wird $f_\text{e1}$ die *Spiegelfrequenz* von $f_\text{e2}$ genannt.
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Der Abstand zwischen gewünschter Empfangsfrequenz und Spiegelfrequenz beträgt hierbei immer das Doppelte der Zwischenfrequenz (ZF).
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Schwingt der Oszillator <u>oberhalb</u> der Empfangsfrequenz so befindet sich auch die Spiegelfrequenz um das doppelte der ZF <u>oberhalb</u> der Empfangsfrequenz.
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Befindet sich der Oszillator hingegen <u>unterhalb</u> der Empfangsfrequenz so befindet sich auch die Spiegelfrequenz um das doppelte der ZF <u>unterhalb</u> der Empfangsfrequenz.
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[picture:808:spiegelfrequenzen_mischen2:Zusätzlicher Bandpassfilter zur Spiegelfrequenzunterdrückung]
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Die Spiegelfrequenz kann bei unzureichender Unterdrückung zu Empfangsstörungen führen, da Signale die sich auf der Spiegelfrequenz befinden dann ebenfalls im Empfänger hörbar sind. Um dies zu vermeiden, wird die gewünschte Empfangsfrequenz, wie in Abbildung [ref:spiegelfrequenzen_mischen2] gezeigt, durch einen Bandpassfilter selektiert und die *Spiegelfrequenz*, dadurch möglichst maximal unterdrückt.
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Um eine möglichst hohe Unterdrückung der Spiegelfrequenz zu ermöglichen ist es von Vorteil, wenn der Abstand zwischen gewünschter Empfangsfrequenz und Spiegelfrequenz durch eine hohe ZF möglichst groß gewählt werden kann. Bei einem großen Abstand zwischen gewünschter Empfangsfrequenz und Spiegelfrequenz kann ein hochwertiges Bandpassfilter leichter realisiert werden als bei einem geringen Abstand.
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[question:AF201]
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[question:AF202]
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[question:AF203]
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[question:AF204]
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[question:AF106]
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[question:AF108]
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[question:AF109]
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[question:AF110]
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[question:AF111] |