fix: (un)gradzahlig → (un)geradzahlig

Official spelling according to Duden is "(un)gerade".
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Mario Haustein
2026-07-23 23:47:44 +02:00
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@@ -22,7 +22,7 @@ Signalformen, welche nicht sinusförmig sind und insbesondere scharfe "Ecken und
[question:AF630]
Wir erinnern uns, dass Signale, die sehr eckig und kantig sind, höhere Frequenzanteile (sog. Oberschwingungen) enthalten. Sieht man sich ein solches Signal, beispielsweise ein rechteckiges Signal, nun im Frequenzbereich an, so fällt auf, dass dieses aus einem starken Sinus-Signal bei dessen Grundschwingung besteht als auch mehreren, immer schwächer werdenden Sinus-Signalen bei ungeradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz. Dies ist im Übrigen auch der Grund, warum man Rechteck-Signale keinesfalls auf eine Antenne geben darf, bevor diese nicht ein Tiefpassfilter durchlaufen haben. Das Tiefpassfilter sorgt in diesem Fall dafür, dass höhere Signalanteile unterdrückt werden und an dessen Ausgang nur noch die Grundschwingung in Form eines Sinus-Signals austritt. Würde man das Rechtecksignal direkt auf die Antenne geben, so wäre eine Aussendung auf allen ungradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz zu empfangen und würde sicherlich andere Funkdienste massiv stören.
Wir erinnern uns, dass Signale, die sehr eckig und kantig sind, höhere Frequenzanteile (sog. Oberschwingungen) enthalten. Sieht man sich ein solches Signal, beispielsweise ein rechteckiges Signal, nun im Frequenzbereich an, so fällt auf, dass dieses aus einem starken Sinus-Signal bei dessen Grundschwingung besteht als auch mehreren, immer schwächer werdenden Sinus-Signalen bei ungeradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz. Dies ist im Übrigen auch der Grund, warum man Rechteck-Signale keinesfalls auf eine Antenne geben darf, bevor diese nicht ein Tiefpassfilter durchlaufen haben. Das Tiefpassfilter sorgt in diesem Fall dafür, dass höhere Signalanteile unterdrückt werden und an dessen Ausgang nur noch die Grundschwingung in Form eines Sinus-Signals austritt. Würde man das Rechtecksignal direkt auf die Antenne geben, so wäre eine Aussendung auf allen ungeradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz zu empfangen und würde sicherlich andere Funkdienste massiv stören.
[question:AB404]
[question:AB405]
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@@ -2,8 +2,8 @@ Ein ideales rein sinusförmiges Signal besteht nur aus seiner *Grundwelle welche
Die 1. Oberwelle entspricht hierbei der 2. Harmonischen der Grundschwingung und befindet sich auf der doppelten Frequenz der Grundschwingung. Die 2. Oberwelle entspricht der 3. Harmonischen der Grundschwingung und befindet sich auf der dreifachen Frequenz der Grundschwingung. Nach diesem Prinzip werden alle Harmonischen und Oberwellen auf die Grundwelle bezogen und mit einer Ordnungszahl (n) durchnummeriert.
<indepth>
Je nach Art der Verzerrung eines Signals entstehen im Verhältnis mehr gradzahlige oder ungradzahlige Oberwellen in dessen Frequenzspektrum. Rechteckförmige Signale, welche z.B. durch Übersteuerung von Verstärkerstufen entstehen (hierbei werden die Spitzen der Amplituden begrenzt und abgeflacht), enthalten überwiegend ungradzahlige Harmonische bzw. gradzahlige Oberwellen.
Sägezahnförmige Signale enthalten überwiegend gradzahlige Harmonische bzw. ungradzahlige Oberwellen.
Je nach Art der Verzerrung eines Signals entstehen im Verhältnis mehr geradzahlige oder ungeradzahlige Oberwellen in dessen Frequenzspektrum. Rechteckförmige Signale, welche z.B. durch Übersteuerung von Verstärkerstufen entstehen (hierbei werden die Spitzen der Amplituden begrenzt und abgeflacht), enthalten überwiegend ungeradzahlige Harmonische bzw. geradzahlige Oberwellen.
Sägezahnförmige Signale enthalten überwiegend geradzahlige Harmonische bzw. ungeradzahlige Oberwellen.
</indepth>
<margin>
@@ -1,4 +1,4 @@
Ein mittengespeister Halbwellendipol ist nicht nur bei seiner Grundfrequenz stromgespeist, sondern auch bei *ungradzahligen* Vielfachen seiner Grundfrequenz, wie in Abbildung [ref:e_stromverteilungen].
Ein mittengespeister Halbwellendipol ist nicht nur bei seiner Grundfrequenz stromgespeist, sondern auch bei *ungeradzahligen* Vielfachen seiner Grundfrequenz, wie in Abbildung [ref:e_stromverteilungen].
[question:AG207]
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@@ -17,9 +17,9 @@
* Alle Harmonischen werden mit einer Ordnungszahl (n) durchnummeriert
</right>
<note>
Je nach Signalverzerrung entstehen mehr gradzahlige oder ungradzahlige Harmonische.
Rechtecksignale (z. B. durch Verstärkerübersteuerung) enthalten vorrangig ungradzahlige Harmonische.
Sägezahnsignale enthalten überwiegend gradzahlige Harmonische.
Je nach Signalverzerrung entstehen mehr geradzahlige oder ungeradzahlige Harmonische.
Rechtecksignale (z. B. durch Verstärkerübersteuerung) enthalten vorrangig ungeradzahlige Harmonische.
Sägezahnsignale enthalten überwiegend geradzahlige Harmonische.
</note>
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@@ -1,4 +1,4 @@
## Stromspeisung bei ungradzahligen Vielfachen
## Stromspeisung bei ungeradzahligen Vielfachen
* Mittengespeister Halbwellendipol
* Strom an Grundfrequenz und ungeraden Vielfachen