Merge pull request #235 from DARC-e-V/n_review_slides_ch05
Review der Slides für Klasse N Kapitel 5
This commit is contained in:
@@ -10,9 +10,9 @@
|
||||
<note>
|
||||
Es ist etwas paradox, dass bei Amplitudenmodulation trotzdem die Frequenz verändert aussieht. Eine Erklärung dazu gibt es unter "Vertiefung" auf der [50Ohm-Seite](/N_am.html). Wer es genau haben will, kann *Additionstheoremen für Winkelfunktionen* nachschlagen, wie die Berechnung dazu durchzuführen ist.
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
* In den Seitenbändern steckt die übertragene Information, also z. B. die Sprache
|
||||
* Die von AM belegte *Bandbreite* ist doppelt so hoch wie die höchste Frequenz des Modulationssignals
|
||||
@@ -26,6 +26,5 @@ Es ist etwas paradox, dass bei Amplitudenmodulation trotzdem die Frequenz verän
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:NE202]
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:NE206]
|
||||
@@ -1,42 +1,7 @@
|
||||
--- style="font-size: 0.7em;"
|
||||
<left>
|
||||
* Für die verschiedenen Amateurfunkbänder sind jeweils maximal zulässige Bandbreiten festgelegt
|
||||
* Besonders aufpassen muss man bei Sendungen in der Nähe der Grenzen der Amateurfunkbänder
|
||||
* Nehmen wir an, ein FM-Signal ist $\qty{15}{\kilo\hertz}$ breit und wir senden auf $\qty{430}{\mega\hertz}$
|
||||
* Das Sendesignal befindet sich jeweils $\qty{7,5}{\kilo\hertz}$ unterhalb und oberhalb
|
||||
* Es würde sich also von $\qty{429,9925}{\mega\hertz}$ bis $\qty{430,0075}{\mega\hertz}$ erstrecken
|
||||
</left>
|
||||
<right>
|
||||
[picture:908:n_bandbreite:Falsch -- Senden außerhalb der Bandgrenzen]
|
||||
[picture:909:n_bandbreite:Richtig -- Senden innerhalb der Bandgrenzen]
|
||||
</right>
|
||||
|
||||
<note>
|
||||
* Es wird außerhalb des Amateurfunkbandes gesendet
|
||||
* Die Bandbreiten findet man in der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung
|
||||
* [Bundesgesetzblatt mit der neuen Verordnung](https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2023/160/VO) - die Anlage 1 ist auf Seite 7 bis 9
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:NE305]
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
Bei SSB ist das Signal nur auf einer Seite der Trägerfrequenz zu finden:
|
||||
|
||||
* Bei LSB vollständig unterhalb der Trägerfrequenz
|
||||
* Bei USB vollständig oberhalb der Trägerfrequenz
|
||||
</left>
|
||||
<fragment>
|
||||
<right>
|
||||
Beispiel:
|
||||
|
||||
* Am Funkgerät Sendefrequenz auf obere Bandgrenze einstellen
|
||||
* Mit LSB darf gesendet werden
|
||||
* Mit USB ist das Signal außerhalb des Bandes
|
||||
</right>
|
||||
</fragment>
|
||||
* Die folgenden Fragen lassen sich mit den Fußnoten der Anlage 1 lösen
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:VD738]
|
||||
@@ -52,3 +17,41 @@ Beispiel:
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:VD742]
|
||||
|
||||
--- style="font-size: 0.7em;"
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
* Besonders aufpassen muss man bei Sendungen in der Nähe der Grenzen der Amateurfunkbänder
|
||||
* Nehmen wir an, ein FM-Signal ist $\qty{15}{\kilo\hertz}$ breit und wir senden auf $\qty{430}{\mega\hertz}$
|
||||
* Das Sendesignal befindet sich jeweils $\qty{7,5}{\kilo\hertz}$ unterhalb und oberhalb
|
||||
* Es würde sich also von $\qty{429,9925}{\mega\hertz}$ bis $\qty{430,0075}{\mega\hertz}$ erstrecken
|
||||
</left>
|
||||
<right>
|
||||
[picture:908:n_bandbreite_falsch:Falsch -- Senden außerhalb der Bandgrenzen]
|
||||
[picture:909:n_bandbreite_richtig:Richtig -- Senden innerhalb der Bandgrenzen]
|
||||
</right>
|
||||
|
||||
<note>
|
||||
Es wird außerhalb des Amateurfunkbandes gesendet
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:NE305]
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
Bei SSB ist das Signal nur auf einer Seite der Trägerfrequenz zu finden:
|
||||
|
||||
* Bei LSB vollständig unterhalb der Trägerfrequenz
|
||||
* Bei USB vollständig oberhalb der Trägerfrequenz
|
||||
</left>
|
||||
<fragment>
|
||||
<right>
|
||||
Beispiel:
|
||||
|
||||
* Am Funkgerät Sendefrequenz auf obere Bandgrenze einstellen
|
||||
* Mit LSB darf gesendet werden
|
||||
* Mit USB ist das Signal außerhalb des Bandes
|
||||
</right>
|
||||
</fragment>
|
||||
|
||||
+23
-2
@@ -1,8 +1,15 @@
|
||||
[picture:357:n_fm_frequenzmodulation:Frequenzmodulation]
|
||||
---
|
||||
|
||||
* Modulationssignal wird durch Änderung der Frequenz auf den Träger aufmoduliert
|
||||
* Amplitude des Trägers wird nicht verändert und bleibt idealerweise konstant
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
[picture:711:n_fm_wasserfall:Signal einer FM-Amateurfunksendung (Sprache)]
|
||||
</left>
|
||||
<right>
|
||||
[picture:357:n_fm_frequenzmodulation:Frequenzmodulation]
|
||||
</right>
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:NE301]
|
||||
|
||||
@@ -13,12 +20,13 @@
|
||||
[question:NE303]
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Frequenzhub
|
||||
|
||||
* Je lauter in das Mikrofon gesprochen wird, umso größer die Änderung der Trägerfrequenz
|
||||
* Dadurch steigt auch die belegte Bandbreite der Aussendung
|
||||
* Maximalwert der Änderung der Trägerfrequenz wird als *Frequenzhub* oder kurz *Hub* bezeichnet
|
||||
* In der Praxis kommt Schmalband-FM (englisch Narrow- FM, kurz NFM) mit $\qty{12}{\kilo\hertz}$ Bandbreite zum Einsatz
|
||||
* In der Praxis kommt Schmalband-FM (englisch Narrow-FM, kurz NFM) mit $\qty{12}{\kilo\hertz}$ Bandbreite zum Einsatz
|
||||
|
||||
<note>
|
||||
Lauter in das Mikrofon sprechen → Amplitude des Modulationssignals wird größer
|
||||
@@ -27,6 +35,19 @@ Bandplan beachten, wo maximal 12 kHz Bandbreite belegt werden darf.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Frequenzhub und Bandbreite
|
||||
* Hub wird wie die Bandbreite in $\unit{\hertz}$ angegeben, ist aber nicht dasselbe
|
||||
* Hub: maximale Änderung der Trägerfrequenz
|
||||
* $\text{Bandbreite} \approx 2 \cdot (\text{Hub} + \text{Bandbreite des NF-Signals})$
|
||||
|
||||
<note>
|
||||
Beispiel: NF-Signal mit $\qty{3}{\kilo\hertz}$ Bandbreite, moduliert mit einem Hub von $\qty{3}{\kilo\hertz}$
|
||||
|
||||
$2 \cdot (\qty{3}{\kilo\hertz} + \qty{3}{\kilo\hertz}) = \qty{12}{\kilo\hertz}$
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
[question:BC216]
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -9,10 +9,13 @@ Eigenschaften einer elektrischen Schwingung:
|
||||
<note>
|
||||
Es gibt noch weitere Modulationsarten, die später kommen. Die genauere Beschreibung von AM und FM folgt in den kommenden Abschnitten. Die Folien sind nur kurz zur Übersicht.
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Amplitudenmodulation (AM)
|
||||
[picture:905:n_modulationsarten_am:Bei der Amplitudenmodulation (AM) wird die Amplitude einer elektrischen Schwingung verändert.]
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Frequenzmodulation (FM)
|
||||
[picture:906:n_modulationsarten_am:Bei der Frequenzmodulation (FM) wird die Schwingungsdauer und somit die Frequenz verändert.]
|
||||
[picture:906:n_modulationsarten_fm:Bei der Frequenzmodulation (FM) wird die Schwingungsdauer und somit die Frequenz verändert.]
|
||||
@@ -1,11 +1,18 @@
|
||||
<left>
|
||||
[photo:104:n_modulation_love:Nachrichtenübermittlung mit Rauchzeichen]
|
||||
</left>
|
||||
<right>
|
||||
* Seit Urzeiten versuchen Menschen, Nachrichten über große Entfernungen zu übertragen
|
||||
* Beispielsweise mit Rauchzeichen
|
||||
* Absprache notwendig, welche Bedeutung wie viele Rauchzeichen in einem Zeitabstand haben
|
||||
</right>
|
||||
|
||||
<note>
|
||||
Beispiel: 3 Rauchwolken mit jeweils 30 Sekunden Abstand bedeuten "CQ"
|
||||
</note>
|
||||
---
|
||||
|
||||
--- style="font-size: smaller;"
|
||||
|
||||
## Morsezeichen
|
||||
<left>
|
||||
* Sind ähnlich zu Rauchzeichen
|
||||
@@ -21,6 +28,7 @@ Beispiel: 3 Rauchwolken mit jeweils 30 Sekunden Abstand bedeuten "CQ"
|
||||
* Morsezeichen werden "gegeben"
|
||||
* Das ganze wird als Continuous Wave (CW) bezeichnet
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
[photo:216:n_cqcq_horiz:"CQ CQ" in Morsetelegrafie]
|
||||
|
||||
@@ -32,7 +40,9 @@ Beispiel:
|
||||
* *lang, kurz, lang, kurz*: C
|
||||
* *lang, lang, kurz, lang*: Q
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Telegrafie
|
||||
* Übertragungsverfahren mit Hilfsmittel
|
||||
* Rauch oder elektrische Schwingung wird so beeinflusst, um eine Nachricht zu übertragen
|
||||
@@ -48,6 +58,7 @@ Telegrafie von altgriechisch:
|
||||
Modulation von lateinisch:
|
||||
* Modulatio → Taktmaß oder Rhythmus
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:NE201]
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -1,13 +1,27 @@
|
||||
[include:spektrum_sprachsignale]
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
* Sprechen wir in ein Mikrofon, dann wandelt es das Sprachsignal in elektrische Schwingungen um.
|
||||
* Das Sprachsignal liegt nicht mehr als Schallwelle, sondern als elektrische Schwingung vor und kann im Funkgerät verarbeitet werden.
|
||||
</left>
|
||||
<right>
|
||||
[picture:730:n_sprachspektrum_symbolisch:Symbolische Darstellung des Audiospektrums]
|
||||
</right>
|
||||
<note>
|
||||
* X-Achse: Frequenz, tiefe Töne links, hohe Töne rechts
|
||||
* Y-Achse: Lautstärke (Amplitude), je weiter oben desto lauter
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
[picture:475:n_sprachspektrum_beispiel:Beispiel für ein Audiospektrum]
|
||||
</left>
|
||||
<fragment>
|
||||
<right>
|
||||
* Die „Breite“ des Signals wird übrigens als *Bandbreite* bezeichnet und in Hertz (Hz) angegeben.
|
||||
* Die „Breite“ des Signals wird übrigens als *Bandbreite* bezeichnet und in Hertz ($\unit{Hz}$) angegeben.
|
||||
* Angenommen es soll Sprache im Frequenzbereich von $\qtyrange{300}{2700}{\hertz}$ übertragen werden.
|
||||
* Die Bandbreite beträgt in diesem Falle $\qty{2700}{\hertz}$ – $\qty{300}{\hertz}$ = $\qty{2400}{\hertz}$
|
||||
</right>
|
||||
|
||||
@@ -1,5 +1,5 @@
|
||||
<left>
|
||||
[picture:482:n_seitenband:Amplitudenmodulation, Träger mit unterem (a) und oberen (b) Seitenband]
|
||||
[picture:482:n_seitenband_2:Amplitudenmodulation, Träger mit unterem (a) und oberem (b) Seitenband]
|
||||
</left>
|
||||
<right>
|
||||
* Bei Amplitudenmodulation zusätzlich zum Träger zwei Seitenbänder $\rightarrow$ unteres bzw. oberes Seitenband
|
||||
@@ -9,6 +9,7 @@
|
||||
<note>
|
||||
* Der Träger selbst enthält gar keine Information und die Information des Modulationssignals wird jeweils in den Seitenbändern übertragen.
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
<left>
|
||||
@@ -17,11 +18,11 @@
|
||||
* Belegte Bandbreite entspricht der Bandbreite des aufmodulierten Signals
|
||||
</left>
|
||||
<right>
|
||||
[picture:743:n_seitenband:Seitenbänder bei AM, LSB und USB im Vergleich]
|
||||
[picture:743:n_seitenband_3:Seitenbänder bei AM, LSB und USB im Vergleich]
|
||||
*Einseitenbandmodulation* bzw. *single-sideband (SSB)*
|
||||
</right>
|
||||
|
||||
---
|
||||
---
|
||||
USB steht für *Upper Sideband*
|
||||
|
||||
(im Deutschen wird es gerne mit Unteres Seitenband verwechselt)
|
||||
|
||||
@@ -4,7 +4,7 @@
|
||||
---
|
||||
[question:NE102]
|
||||
<note>
|
||||
* PSK31, FT8, RTTY und Olivia sind keine Modulationsarten, sondern digitale Übertragungsverfahren und kommt später im Lehrgang.
|
||||
* PSK31, FT8, RTTY und Olivia sind keine Modulationsarten, sondern digitale Übertragungsverfahren, die später im Lehrgang kommen.
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
@@ -44,5 +44,6 @@
|
||||
* Ursache liegt an der Spiegelung der Seitenbänder - Tiefe Töne werden zu hohe und umgekehrt.
|
||||
* Bei FM und AM kann der Träger zur Demodulation zu Hilfe genommen werden.
|
||||
</note>
|
||||
|
||||
---
|
||||
[question:NE212]
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user