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[picture:978:a_swr:Stehende Welle]
* Das Stehwellenverhältnis (SWR) kann oft direkt anhand des Speisewiderstands einer Antenne angegeben werden
* Bei einem reinen Wirkwiderstand (ohne induktive oder kapazitive Anteile) berechnet sich das SWR aus dem Verhältnis von Lastwiderstand zu Kabelwellenwiderstand (sodass SWR ≥ 1 ist)
- Beispiel: Eine Antenne mit 100 Ω an einem 50 Ω Kabel führt zu einem SWR von 2, während eine mit 10 Ω zu einem SWR von 5 führt
- Zur Erinnerung: Der Widerstand eines Faltdipols liegt bei knapp 300 Ω
[question:AG405]
Lösungsweg
- gegeben:
Z = 75Ω - gegeben:
R_2 \approx 300ΩWiderstand Faltdipol - gesucht:
s
Einfluss der Leitungsdämpfung auf das Stehwellenverhältnis
- Leitungsdämpfung reduziert sowohl die vorlaufende als auch die rücklaufende Leistung
- Selbst wenn am Kabelende 100% der Energie reflektiert werden, kann am Sender ein niedrigeres (besseres) SWR gemessen werden
- Beispiel: Geht in Hin- und Rückrichtung jeweils die Hälfte der Leistung verloren, so verbleibt nur ein Viertel der ursprünglichen Leistung – dies entspricht einem gemessenen SWR von 3 (25% reflektierte Leistung)
[question:AG402]
[question:AG403]
Auswirkung von Leitungsdämpfung auf gemessenes SWR
- Bei einer Leitungsdämpfung von 5 dB in Hin- und Rückrichtung (insgesamt 10 dB) entspricht die rücklaufende Leistung nur einem Zehntel der vorlaufenden
- Das gemessene SWR lässt sich mit der Formel berechnen:
[question:AG404]
Lösungsweg
- gegeben:
P_V = 10W - gegeben:
a = 5dB - gesucht:
s